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Spediteursverband sieht 300 000 Jobs bedroht

ddp - Dienstag, 8. Juli, 04:31 Uhr

Dresden. (ddp). Wegen drastisch gestiegener Diesel-Kosten fürchten Spediteure das Aus für viele Firmen mit insgesamt bis zu 300 000 Beschäftigten. Der Vizepräsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung, Michael Lohse, sagte der «Sächsischen Zeitung» (Dienstagausgabe), bundesweit rechne die Branche mit bis zu 3000 Pleiten. Laut Lohse ist ein Drittel der rund eine Million Jobs in Deutschland gefährdet.

Der Verbandschef warf der Bundesregierung in diesem Zusammenhang Tatenlosigkeit vor. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sei ebenso «abgehoben» wie Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Wie auch in anderen europäischen Ländern müssten in Deutschland die hohen Steuern gesenkt werden - insbesondere die Ökosteuer. Stattdessen würden nun mit der beschlossenen Erhöhung der Lkw-Maut die Belastungen sogar noch erhöht.

(ddp)

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