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CDU fordert Informationen zu Einigung zwischen Arp-Verein und Land

ddp - Montag, 7. Juli, 15:55 Uhr

Mainz (ddp-rps). Bei einer Sondersitzung des Kulturausschusses am Dienstag will die CDU Informationen zu den Folgen der Einigung zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und dem Arp-Verein erhalten. Seine Partei wolle vor allem wissen, welche repräsentativen Ausstellungen im Arp-Museum künftig noch möglich seien und welche Kosten dem Land durch den Verzicht auf Kunstwerke entstünden, sagte der Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Arp-Untersuchungsausschuss, Gerd Schreiner, am Montag in Mainz.

Schreiner kritisierte den Verzicht des Landes auf vom Arp-Verein verkaufte Kunstwerke aus dem Nachlass von Hans Arp. Er glaube, das Museum werde ohne diese Werke nicht mehr in der Lage sein, bedeutende Ausstellungen zu zeigen: «Das Museum ist leer, es hängen nur Bilder dort, die zu den Lichtverhältnissen im Haus nicht passen.» Zu Arp selber gebe es derzeit nur eine Ausstellung. Damit verdiene das Museum nicht mehr, seinen Namen zu tragen. Zudem sei damit zu rechnen, dass die vom Verein verkauften Werke andernorts gezeigt würden und somit das Arp-Museum weiter an Bedeutung verliere.

Die SPD wies die Kritik zurück. Diese sei «destruktive PR gegen das Arp-Museum», sagte der kulturpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Manfred Geis. Die CDU versuche, «den Klamauk als Kunstform der Unionsfraktion» zu etablieren. Dies schade dem Museum, der Region und dem Land. Die CDU habe zwar die Sondersitzung des Kulturausschusses beantragt, die SPD-Fraktion habe aber bereits vorher um Auskunft über die Entwicklung gebeten.

Kultusministerium und Arp-Verein hatten am Mittwoch gemeinsam erklärt, dass die Rahmenvereinbarung über den gemeinsamen Betrieb des Museums aufgehoben werde. Betrieb und Unterhalt des im September 2007 eröffneten Museums lägen fortan in der alleinigen Verantwortung des Landes.

(ddp)

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