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Berlin (ddp-bln). Eine Woche vor der feierlichen Enthüllung des «Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen» in Berlin hat der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) an die geschichtliche Tragweite des Mahnmals erinnert. 75 Jahre nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten und 60 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte werde endlich auch in der Bundesrepublik den verfolgten Homosexuellen ein Gedenkort gewidmet, sagten LSVD-Sprecher Günter Dworek und der Sprecher der Initiative «Der homosexuellen NS-Opfer gedenken», Albert Eckert, am Dienstag in Berlin.
Am 27. Mai wird am südlichen Rand des Berliner Tiergartens die Gedenkstele enthüllt. Unter den 450 geladenen Gästen sind nach Stiftungsangaben Kultur-Staatsminister Bernd Neumann (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), die beide kurze Ansprachen halten. Finanziert wird das Denkmal aus dem Etat des Staatsministers, das Land Berlin hat das Grundstück gestiftet.
(ddp)

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