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Berlin (ddp). Mit der Ausstellung «Verstummte Stimmen» erinnern die Berliner Staatsoper Unter den Linden und das Centrum Judaicum an die Vertreibung von jüdischen und «artfremden» Künstlern aus der Oper 1933 bis 1945. Die Schau widmet sich einem wenig untersuchten Kapitel der Nazizeit und erzählt das Schicksal von 44 prominenten Komponisten, Dirigenten, Intendanten und Sängern, die Opfer der Kulturpolitik des NS-Regimes wurden. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag (18. Mai) mit einer Matinee der Staatskapelle Berlin in der Lindenoper.
Ein spezieller Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte der Staatsoper Unter den Linden und deren verfolgten Ensemblemitgliedern. Die zweiteilige Schaug wird in der Staatsoper sowie im Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße gezeigt. Begleitet wird das Projekt von einer Filmreihe und einer öffentlichen Ringvorlesung an der Universität der Künste Berlin.
(ddp)

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