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Calau (ddp). Schwere Unwetter haben in Teilen Deutschlands erhebliche Schäden angerichtet. Durch starken Regen und teilweisen Hagel liefen am Sonntag in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen bis in den späten Abend hinein viele Keller voll und stürzten Bäume um. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht, wie die Polizei am Montag mitteilte. Von dem Unwetter besonders betroffen waren das Ruhrgebiet und das Münsterland. Im Kreis Soest gingen Dächer, Fensterscheiben und Jalousien zu Bruch. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes waren teils bis zu 40 Liter Regen pro Stunde gefallen. Das war rund die Hälfte der Menge, die sonst innerhalb eines Monats gemessen wird, wie ein Meteorologe sagte.
Vom Unwetter war auch der Süden Essens betroffen. Dutzende Bäume und dicke Äste blockierten die Straßen und Wege. Die S-Bahn-Linien der S 6 und der S 9 mussten gesperrt werden, hier lagen Bäume auf den Gleisen oder hingen in der Oberleitung.
Im Süden Brandenburgs wüteten in der Nacht zu Montag mit kräftigen Böen einhergehende Gewitter. Wie ein Sprecher der Leitstelle Lausitz sagte, wurden in den meisten Fällen Bäume entwurzelt. In Cottbus beschädigte der Sturm eine Stromleitung. Menschen wurden offenbar nicht verletzt.
Bei einem Brand in einer Fabrikhalle in Ramstein-Miesenbach (Kreis Kaiserslautern) entstand ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro. Das Feuer wurde vermutlich durch einen Blitzeinschlag ausgelöst, wie die Polizei am Montag mitteilte. In der Fabrik werden Vliesstoffe hergestellt. Der Brand hat zwei Hallen mit Maschinen erheblich beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt.
(ddp)
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