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Köln/Recklinghausen (ddp-nrw). Thomas Godoj fühlt sich im bevorstehenden Finale der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) am Samstag (17. Mai) in Köln nicht als Favorit. «Die Zuschauer sind unberechenbar. Ich will keine Prognosen abgeben», sagte der 30-Jährige am Donnerstag in einem ddp-Interview. Er blicke seinem Auftritt gelassen entgegen und wolle sich im Falle eines Sieges gegen seinen Mitbewerber Fady Maalouf keinesfalls auf seinen Lorbeeren ausruhen. Er werde dann ein Album aufnehmen «und am Ball bleiben», betonte der aus Recklinghausen stammende Sänger. Auch wenn er den zweiten Platz belegen sollte, werde er weiter an seiner großen Leidenschaft - der Musik - festhalten.
Godoj schloss nicht aus, einen Song des Musikproduzenten und «DSDS»-Juroren Dieter Bohlen aufzunehmen, wenn dieser zu ihm passt. Das eigens für ihn geschriebene Finallied «Love is you» stammt nicht aus Bohlens Feder. «Bei dieser Rockballade geht im Refrain die Sonne auf. Sie passt sehr gut zu mir», schwärmte Godoj. Er werde außerdem mit «Fairytale Gone Bad» von Sunrise Avenue sowie «Chasing Cars» von Snow Patrol zwei Lieder präsentieren, mit denen er bereits in der Vergangenheit bei «DSDS» erfolgreich gewesen sei.
Vom dem großen «Rummel» um seine Person fühle er sich geehrt, sagte der gelernte Technische Zeichner, der zuvor nach eigenen Worten zeitweilig «Hartz IV»-Empfänger war. Ganz langsam habe er sich inzwischen allerdings daran gewöhnt, vor so vielen Zuschauern zu singen. Die Musik sei schon immer sein Traum gewesen. «Ich wollte unbedingt mit einer eigenen Band spielen», betonte der Rocker unter den beiden Finalisten.
(ddp)

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