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Prozess im Fall Lea-Sophie dauert länger als geplant

ddp - Freitag, 16. Mai, 13:46 Uhr

Schwerin (ddp-nrd). Die juristische Aufarbeitung des Hungertods der fünfjährigen Lea-Sophie vor dem Schweriner Landgericht wird länger dauern als zunächst geplant. Wie der Vorsitzende Richter Robert Piepel am Freitag bekanntgab, wird der Prozess vorerst bis 30. Juni fortgesetzt. Insgesamt legte das Gericht drei neue Termine fest.

Danach soll das Verfahren am 2. Juni fortgeführt werden. Zusätzlich zu den bereits festgelegten Terminen am 4. und 9. Juni wird den Angaben zufolge die Kammer noch am 24. und 30. Juni tagen. Bis Ende Juni wird dann voraussichtlich an elf Tagen verhandelt worden sein.

Seit Mitte April müssen sich die Eltern für den Hungertod ihrer Tochter vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt der 24 Jahre alten Mutter und dem 26 Jahre alten Vater gemeinschaftlichen Mord durch Unterlassen sowie Misshandlung von Schutzbefohlenen zur Last. Zum Prozessauftakt war von Medizinern der katastrophale gesundheitliche Zustand des Mädchens beschrieben worden.

(ddp)

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