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Berlin (ddp). Im Spitzenverband der deutschen Apotheken wird über eine Einschränkung der Leistung von Apotheken nachgedacht. «Heute muss die Politik eine klare Antwort auf die Frage geben, ob Apotheken künftig noch Nacht- und Notdienste, Labore und Lager betreiben und Fachpersonal beschäftigen sollen», sagte Verbandspräsident Heinz-Günter Wolf der «Berliner Zeitung» (Samstagausgabe). Trotz mehr Arbeit in den letzten Jahren hätten die Apotheken weniger Geld verdient. Im Durchschnitt habe eine Apotheke im letzten Jahr einen Rohertragsrückgang um 6000 Euro auf noch 73 000 Euro verzeichnet.
«Der Trend ist meiner Ansicht nach relativ ungebremst», sagte Wolf weiter. Unter diesen Bedingungen müsse darüber nachgedacht werden, wie eine Apotheke künftig noch wirtschaftlich betrieben werden könne. Die Anzahl der Betriebsstätten sei zwar ungefähr konstant geblieben. Aber es hätten mehr kleine, eigenständige Apotheken aufgegeben und seien in Filialen größerer Apotheken umgewandelt worden.
(ddp)
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