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Berlin (ddp-lth). Innovative Unternehmen aus Ostdeutschland erhalten vom Bundeswirtschaftsministerium neue Förderchancen. Anders als in den Vorjahren hätten nun auch vorwiegend produzierende Mittelständler für die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Verfahren Zugang zum sogenannten INNO-WATT-Programm. Wie der Projektträger EuroNorm GmbH in Berlin mitteilte, entfalle bei der einzelbetrieblichen Förderung bis zu einer Höhe von 375 000 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss zudem ab sofort der Nachweis einer 20-prozentigen Beschäftigtenquote im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE).
«Weil jetzt bei der Antragstellung der Verweis auf ausreichend qualifizierte Industrieforscher genügt, können auch verstärkt kleine und mittlere Produktionsunternehmen von der Innovationsförderung profitieren», sagte EuroNorm-Geschäftsführerin Claudia Herrmann-Koitz. Auf diese Weise sollen innovative Ideen auch im vorwiegend produzierenden Sektor schneller in vermarktungsfähige Produkte umgesetzt werden.
In Mitteldeutschland haben seit 2004 den Angaben nach 466 Firmen und gewerbliche Forschungseinrichtungen aus dem INNO-WATT-Programm erhalten. Unterstützt worden seien 1204 FuE-Anträge. Insgesamt 212 Millionen Euro seien seitdem vor allem für Projekte aus den Branchen Medizintechnik/Optik, Maschinenbau und Chemie geflossen.
Das Spektrum der geförderten Projekte reicht dem Projektträger zufolge von einem neuartigen Schallwandler zum Einsatz in der Medizintechnik (Sonotec GmbH, Halle) über Knochenersatzmaterialien von Innovent aus Jena bis hin zu einer Demontagezelle für Airbags, die derzeit von der Rasoma GmbH in Döbeln gebaut werde.
(ddp)

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