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Osnabrück (ddp.djn). Rund ein Viertel der im Februar dieses Jahres vom angeschlagenen Osnabrücker Fahrzeughersteller Karmann in eine Transfergesellschaft gewechselten Mitarbeiter hat inzwischen einen neuen Job. 107 der 393 in der Personaltransfergesellschaft betreuten Karmann-Mitarbeiter seien bislang an neue Arbeitgeber vermittelt worden, teilte die Schaffer service GmbH am Dienstag mit. Dies entspreche einer Quote von knapp 27 Prozent. Zielvorgabe der Transfergesellschaft sei es, mindestens 60 Prozent der Arbeitssuchenden zu vermitteln. Unter den 393 ehemaligen Karmann-Beschäftigten befinden sich unter anderem Werkzeugmacher, Lackierer, Näherinnen, Kfz-Mechaniker und Elektroingenieure.
Die Betriebsparteien der angeschlagenen Karmann GmbH hatten im Januar 2008 einen Sozialplan ausgehandelt, der unter anderem das Angebot an die Mitarbeiter vorsah, ab dem 1. Februar die Dienste der Transfergesellschaft in Anspruch zu nehmen. Anfang Oktober 2007 hatte der Automobilhersteller angekündigt, wegen fehlender Aufträge innerhalb eines Jahres 1770 seiner 5000 Arbeitsplätze in Osnabrück und Rheine zu streichen.
Die Schaffer service GmbH wurde im Oktober 2006 auf Anregung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) für die Mitarbeiter gegründet, die seit September 2006 ihre Arbeitsplätze am Karmann-Stammsitz in Osnabrück verloren haben. Schaffer service ist ein Tochterunternehmen der Münchner Schaffer consulting GmbH.
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