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DIHK plädiert indirekt für Senkung der Mehrwertsteuer

ddp - Samstag, 17. Mai, 02:04 Uhr

Berlin (ddp). In der Debatte um Steuerentlastungen hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die 2007 auf 19 Prozent erhöhte Mehrwertsteuer kritisiert und indirekt eine Absenkung verlangt. «Bei der Mehrwertsteuererhöhung ist die große Koalition einen Schritt zu weit gegangen», sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der «Berliner Zeitung» (Samstagausgabe). Diese ziehe den Bürgern jährlich mehr als 20 Milliarden Euro aus der Tasche. Das dämpfe die Konjunktur in Deutschland, betonte Wansleben. Hinzu komme: «Das viele zusätzliche Steuergeld ist ebenso schnell wieder verschwunden, wie es die Kassen füllt.»

Die Erhöhung von Grund- und Kinderfreibeträgen und die Milderung der Tarifprogression sind laut Wansleben die «richtigen Stellschrauben», um die Leistungsträger der Mittelschicht zu stärken. Dafür könne der Staat ausreichend Mittel bereitstellen, ohne dass das Konsolidierungsziel gefährdet werde - «wenn er nur sparsam wirtschaftet».

(ddp)

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