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Passau (ddp). Die Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe, Ingeborg Schäuble, stellt sich auf eine langwierige Hilfe für Birma ein. Die Zerstörungen hätten «fast Dimensionen wie bei der Tsunami-Katastrophe», sagte Schäuble der «Passauer Neuen Presse» (Freitagausgabe). «Wir glauben, dass wir einen langen Atem brauchen werden.»
Schäuble registriert mittlerweile eine vorsichtige Öffnung der Machthaber für ausländische Hilfe: «Es scheint so, dass das Regime dem internationalen Druck allmählich nachgibt und mehr und mehr Hilfe von außen zulässt. Wir haben am Mittwoch den ersten Hilfstransport für die Bevölkerung auf dem Land gestartet. Vorher sind von unseren Mitarbeitern bereits in den Vororten von Rangun Nahrungsmittel, Seife und Wasserentkeimungsmittel verteilt worden.» Sie rief eindringlich zu Spenden auf: «Wir erreichen die Menschen. Jeder kann darauf vertrauen, dass die Spenden auch ankommen.»
Für das Erdbebengebiet in China ist Schäuble etwas optimistischer. «Die chinesische Führung geht mit der Lage in ihrem Land völlig anders um als die Militärs in Birma." China nutze die Medien, sorge für emotionale Bilder im Fernsehen, die für Solidarität und Spendenbereitschaft von größter Wichtigkeit seien. China könne mit der Katastrophe weitgehend aus eigener Kraft fertig werden.
(ddp)

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