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Remlingen (ddp-nrd). Rund 700 Menschen haben am Samstag bei Remlingen (Kreis Wolfenbüttel) gegen den Umgang mit den Pannen im Atommüll-Endlager Asse II demonstriert. Auf Plakaten stand «Atommüll raus aus Asse II» und «Kriegen wir strahlende Zeiten, dank Atommüll-Diktatur?». Mit der Kundgebung auf einem Parkplatz vor einem Asse-Schacht wollten Umweltaktivisten von Robin Wood gemeinsam mit Bürgerinitiativen und Verbänden den Druck auf die Politik erhöhen. Sie fordern Konsequenzen aus «groben Fehlern bei der Aufsicht über Asse II».
Die Umweltschützer fordern, dass das Versuchs-Endlager unter Atomrecht und unter die Aufsicht des Bundesumweltministeriums gestellt wird. Außerdem sollen die Flutungspläne des Betreibers gestoppt und die Rückholung des Mülls vorbereitet werden. Darüber hinaus fordert Robin Wood die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zu den Vorgängen in Asse II.
Mitte Juni war bekanntgeworden, dass in Asse II radioaktive Salzlauge lagert, die die zulässigen Grenzwerte deutlich überschreitet. In dem ehemaligen Salzbergwerk liegen knapp 126 000 Fässer mit radioaktiven Abfällen.
(ddp)
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