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Nürnberg (ddp-bay). Die Eisbärendame Flocke hält Besucher eher vom Nürnberger Tiergarten fern. Die Furcht vor einem allzu großen Ansturm wegen des Jungtiers sei für viele Gäste «ein bisschen abschreckend», sagte Tiergarten-Sprecherin Nicole Mögel der Nachrichtenagentur ddp am Dienstag in Nürnberg. Der «Flocke-Effekt», der sich eigentlich in hohen Besucherzahlen niederschlagen sollte, wirke jetzt gegenteilig. Am Pfingstwochenende seien trotz des «Tiergartenwetters schlechthin» nur rund 30 000 Gäste gekommen. «Es gab schon bessere Zahlen zu Pfingsten«, schilderte Mögel.
Die Sprecherin betonte, die Befürchtungen der Gäste seien unbegründet. Der Tiergarten stelle sich gerade an Feiertagen auf einen Besucheransturm ein und beschäftige mehr Personal. Parkplätze seien leicht zu finden.
Mögel kündigte an, dass sich ab Mittwoch die Besuchszeiten der Eisbärendame erneut ändern. Weil Flocke am Mittag neuerdings mehr Schlaf brauche, soll sie künftig von 9.00 bis 11.00 Uhr und von 13.00 bis 14.00 Uhr sowie von 15.30 bis 17.30 Uhr im Besuchergehege zu sehen sein.
Die Flocke-Souvenirs verkaufen sich laut Mögel bisher »in Teilen sehr gut«. Postkarten und Fotos der Eisbärendame sowie Plüschtiere seien gefragt. Der Verkauf von T-Shirts dagegen laufe «durchwachsen».
(ddp)

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