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Northeim (ddp-nrd). Die Besetzer eines Versuchsfeldes für gentechnisch veränderte Zuckerrüben haben ihre Aktion am Mittwochmittag mit einer Demonstration in Northeim beendet. An der Kundgebung in der Innenstadt beteiligten sich rund 100 Umweltschützer, auch mehrere Bio-Bauern rollten mit ihren Traktoren im Protestzug mit. Sprecher wiesen auf mögliche Risiken durch die «grüne Gentechnik» hin.
Das Unternehmen KWS Saat AG hatte den Besetzern zuvor ein Ultimatum gestellt. Sollten die Gentechnik-Gegner das Feld nicht am Mittwoch bis 12.00 Uhr verlassen, werde die KWS von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und den Acker von der Polizei räumen lassen. hieß es.
Die KWS hatte am Dienstagmorgen auf einem Teil des Feldes Rübensamen ausgesät. Rund 450 Mitarbeiter des Unternehmens sowie etwa 70 Polizisten schützten das Vorhaben. Auf der Restfläche will die KWS nach eigenen Angaben Hafer pflanzen. Die Besetzung des Feldes hatte vor zweieinhalb Wochen begonnen. Mehrere Dutzend junge Leute hatten dort ein Zeltdorf errichtet, Bäume und Blumen gepflanzt und einen Aussichtsturm aus Holz gebaut.
(ddp)

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