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Hamburg (ddp). Der erste Besuch eines neuen oder potenziellen Partners in der eigenen Wohnung ist etwas Besonderes. Er ist mit hohen Erwartungen verbunden, und alle Signale, welche die Wohnung aussendet, werden vom Gast verstärkt aufgenommen und bewertet. «Als Gastgeber nimmt man deshalb vor dem ersten Besuch am besten für einen Moment die Außenperspektive ein und fragt sich, ob man sich so zeigen möchte», rät Lisa Fischbach, Diplom-Psychologin und Single-Coach aus Hamburg. «Vielleicht fallen einem erst dann die angebrochenen Weinflaschen in der Küche und der alte Kuschelpyjama samt Schlafsocken im Schlafzimmer auf.»
Die Expertin rät aber davon ab, sich grundsätzlich zu verstellen, weil spätere Enttäuschungen sonst programmiert seien. «Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die man besser beachtet, wenn man seinen Gast nicht abschrecken will», sagt Fischbach. So dürfe keine Schmutzwäsche im Schlafzimmer oder im Bad herumliegen. Der Klodeckel sollte unten und das Bett frisch hergerichtet sein. Intimitäten wie zum Beispiel einschlägige Zeitschriften oder Kontoauszüge werden besser weggeräumt. Der Single-Coach rät weiter: «Man sollte sich auch überlegen, ob nun nicht der richtige Moment ist, die Galerie mit den Bildern der Verflossenen wegzuräumen.»
Wer sich unsicher fühlt, könne ruhig auch einen Freund um ein paar Tipps zur Wohnungsgestaltung bitten. Einen besonders guten Eindruck macht nach Angaben von Fischbach, wer im Kühlschrank einen Snack bereithält, Blumen auf dem Tisch hat und die Wohnung gastfreundlich herrichtet. «Aber auch nicht übertreiben», betont Fischbach, «denn beim ersten Date in der eigenen Wohnung gilt wie überall: Die Dosis macht das Gift.»
(ddp)

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