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Troge will Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr verringern

ddp - Samstag, 17. Mai, 05:01 Uhr

Dortmund (ddp). Vor dem Start der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn am kommenden Montag hat der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, verlangt, den Flächenverbrauch in Deutschland drastisch zu verringern. «Wir müssen die ständig wachsende Inanspruchnahme neuer Flächen für die Siedlung und den Verkehr deutlich senken - bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar pro Tag - und dann stoppen», sagte Troge den Dortmunder «Ruhr Nachrichten» (Samstagausgabe).

«Derzeit liegen wir bei 113 Hektar. Das sind pro Tag 160 Fußballfelder für neue Wohnungen, Gewerbeflächen und Verkehrswege. Das ist Fläche, die dann unwiederbringlich weg ist», sagte Troge dem Blatt. Gleichzeitig lägen viele Flächen brach, vor allem in den Innenstädten. «Die müssen wir attraktiver machen - und so weniger in der Breite siedeln.» Es sei die Frage, ob wirklich jedes neue Einkaufszentrum auf der grünen Wiese gebaut werden müsse.

(ddp)

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