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Oldenburg (ddp-nrd). Zwei Monate nach dem tödlichen Holzklotz-Wurf von einer Autobahnbrücke bei Oldenburg hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Einzelheiten zu den neuen Erkenntnissen wollen die Sonderkommission «Brücke» und die Staatsanwaltschaft am Mittwochabend in Oldenburg bekanntgeben.
Nach Informationen der Oldenburger «Nordwest-Zeitung» soll es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 30-jährigen Mann aus der Gemeinde Rastede handeln. Der Mann gelte als drogenabhängig, berichtete die Zeitung weiter. Er sei von der Sonderkommission «Brücke» mehrere Stunden lang vernommen worden.
Am Ostersonntag hatten Unbekannte einen Holzklotz von einer Autobahnbrücke auf die A 29 geworfen und dabei eine 33-jährige Beifahrerin aus dem westfälischen Telgte in einem Auto getötet. Die beiden Kinder der Frau und ihr Ehemann blieben unverletzt, erlitten aber schwere Schocks.
Die Soko war bislang rund 700 Hinweisen nachgegangen. Zuletzt stand das Ergebnis der Analyse des sechs Kilogramm schweren Holzklotzes durch das Landeskriminalamt Hannover aus. Anfang April hatte die Polizei das Phantombild einer verdächtigen vier- bis fünfköpfigen Gruppe von Jugendlichen veröffentlicht. Die Gruppe soll sich nach Zeugenaussagen zur Tatzeit auf der Brücke an der A 29 aufgehalten haben. Der Fall war auch in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» gezeigt worden. Daraufhin hatte die Soko mehrere Hinweise auf bestimmte Personen bekommen. Ein Tatverdacht hatte sich aber nicht ableiten lassen.
(ddp)

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