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Auswärtiges Amt prüft Berichte über in China geretteten Deutschen

ddp - Samstag, 17. Mai, 09:01 Uhr

Berlin/Peking (ddp). Ein bei dem Erdbeben in China verschütteter deutscher Tourist ist einem Medienbericht zufolge am Samstag aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses in Taoguan im Bezirk Wenchuan gerettet worden. Wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete, war der Mann 114 Stunden lang verschüttet und wurde von Soldaten geborgen. Nach seiner Bergung sei der Tourist in ein medizinisches Aufnahmelager eingeliefert worden. Über seinen Gesundheitszustand sei derzeit noch nichts bekannt.

Das Auswärtige Amt konnte die Meldung am Morgen zunächst nicht bestätigen. Die Botschaft in Peking und das Generalkonsulat in Chengdu seien eingeschaltet und bemühten sich um «Aufklärung des Sachverhalts», sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Ihren Angaben zufolge wird derzeit «einigen wenigen Vermisstenmeldungen» von Deutschen nachgegangen.

Bei dem Erdbeben kamen laut Xinhua bisher über 22 000 Menschen ums Leben. In der besonders betroffenen südwestchinesischen Provinz Sichuan starben demzufolge allein mehr als 21 000 Personen. Das Epizentrum des Bebens lag den Angaben zufolge in Wenchuan.

(ddp)

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