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Berlin (ddp). Komiker Kurt Krömer legt am Montag wieder in der ARD mit zwölf neuen Folgen seiner «Internationalen Show» los. Künftig darf der Entertainer aus Berlin-Neukölln 45 Minuten lang seine Gäste in die Enge der komödiantischen Improvisation treiben. Als erstes zeigen Anke Engelke und die Schauspielerin Nicolette Krebitz, wie sie da wieder rauskommen. Gäste der weiteren Ausgaben sind unter anderen Hellmuth Karasek, Nadeshda Brennicke, Marianne Rosenberg und Jürgen Trittin sowie RTL-«Super Nanny» Katharina Saalfrank.
In Ausgabe 1 geht Krömer, den der Sender zur «schüchternsten Versuchung, seit es Wahnsinn gibt» erklärte, als «verärgerter investigativer Journalist» auf einen Ticket-Schwarzhändler los. Zudem lässt er sich in «Klein Istanbul» politisch unkorrekt rasieren. In den weiteren Folgen wagt er sich in einen Boxring, in ein Dampfbad und in ein Chemielabor, trainiert mit dem eigenen Fitnesstrainer und landet in einem «Kinderparadies».
Wegen der späten Sendezeit in der ARD um 0.20 Uhr muss sich Krömer keinen Zwang antun. Der Berliner aus dem Problemstadtteil Neukölln, der sich als moderner Clown versteht, flucht, meckert und mosert, wie es sich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen derzeit kaum jemand erlaubt. Für die Gäste gibt es Kaffee mit Hochprozentigem und Geleebananen. Die Zuschauer bekommen nur dann etwas von den Mitbringseln der Gäste, wenn die sich gegen Krömer durchsetzen.
Mit Profis wie jenen der ersten Show läuft er dabei zur Hochform auf. Engelke, die jüngst mit Bastian Pastewka für ihre Volksmusikparodie «Fröhliche Weihnachten» einen Grimme-Preis erhielt, entspinnt mit Krömer eine skurrile Geschichte über die Folgen der Preisverleihung. Krebitz wiederum liefert Krömer mit mitgebrachten Zimteinlegesolen und der Schallplatte «Haare» Steilvorlagen für den Spontan-Witz.
Der RBB, der die Sendung für das Erste produziert, wiederholt die neuen Episoden ab 1. September montags um 21.00 Uhr.
(ddp)

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