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Rostock (ddp). Der Prozess gegen mutmaßliche Erpresser der Liechtensteiner Landesbank ist am Dienstag vor dem Rostocker Landgericht fortgesetzt worden. Geplant war die erste Zeugenbefragung.
Nach Abtrennung eines Verfahrens müssen sich im laufenden Prozess drei Männer zwischen 41 und 50 Jahren wegen banden- und gewerbsmäßiger Erpressung verantworten. Sie sollen sich vor fünf Jahren 2325 gestohlene Kontenbelege verschafft haben, um damit Kunden sowie die Bank zu erpressen. Umgerechnet rund neun Millionen Euro Schweigegeld sollen geflossen sein. Ein Großteil des Geldes sowie rund 700 Kontendaten sind verschwunden.
Der Hauptangeklagte hatte am vorangegangenen Prozesstag den Vorwurf der Erpressung zurückgewiesen. Er habe die Kontendaten meistbietend verkaufen wollen, jedoch ein in jeder Hinsicht unbedenkliches Geschäft angestrebt, sagte der 47-Jährige. Gegen einen Rostocker Anwalt, der ihm dabei geholfen haben soll, wird noch ermittelt.
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