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Feuerwehrverband: In vielen Wäldern wird es Pfingsten brenzlig

ddp - Samstag, 10. Mai, 08:02 Uhr

Berlin (ddp). Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt vor einer erhöhten Waldbrandgefahr an den Pfingstfeiertagen. Besonders in waldreichen Flächenländern könne es «brenzlig werden», sagte DFV-Vizepräsident Hartmut Ziebs in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp. Wegen der anhaltenden Trockenheit könnten im östlichen Brandenburg, im südlichen Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Südhessen und im westlichen Baden-Württemberg bereits die höchsten Warnstufen erreicht werden.

Die erhöhte Feuergefahr ist laut Ziebs für die Jahreszeit nichts Ungewöhnliches. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass die Brandgefahr im Hochsommer am höchsten sei, herrsche besonders im Frühjahr und im Spätsommer ein hohes Risiko für Wald- und Flächenbrände. Ein Grund hierfür sei, dass in Pflanzen und Bäumen in diesen Zeiträumen besonders wenig Wasser gespeichert sei. Gegenden mit ausgedörrten und sandigen Böden seien besonders gefährdet.

Die Feuerwehren haben sich nach Angaben des DFV-Präsidiumsmitglieds bereits auf das erhöhte Risiko eingestellt. So werde es etwa vermehrt Überwachungsflüge mit Hubschraubern geben, um Brände frühzeitig entdecken zu können, erläuterte Ziebs. Der Verbandsvize ruft zudem Ausflügler dazu auf, bei Spaziergängen in Waldgebiete ein Handy mitzunehmen und Brände «möglichst früh zu melden». Hierzu sollten sich die Waldgänger ungefähr merken, wo sie sich befinden, um eine schnelle Positionsbestimmung zu ermöglichen.

Ausflügler sollten sich zudem nach Ziebs Worten auf die erhöhte Brandgefahr einstellen. «Offenes Feuer im Wald sollte tunlichst unterlassen werden», mahnte Ziebs. An mögliche Betretungsverbote sollte man sich strikt halten. Ein Risikofaktor seien darüber hinaus heiße Auto-Katalysatoren, die beim Parken auf Grasflächen schnell Flächenbrände auslösen könnten.

(ddp)

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