ddp
Frankfurt/Main (ddp-hes). Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Lufthansa und der Gewerkschaft ver.di für die Beschäftigten am Boden und in der Kabine sind bis zum Donnerstagnachmittag nicht vorangekommen. «Ein Scheitern kann nicht mehr ausgeschlossen werden», sagte ver.di-Sprecher Harald Reutter am Donnerstag der Nachrichtenagentur ddp. Es sei noch kein neues Angebot vorgelegt worden. Die Positionen der Verhandlungspartner seien «meilenweit» voneinander entfernt. Die Verhandlungen sollten am frühen Abend fortgesetzt werden.
Scheitern sie, will die Gewerkschaft ihre Mitglieder zu einer Urabstimmung über Streikmaßnahmen aufrufen. Gegenwärtig loten Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter Reutter zufolge aber noch aus, ob weiter verhandelt werden kann.
Das bisherige Angebot der Lufthansa hatte ver.di bereits zuvor als nicht annehmbar bezeichnet. Die Arbeitnehmervertreter hatten eine Gehaltserhöhung von 9,8 Prozent gefordert. Lufthansa hat eine zweistufige Lohnerhöhung von 3,4 Prozent bis Juni 2009 und weitere 2,1 Prozent bis Ende 2009 geboten.
(ddp)
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