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Zwölfjähriger bei Badeunfall lebensgefährlich verletzt

ddp - Montag, 12. Mai, 13:25 Uhr

Euskirchen (ddp). Ein zwölfjähriger Junge ist am Sonntag bei einem Badeunfall in einem Freibad in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) lebensgefährlich verletzt worden. Der Schüler hatte zuvor um Hilfe gerufen und versucht, sich bei einer Freundin festzuhalten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er geriet unter Wasser und wurde von mehreren Helfern und Schwimmbadpersonal aus dem Schwimmerbecken gezogen und wiederbelebt. Anschließend kam er mit einem Hubschrauber in die Uni-Klinik nach Bonn.

Am Samstag waren bereits fünf Mädchen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren von Seenotrettern bei Flut aus der Nordsee in Ostfriesland gerettet worden. «Bis zum Hals im Wasser stehend» seien sie in letzter Minute aus der lebensbedrohlichen Lage befreit worden, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen mit. Die Kinder waren mittags bei auflaufendem Wasser zu einer Wattwanderung vor dem Strand von Neuharlingersiel gestartet.

Ein Angehöriger alarmierte die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, dass sie die rettende Küste nicht mehr erreichen konnten. «Die Mädchen standen teilweise bis zum Hals im Wasser, konnten sich in der heftigen, mit drei Meilen laufenden Strömung kaum festhalten», sagte ein Retter. Er fügte hinzu: «Verzweifelt klammerten sie sich an einer Fahrwassertonne fest und erlitten durch den starken Muschelbewuchs schlimme Schnittwunden.» Nach der Rettung wurden die Mädchen mit Unterkühlungen in ein Krankenhaus gebracht.

(ddp)

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