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Düsseldorf (ddp-nrw). Mit einem Teilgeständnis hat am Freitag vor dem Düsseldorfer Landgericht der Prozess gegen drei mutmaßliche Mitglieder der «Gullydeckelbande» begonnen. Die Männer im Alter zwischen 24 und 27 Jahren sollen im Herbst 2007 in mindestens zehn Fällen Einbrüche begangen haben, bei denen sie Scheiben mit Gullydeckeln einwarfen. Betroffen waren vor allem Spielhallen und Restaurants am Niederrhein, aber auch in Rheinland-Pfalz. Die Bande erbeutete auf diese Weise rund 100 000 Euro und richtete einen Sachschaden in Höhe von 250 000 Euro an.
Laut Polizei warfen die Männer jeweils die Eingangstüren oder Fensterscheiben der Tatobjekte mit Gullydeckeln ein, um sich Zugang zu den Gebäuden zu verschaffen. Dort sollen sie dann Spielautomaten mit Äxten zertrümmert haben.
Einer der drei Angeklagten räumte zum Prozessauftakt seine Tatbeteiligung ein, die anderen beiden verweigerten die Aussage. Zunächst sind zwei Verhandlungstage angesetzt.
Das Urteil soll am 2. Mai verkündet werden. Bei einer Verurteilung wegen Bandendiebstahls drohen den Angeklagten bis zu zehn Jahre Haft.
(ddp)

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