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Wirtschaftsplan soll nach Pfingsten beschlossen werden

ddp - Freitag, 9. Mai, 13:52 Uhr

Berlin (ddp-bln). Der Wirtschaftsplan für die Opernstiftung soll nach Pfingsten beschlossen werden. Unklar sei lediglich die Planung für die Staatsoper Unter den Linden, sagte der persönliche Referent des Generaldirektors der Opernstiftung, Michael Mund, am Freitag. Grund seien Unstimmigkeiten zwischen Intendant Peter Mussbach und Generalmusikdirektor Daniel Barenboim. Generaldirektor Stefan Rosinski werde als vermittelnder Moderator fungieren, betonte der Referent.

Mund geht davon aus, dass nach Pfingsten ein «von allen Seiten zustimmungsfähiger Wirtschaftsplan» vorliege. Dieser müsse dann vom Stiftungsvorstand beschlossen und vom Stiftungsrat genehmigt werden. Jeder Tag Verzögerung sei für die Staatsoper problematisch. Es müsse endlich Planungssicherheit herrschen. Die Forderung leitender Staatsoper-Mitarbeiter nach dem Rücktritt Mussbachs nannte Mund «kontraproduktiv». Das verschärfe die Probleme nur.

Die Opernstiftung vereint seit 2004 unter ihrem Dach neben der Staatsoper, die Deutsche und die Komische Oper sowie das Staatsballett und den Bühnenservice. Die drei Bühnen sollen kooperieren, um effizienter wirtschaften zu können, sind aber künstlerisch eigenständig.

(ddp)

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