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Berlin (ddp). E-Plus will Handy-Sendefrequenzen der Konkurrenz übernehmen. Die größeren Wettbewerber T-Mobile und Vodafone sollten Funkspektrum an Deutschlands drittgrößten Mobilfunkanbieter sowie den kleineren Konkurrenten O2 abgeben. «Wir fordern eine Gleichbehandlung», sagte E-Plus-Chef Thorsten Dirks der «Berliner Zeitung» (Samstagausgabe). Hintergrund der Forderung sind Überlegungen der Regulierungsbehörde Bundesnetzagentur, auch auf den für den herkömmlichen GSM-Mobilfunk genutzten Frequenzen die Ausstrahlung von UMTS-Signalen zuzulassen.
«Dieser Umwidmung werden wir allerdings nur zustimmen, wenn diese UMTS-Frequenzen auch gleichmäßig unter allen Anbietern verteilt werden», kündigte Dirks an. «Es kann schließlich nicht sein, dass ausgerechnet die kapitalkräftigsten und größten Wettbewerber ihre Netze erheblich günstiger errichten können als die kleineren Anbieter E-Plus und O2», begründete Dirks seinen Vorstoß.
Vodafone und T-Mobile verfügen derzeit über attraktivere Sendelizenzen in Frequenzbereichen, die sich besonders gut für eine großflächige Versorgung mit Mobilfunksignalen eignen.
(ddp)

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