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Berlin (ddp). Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur will die Bildungsarbeit bei Jugendlichen verstärken. Das Wissen der nachgeborenen Generation über das DDR-Regime sei «erstaunlich, wenn nicht erschreckend gering», sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Rainer Eppelmann, am Mittwoch in Berlin. Die Stiftung habe daher der Kultusministerkonferenz vorgeschlagen, mehr Gewicht auf die Vermittlung der DDR-Geschichte und der Ereignisse im Herbst 1989 in den Schulen zu legen.
Stiftungsrat Markus Meckel betonte, die historische Aufklärungsarbeit müsse verstärkt auf die Internationalität sozialistischer Diktaturen hinweisen. Das SED-Regime sei nicht nur deutsche Teilgeschichte, sondern müsse im "Zusammenhang des internationalen Kommunismus» verstanden werden.
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung des SED-Regimes feiert am 5. Juni ihr 10-jähriges Bestehen.
(ddp)

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