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Straßburg (ddp.djn). Die Europäische Zentralbank (EZB) verfolgt die Inflationsgefahren genau. Die EZB werde alle Entwicklungen sehr aufmerksam beobachten, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Mittwoch vor dem Europaparlament in Straßburg. Die jüngst beschlossene Zinserhöhung werde zur Abwehr von Zweitrundeneffekten bei der Inflation beitragen. Die Zinserhöhung diene vor allem dazu, mittelfristig die Kaufkraft der Verbraucher vor der Inflation zu schützen.
Nicht nur in Europa beoachten die Zentralbanken die Inflationsentwicklung. Auch in den USA befindet sich nach Einschätzung von Jeffery Lacker, dem Präsident der US-amerikanischen Federal Reserve Bank von Richmond, die Inflation gegenwärtig auf einem «unzumutbar» hohen Niveau und muss daher «wachsam» beobachtet werden. Das erklärte Lacker am Dienstag bei einer Rede zu den Wirtschaftsaussichten in Washington.
Die EZB hatte die Leitzinsen in der vergangenen Woche von 4,00 auf 4,25 Prozent erhöht. Die Inflation in der Eurozone belief sich im Juni auf 4,00 Prozent. Preisstabilität sieht die EZB hingegen bei lediglich knapp 2,00 Prozent.
(ddp)
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