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Frankfurt/Main (ddp). Die Deutsche Lufthansa hat ihr Angebot für die Beschäftigten am Boden und in der Kabine in den laufenden Tarifverhandlungen wie angekündigt erhöht. Es sei geplant, die Gehälter ab 1. Juli 2008 um 4,6 Prozent zu erhöhen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch bei der vierten Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Ab 1. Juli kommenden Jahres sei eine weitere Steigerung um 2,1 Prozent vorgesehen.
Außerdem bietet Deutschlands größte Fluggesellschaft nach eigenen Angaben eine Einmalzahlung an. Sie betrage ein Prozent der Jahresvergütung und solle spätestens bis August 2008 bezahlt werden. Als Laufzeit für den Tarifvertrag seien 21 Monate bis zum 28. Februar 2010 geplant, ergänzte die Sprecherin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte eine Gehaltserhöhung von 9,8 Prozent für die 52 000 Beschäftigten gefordert.
Seit Mittwochvormittag verhandeln ver.di und Lufthansa miteinander. Die Gewerkschaft hatte den Termin vor wenigen Tagen als «letzte Chance» für Lufthansa bezeichnet, eine Einigung zu erzielen und einen «Großkonflikt zu vermeiden». Kurz vor Beginn der vierten Runde hatte die Fluggesellschaft angekündigt, ein verbessertes Angebot vorzulegen. Die Höhe der Offerte war zunächst unbekannt.
Lufthansa hatte bisher eine zweistufige Lohnerhöhung von 3,4 Prozent bis Juni 2009 und weitere 2,1 Prozent bis Ende 2009 angeboten. Scheitern die Gespräche, will die Gewerkschaft ihre Mitglieder zu einer Urabstimmung über Streiks aufrufen.
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