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Beck sieht seine Partei «stabilisiert»

ddp - Montag, 7. Juli, 17:00 Uhr

Bielefeld (ddp). Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck sieht die Talsohle in den Umfragewerten für seine Partei durchschritten. Er freue sich darüber, «dass viele Anzeichen da sind, dass die SPD sich stabilisiert», sagte Beck am Montag im Interview bei Radio Bielefeld. Wichtige Fragen seien bei den Sozialdemokraten «intern entschieden» worden, so dass die Partei «jetzt wieder zu Sachthemen stärker wahrgenommen« werde.

Zugleich räumte Beck ein, dass er mit seinem Führungsstil in den vergangenen Monaten einige Schwierigkeiten »bei einem Teil der Medien» gehabt habe. Er wolle allerdings mit 59 Jahren Lebensalter und 14 Jahren als Regierungschef in Rheinland-Pfalz seinen Stil nicht mehr ändern. «Da verbiegt man sich nicht mehr» betonte Beck. Er sei «nicht nach Berlin gegangen, um irgendetwas zu werden», sondern «um politische Ideen nach vorn zu bringen».

Beck zeigte sich zugleich skeptisch bezüglich einer politischen Annäherung von Linken und SPD in Nordrhein-Westfalen. Er sei sich mit der sozialdemokratischen Landeschefin Hannelore Kraft «völlig einig», dass die SPD «ihre eigene Furche ziehen» und ihre «eigenen inhaltlichen Vorstellungen deutlich werden lassen» müsse. Dazu gehöre die Versöhnung zwischen Ökonomie und Ökologie sowie soziale Gerechtigkeit. Man werde sich nicht «bei anderen anbiedern». Er wisse, dass Kraft und die Sozialdemokratie in NRW politisch «sehr verantwortlich» handelten.

(ddp)

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