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Frankfurt/Main (ddp). Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer-Chefs und künftigen Arbeitsdirektors der Deutschen Bahn, Norbert Hansen, über einen Stellenabbau scharf kritisiert. «Norbert Hansen hat seine Rolle als neuer Arbeitsdirektor im Vorstand der Deutschen Bahn ja offensichtlich schon bestens verinnerlicht», sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitag in Frankfurt am Main. Damit setze Hansen die bisherige Politik des Bahn-Vorstands nahtlos fort.
Die Äußerungen Hansens zeigten auch, dass die Beschäftigten der Deutschen Bahn die Leidtragenden einer Teilprivatisierung sein werden. Auch aus diesem Grund lehne die GDL den Einfluss privater Investoren auf das Unternehmen ab. Kritik äußerte der GDL-Chef auch an der Forderung Hansens, dass Lokomotivführer zukünftig noch flexibler tätig sein sollen, als das bisher schon der Fall ist. «Es gibt wohl kaum eine Berufsgruppe, die so flexibel arbeitet wie die Lokomotivführer», betonte Weselsky.
Hansen, der in der vergangenen Woche überraschend vom Transnet-Vorsitz zurückgetreten war und ab Juni als Arbeitsdirektor im Vorstand der Deutschen Bahn sitzt, hatte in der «Bild»-Zeitung (Freitagausgabe) einen weiteren Personalabbau angekündigt. Bahn-Chef Hartmut Mehdorn hatte die Äußerungen anschließend als «an den Haaren herbeigezogen» dementiert.
(ddp)

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