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Leipzig (ddp). Sieben Wochen nach Eröffnung der Ausstellung über Leben und Werk des Kunstsammlers, Fotografen und Playboys Gunter Sachs haben etwa 35 500 Besucher die Schau im Museum der bildenden Künste in Leipzig gesehen. Damit deute sich zur Halbzeit ein neuer Besucherrekord an, sagte Museumschef Hans-Werner Schmidt am Freitag in Leipzig. Ein Großteil der Gäste sei weiblich gewesen. Relativ viele der Besucherinnen hätten dem Frauentyp entsprochen, den Sachs auf seinen Fotos festgehalten habe.
Unter dem Titel «Die Kunst ist weiblich» werden noch bis zum 22. Juni etwa 240 Arbeiten des Fotografen, sechs Filme des Dokumentarfilmers, etwa 50 Werke des Kunstsammlers sowie verschiedene Objekte aus dem Leben von Sachs wie etwa Kufenschlitten und Motorrad präsentiert. Der Vorstand der Förderer des Museums, Wolfgang-Dietrich Freiherr Speck von Sternburg, sprach von einem Gewinn für das Haus und die Stadt, den die große Resonanz auf die Schau gebracht habe. Den Angaben zufolge gibt es bereits eine Anfrage des Berliner Museums Hamburger Bahnhof, das die Sachs-Ausstellung nach Leipzig in ihren Räumen zeigen will. Darüber könne aber nur Sachs persönlich entscheiden, sagte ein Sprecher des Künstlers.
(ddp)

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