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Düsseldorf (ddp-nrw). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zu mehr Augenmaß und Realismus in der künftigen Energiepolitik gemahnt. Der Umstieg auf die Solarenergie könne «nicht zu 100 Prozent von heute auf morgen» geschehen, sagte Merkel am Freitag in Düsseldorf auf dem Zukunftskongress der nordrhein-westfälischen CDU. Wer aus der Kohle- und Atomenergie gleichzeitig aussteigen wolle, dürfe sich nicht über steigende Energiepreise wundern. Veränderungen in der Energiepolitik müssten «mit Maß» geschehen, betonte die Regierungschefin. Sie sei aber für eine Förderung der Solarenergie.
Auf dem Kongress wird auch der 4. Zukunfts- und Innovationspreis der nordrhein-westfälischen CDU verliehen. Diesjähriger Preisträger ist der Vorstandsvorsitzende der SolarWorld AG in Bonn, Frank H. Asbeck. In nur wenigen Jahren sei die SolarWorld AG von einem Handelshaus zum internationalen Solarkonzern mit weltweit mehr als 1500 Mitarbeitern gewachsen, hieß es. Asbeck ist Gründungsmitglied der Grünen. Merkel gratulierte dem Preisträger.
(ddp)

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