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Trittin erbost über seine Ex-Staatssekretärin Wolf

ddp - Samstag, 17. Mai, 11:27 Uhr

Berlin (ddp-hes). Die Grünen-Bundestagsfraktion hat mit harscher Kritik auf den Wechsel der früheren Abgeordneten Margareta Wolf zu einer Unternehmensberatung mit PR-Mandat für längere Laufzeiten von Atomkraftwerken reagiert. «Wenn sie noch meine Staatssekretärin wäre, wäre sie heute entlassen worden», erklärte Fraktionsvize Jürgen Trittin am Samstag in Berlin. Wolf war unter dem früheren Umweltminister Trittin dessen Parlamentarische Staatssekretärin.

Die aus Hessen stammende Wolf hatte Ende 2007 ihr Bundestagsmandat zurückgegeben. Sie galt als Vertreterin des wirtschaftsliberalen Flügels der Grünen. Wolf arbeitet jetzt für die Unternehmensberatung Deekeling Arndt Advisors.

Wolf ist nicht die erste Grünen-Politikerin, deren Wechsel in die Wirtschaft Irritationen ausgelöst hat. Ex-Agrar-Staatssekretär Matthias Berninger wechselt als Manager zu einem Genussmittelkonzern, die frühere Grünen-Abgeordnete Marianne Tritz wurde Chefin des Deutschen Zigarettenverbandes.

(ddp)

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