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Leipzig (ddp-lsc). Private Fotos und Dokumente des ehemaligen DDR-Staatschefs Erich Honecker werden ab Donnerstag erstmals in Ostdeutschland ausgestellt. Bis 8. Juni werden die Objekte aus zwei Koffern, die Honecker und seine Frau Margot vor der Flucht nach Moskau in Berlin zurückließen, im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig zu sehen sein. Nach der Schau in Leipzig kehren die Stücke in das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nach Bonn zurück, wo sie nach Angaben des Forums dauerhaft ausgestellt werden sollen.
Präsentiert würden Briefe, Bilder und Dokumente des Ehepaars Honecker, die von der «Starrheit» und vom «Nichtwahrhaben der eigenen Verantwortung» zeugen, sagte der wissenschaftliche Mitarbeiter des Forums, Daniel Kosthorst. Doch auch das «sehr bürgerliche» Privatleben der Familie Honecker werde durch die Exponate deutlich. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Die Objekte waren 2002 in den Besitz des Magazins «Focus» gelangt und in diesem Jahr an die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn übergeben worden.
(ddp)

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