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Hamburg (ddp-hes). In der SPD-Bundesspitze rechnet nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» kaum noch jemand mit einer rot-rot-grünen Zusammenarbeit in Hessen. Nach einem Vorabbericht vom Samstag gehen «führende Genossen» in Berlin davon aus, dass neben der Abgeordneten Dagmar Metzger noch mindestens zwei weitere hessische SPD-Landtagsabgeordnete einer solchen Konstellation nicht zustimmen würden. Damit wäre ein Scheitern der hessischen SPD-Chefin Andrea Ypsilanti wahrscheinlich, wenn sie es dennoch versuchen sollte, sich zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen. Dieses Risiko müsse auch Ypsilanti sehen, heiße es in Berlin.
Da in der SPD-Parteizentrale gleichwohl nicht ausgeschlossen werde, dass Hessens Genossen entsprechende Pläne schmieden, soll die Landespartei dem Bericht zufolge in einer Reihe von Gesprächen von dem Wagnis abgehalten werden. Ein erster Versuch Ypsilantis, sich mit Hilfe der Linken zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen, war Anfang März an innerparteilichem Widerstand in der SPD gescheitert. Ypsilanti hatte daraufhin mehrfach erklärt, ihr Plan sei nur auf Eis gelegt. Einen erneuten Anlauf zur Macht schloss sie nicht aus.
(ddp)
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