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Berlin (ddp-bln). Das neue Kreuz für den Berliner Dom wird am Dienstag (13. Mai) aus Bayern in die Hauptstadt geliefert. Es wird dann in einer an der Nordseite des Doms errichteten Gerüsthalle mit Kupfer verkleidet, lackiert, vergoldet und schließlich mit der Kugel an einem großen Stahlrohr, dem Kaiserstiel, verbunden. Zuvor hatten Stahlsegel und Kreuz erste Gestalt in einer bayerischen Metallfirma angenommen. Die Arbeiten hinter einem Bauzaun am Dom können von Berlinern und Besuchern verfolgt werden.
Das Kuppelkreuz und die Bekrönung waren im Dezember 2006 wegen schwerer Rostschäden vom Dach des Gebäudes montiert worden. Kreuz und Laternenkrönung zusammen wiegen etwa 12,5 Tonnen, sie waren nicht mehr restaurierbar. Seither wirkt die Hauptkuppel des Domes wie verwaist.
Bereits im März 2008 waren vier restaurierte Goldkugeln auf das Dach des Doms zurückgekehrt. Wann auch das Kreuz wieder seinen angestammten Platz einnehmen wird, ist noch offen. Angestrebt wird ein Termin im Sommer.
Die vergoldete Kugel, die zum Kreuz gehört, soll am 21. Mai gemeinsam von Landesbischof Wolfgang Huber und Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) mit Zeitzeugnissen gefüllt und danach verschlossen werden. Finanzielle Mittel für die Herstellung des neuen Kreuzes gab es Domangaben zufolge von der Cornelsen Kulturstiftung Berlin.
(ddp)

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