ddp
Berlin (ddp-bln). Wegen Betrugs und Unterschlagung muss sich seit Montag ein 52-jähriger Geschäftsmann vor dem Berliner Landgericht verantworten. Als Geschäftsführer eines Frachtservice-Unternehmens soll der Angeklagte von Mai 2004 bis April 2005 sechs gebrauchte Sattelzugmaschinen und- auflieger im Wert von insgesamt 306 000 Euro über Finanzierungsverträge erworben und nach Russland verschoben haben.
Der Anklage zufolge hatte er die Transporter unmittelbar nach dem Erwerb an eine Firma in Kaliningrad weiterverkauft und bei den deutschen Behörden abgemeldet. Dabei habe er vorgetäuscht, die Kfz-Papiere «verloren» zu haben. Die laut Finanzierungsvertrag mit den Banken festgeschriebenen Ratenzahlungen sollen entweder gar nicht oder nur unzureichend erfolgt sein, so dass alle Verträge von den Banken aufgekündigt wurden.
Zum Prozessauftakt wollte der Angeklagte keine Angaben zu den Vorwürfen machen. Das Verfahren wird nächsten Montag fortgesetzt.
(ddp)

Copyright © 2008 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten.