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Zwischenlager des Atomkraftwerks Neckarwestheim angeblich sicher

ddp - Freitag, 9. Mai, 12:14 Uhr

Neckwarwestheim (ddp). Für das Zwischenlager des Atomkraftwerks Neckarwestheim ist entgegen ersten Befürchtungen wahrscheinlich kein Schrottbeton verwendet worden. Wie das baden-württembergische Umweltministerium am Freitag in Stuttgart mitteilte, ergaben die kurzfristig anberaumten Untersuchungen keine Hinweise darauf. Nach derzeitiger Faktenlage sei davon auszugehen, dass kein minderwertiger Beton verbaut wurde.

Ein Stuttgarter Unternehmer wird verdächtigt, für mehrere Großbauten minderwertigen Beton geliefert zu haben. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt Medienberichten zufolge bereits seit Mitte 2007 gegen den 40-Jährigen. Der Vorwurf kam aber erst jetzt an die Öffentlichkeit. Weil die Firma auch für den Bau des Brennelemente-Zwischenlagers Beton geliefert haben soll, hatte das Umweltministerium am Donnerstag kurzfristig Experten nach Neckarwestheim geschickt, um dem Verdacht nachzugehen.

Die Überprüfung ergab, dass der Beton für das Zwischenlager auf dem AKW-Gelände gemischt wurde. Dabei habe es etwa doppelt so viele Probeentnahmen im Rahmen von Qualitätskontrollen wie vorgeschrieben gegeben. Diese hätten keine Hinweise auf minderwertige Qualität oder Abweichungen in der Zusammensetzung des Betons erbracht. Auch am Bauwerk selbst wurden bei der Untersuchung keine Auffälligkeiten festgestellt.

(ddp)

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