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Potsdam/Berlin (ddp-lbg). Brandenburger und Berliner Schulen befassen sich in diesem Jahr bei verschiedenen Projekten mit Israel. Aus Anlass des 60. Jahrestages der Gründung des Staates Israel am 14. Mai gebe es unter anderem Projekttage, Konferenzen und einen Wettbewerb, kündigten Bildungsminister Holger Rupprecht und Bildungssenator Jürgen Zöllner (beide SPD) am Freitag mit. Angesichts der Verbrechen, die Deutsche in der Vergangenheit am jüdischen Volk begangen hätten, sei die Vermittlung der historischen Ereignisse und der besonderen Rolle der israelisch-deutschen Beziehungen in den Schulen eine Selbstverständlichkeit.
Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (Pisum) hält den Angaben zufolge Informationen zur Beschäftigung mit dem Thema bereit. Zudem können bei der Botschaft Israels in Berlin kostenlos Materialien ausgeliehen werden. Der Botschafter hat auch die Schirmherrschaft für den Schülerwettbewerb «Israel und ich» übernommen, bei dem Beiträge über alltägliche, besondere oder herausragende Begegnungen mit Israel dokumentiert werden sollen.
Der Wettbewerb richtet sich an alle Schüler ab Klasse 4. Einsendeschluss ist am 6. September. Es stehen Preisgelder in Höhe von 14 000 Euro zur Verfügung, davon 10 000 Euro für Gruppenpreise und 4000 Euro für Einzelpreise.
Im Oktober ist eine Konferenz von Schulleitern und -inspektoren sowie Vertretern des Beit Berl College aus Israel am Lisum geplant. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Themen Bildung und Demokratieentwicklung an Schulen in Israel, Berlin und Brandenburg.
Für den Herbst organisiert das Lisum zudem Zeitzeugengespräche an den Schulen. Menschen aus Israel werden über ihr Leben während des Zweiten Weltkrieges und in Israel berichten.
(lisum.berlin-brandenburg.de)
(ddp)

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