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Geplatzter Opel-Deal: Hat GM Deutschland betrogen?

Do 05.Nov. 11:48

Am Dienstag hagelte es für ihre erfolgreiche Rede zum Mauerfall vor dem US-Senat noch Lob von allen Seiten. Kanzlerin Angela Merkel beteuerte ausdrücklich ihre Dankbarkeit gegenüber der US-Regierung, welche Deutschland in schweren Zeiten maßgeblich unterstützt hatte.

Wenig Lob erhält die Kanzlerin jetzt wohl für ihre Entscheidung um den Opel-Verkauf. Und auch um die deutsch-amerikanische Freundschaft scheint es nach der jüngsten Bekanntmachung von General Motors weniger gut bestellt. Der verlorene Kampf um Opel ist eine der größten "Verarschen" in der deutschen Industriegeschichte.

Im November 2008 beantragte Opel eine Bürgschaft von einer Milliarde Euro zur Rettung der Arbeitsplätze in Deutschland. "Die GM-Tochter sei finanziell angeschlagen, es ginge immerhin um 26.000 Jobs", argumentierte Kanzlerin Angela Merkel damals. Nach zahlreichen Verhandlungen wurde entschieden, Opel diese Bürgschaft zu gewähren, obwohl der Opel-Verkauf bei GM bereits umstritten war.

Im September 2009 stimmte GM dem Verkauf von Opel an Magna zu. Kanzlerin Angela Merkel beteuerte, wie sehr sie sich über die Entscheidung freue, denn die Devise lautete:  Opel um jeden Preis von GM loszulösen. Die Konzernmutter GM war hoch verschuldet und zuletzt in die Insolvenz geschlittert. "Man könne den Erhalt der Opel-Werke in Deutschland nur gewährleisten, wenn man die Unabhängigkeit von GM gewähre", beteuerte die Union. Selbstverständlich kam diese Beteuerung in der Wahlkampfphase und da galt es neben Opel auch die Wählerstimmen zu retten. In Wahrheit war auch zu diesem Zeitpunkt der Verkauf von Opel fraglich. Die Mehrheit der GM-Manager hatte sich bereits dagegen entschieden.

Eine Milliarde Euro hat der deutsche Staat in Opel investiert. Nun droht der Kampf um Staatsgelder und Arbeitsplätze hitzig zu werden. Denn noch am Dienstag, als die Kanzlerin nach ihrer Rede vor dem US-Kongress nach Deutschland zurückkehrte, ließ GM die Bombe platzen. General Motors entschied sich überraschend, seine deutsche Tochter Opel zu behalten. Sollte man sich "nicht auf die nötige Restrukturierung einigen können", drohte GM sogar insolvent zu gehen.

Hat sich Deutschland bei der Rettung von Opel falsch entschieden? Hat GM Opel und die Kanzlerin über den Tisch gezogen? Sollte die Bundesregierung GM trotzdem unterstützen? Wie geht es nun mit Opel weiter?


Kommentare1 - 30 von 339

  1. GM hat deutschland nicht verarscht, sie wollen ja nur nach der erfolgreichen insolvenz opel behalten um eventuell opel ganz kaputt zu machen und so einen konkurenten vom markt los zu werden. wer jetzt darüber schimpft sollte schauen was BMW mit Rover gemacht hat, den britischen arbeitskräften hat hier keiner nachgetrauert. im übrigen denke ich sollte sich die politik aus der finanzierung pleitegehender firmen raus halten. der osten hat es durch soll doch ruhig der alte bundesbürger das selbe schicksal erleiden.

    andiweg Gepostet von andiweg on Do 05.Nov. 11:59

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  2. Die Politiker haben doch die Situation von Opel, entgegen besserem Wissen, politisch mißbraucht. Nun verhalten Sie sich wie kleine beleidigte Kinder!!!

    Gruß

    dietrichheitz Gepostet von dietrichheitz on Do 05.Nov. 12:06

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  3. Und wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? wir natürlich. Wir haben für Opel bezahlt, um Arbeitsplätze in unserem Land zu retten. Hätten wir doch Opel seinem Schicksal überlassen. Für die 1 Mrd. Euro hätten wir alle arbeitslosen Opelmitarbeiter lange versorgen können.

    margitrieser Gepostet von margitrieser on Do 05.Nov. 12:23

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  4. Die Politiker haben sowieso einen großen Fehler gemacht, es kann nicht sein das amerikanische Firmen die ihren Gewinn ins Ausland verlagern um hier nur die Steuervergünstigungen zu erhalten auch noch unterstützt werden. Es ist wirklich Schade um die vielen Arbeitsplätze. Nur kann es einfach nicht sein das unsere Steuergelder dafür verwendet werden um amerikanische Firmen zu unterstützen. GM selbst macht das was viele Firmen machen sie pokern, setzten unter Druck und warten das nachgegeben wird, wenn Deutschland GM links liegen lässt und nichts mehr anbietet werden die schon von alleine wieder ankommen. Auch wurden alle Patente für Entwicklungen an GM weitergegeben, was hat denn Opel noch eigenes was sich zu unterstützen lohnt?

    koonstantin Gepostet von koonstantin on Do 05.Nov. 12:29

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  5. Unsere ohnmächtigen Politiker wie gehabt,große Klappe wenig dahinter.Die können nur die kleinen abzocken mit großen Reden uns alle verarschen.

    wk_133 Gepostet von wk_133 on Do 05.Nov. 12:29

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  6. Danke Merkel für das WIEDER verschwenden von Steuergelder und Bravo GM für diese manipulation. Und was oben "Andiweg" sagt, ich zitiere "im übrigen denke ich sollte sich die politik aus der finanzierung pleitegehender firmen raus halten", da hat er vollkommen recht. Weil WIR das Volk so oder dran glauben müssen, ob Steuerzahler bzw. Arbeitnehmer.

    philippechasseloup Gepostet von philippechasseloup on Do 05.Nov. 12:29

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  7. es ist genau das eingetreten, was ich immer gesagt hatte. geglaibt hatte mir niemand. gm verarscht die welt, insbesondere opel. und merkel ist ne nullnummer dabei. ob sie etwas sagt oder nicht...hier zählt kohle, sonst nix! sollte es dabei bleiben, war dies mein letzter opelkauf! aber von den amis werde ich mir keine autos kaufen. und die politiker.....was wollen denn die ausrichten??? sprücheklopfer sind es ..... allesamt.
    mir tuin die mitarbeiter leid.....

    eisbaer_66 Gepostet von eisbaer_66 on Do 05.Nov. 12:31

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  8. Eine Marktbereinigung am KFZ-Hesrtellermarkt ist unausweichlich, da kann es eben auch mal deutsche Arbeitsplätze erwischen. Lieber so, als Unsumme von Subentionen in absterbende Industrien pumpen--siehe Kohleindustrie ! Der Steuerzahler sollte sich mal vergegenwärtigen ob solche Finanzbypässe wirklich zum Nuzten der Gemeinschaft sind ???

    joerg.dehning Gepostet von joerg.dehning on Do 05.Nov. 12:35

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  9. die regierung sollte kein geld für opel zu verfügung stellen , so traurig das mit den arbeitsplätzern ist.
    die opelaner sollten sich fragen wo war die regierung bei quelle. siemens , woolworth und es gibt noch genug
    andere beispiele aus früher zeit da war die regierung auch nicht da
    zu GM : die sollen ihre misswirtschaft selbst ausbaden ohne deutsche steuergelder

    gruß

    lotharkeller1 Gepostet von lotharkeller1 on Do 05.Nov. 12:36

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  10. Die Bundesregierung hat durch ihre nationalistische Wirtschaftspolitik OPEL massiv geschadet.
    Sie hat im Alleingang , ohne Beteiligung der anderen Staaten versucht, deutsche Arbeitsplätze zu erhalten ohne Rücksicht auf England , Spanien, Belgien und Polen.
    Die EU hat diese unerlaubte Haltung derdeutschen Regierung bestätigt.
    Jetzt gibt es die Quittung dafür.Opel selbst ist dabei unschuldig.

    ioana_pusca Gepostet von ioana_pusca on Do 05.Nov. 12:36

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  11. Danke Merkel hoffentlich bürgt sie auch für die Kredite,traurig armes Deutschland

    holli572000 Gepostet von holli572000 on Do 05.Nov. 12:37

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  12. Opel ist acht Jahrzehnte mit GM gut gefahren und es wäre nur vernünftig, wenn Opel weiter beim GM-Konzern verbliebe. Der Verkauf an Magna war einzig und alleine politischem Druck geschuldet, wo das Kräfteverhältnis zugunsten der Befürworter dieses Deals hundertprozentige Überlegenheit suggerierte, was jetzt allerdings zum ersten Mal durch Einschreiten der EU etwas relativiert wurde. Die Machtverhältnisse sch@#$%en zum Tageskurs und nach Verabschiedung aller wirtschaftlichen Vernunft wird es weiter hin und her gehen. Die Kooperation mit GM wertet die Marke Opel auf und man darf auf wesentlich mehr automobilistische Kompetenz vertrauen. Aber was zählt wirtschaftliche Vernunft, wenn es um Rechthaberei und Machtanspruch geht.

    gert_kemm Gepostet von gert_kemm on Do 05.Nov. 12:37

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  13. Es ist doch nichts neues,die USA bescheissen die ganze Welt,das war schon immer so,das sind keine Freunde sondern skrupellose Abzocker.

    tellyco Gepostet von tellyco on Do 05.Nov. 12:37

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  14. Politik und Wirschaft... Oh mein Gott. Könnt ihr euch an den Kohlepfennig erinnern? So ähnlich dumm sind Politiker immer, denn sie lernen in den Generationen nichts dazu. Es werden immer wieder die selben Fehler gemacht.
    Mal sehen: 1 Milliarde / 10.000 Mitarbeiter ergibt 100.000 Euro für jeden Mitarbeiter. Hätte man doch die Arbeitslos-werdenden schon vor 1 Jahr ausgezahlt (mit vieeeel weniger als 100.000 Euro) oder spätestens vor 2 Monaten. Man hätte viele Probleme gespart! Wieviele Milliarden hat uns der Kohlepfennig gekostet? Wenn Dummheit weh tun täte...

    fzorzin Gepostet von fzorzin on Do 05.Nov. 12:37

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  15. "Verarscht" kann man vielleicht nicht unbedingt sagen. Im Rahmen des geltenden Rechts hat GM zumindest einwandfrei gehandelt (moralisch natürlich nicht, aber das ist eine andere Sache). Ich würde eher sagen, daß hier wieder einmal die Unfähigkeit unserer hohen Politiker schuld ist. Aber wie soll es auch anders sein, wenn dafür unausgebildete Leute solche wichtigen Jobs übernehmen können.

    pestengel Gepostet von pestengel on Do 05.Nov. 12:38

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  16. ich finde es eine frechheit wie man mit den menschen spiel und sie vcerarscht

    patrickkmetzsch Gepostet von patrickkmetzsch on Do 05.Nov. 12:39

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  17. Die Politiker haben sich schon viel zu viel in die Abläufe der Wirtschat eingemischt (HRE, Abwrackprämie...) und das zu Lasten der Steuerzahler. Soll sich doch der Markt selbst regulieren. Wenn Opel konkurrenzfähige Autos bauen kann, dann können sie das auch ohne GM. Was soll also die Drohgebärde von GM, Opel in die Insolvenz zu schicken? Wenn die Belegschaft und die Politiker konsequent sind, lassen sie sich nicht von GM erpressen, gehen Pleite und fangen ohne GM von vorne an, vielleicht sogar mit Magna als Investor.

    tom130272 Gepostet von tom130272 on Do 05.Nov. 12:39

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  18. Die Politik ist dazu da, um die marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu fixieren und nicht um marode Unternehmen finanziell zu unterstützen. Wer zudem blind glaubt, dass mit Amerikanern sozial-marktwirtschaftliche Entscheidungen zu treffen sind, der hat seinen Beruf verfehlt. In den USA regiert die freie Marktwirtschaft mit ihren ureigensten Prinzipien, wie z.B. der Gewinnmaximierung, Angebot und Nachfrage regeln den Preis, hire and fire etc. Wir sollten daraus lernen!

    outsidethelimit Gepostet von outsidethelimit on Do 05.Nov. 12:40

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  19. Man sollte Opel in eine geordnete Insolvenz schicken, dann geht GM leer aus und der Steuerzahler wird entlastet.Mit den gesparten Steuern kann man dann immer noch neue Arbeitsplätze in den Regionen schaffen. Alles Geld was jetzt in Opel gesteckt wird, geht an GM, sei es durch überhöhte Patentgebühren oder andere Transferleistungen. Danach wird Opel sowieso platt gemacht. GM will sich durch diese Erpressung nur selbst gesunden. Es geht nicht um Opel. Jeder Politiker, der jetzt noch für eine Hilfe für Opel plädiert macht sich der Steuerverschwendung schuldig.

    josonnenschein Gepostet von josonnenschein on Do 05.Nov. 12:41

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  20. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Auch wenn es noch so weh tut.Ich bin dafür,basta!

    wilfried.wissner Gepostet von wilfried.wissner on Do 05.Nov. 12:42

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  21. Als unser Betrieb,ein Werk eines Weltkonzerns,geschlossen wurde und 80 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verloren hatten,wo war da die Politik?Ob 80 oder 10000 Arbeiternehmer.Jeder einzelne trägt das Schicksal der Arbeitslosigkeit.Die Politik soll sich raushalten.Dieses Einmischen ist doch reine Wahlkampfpropaganda.Es ist abscheulich,wie diese selbsternannten Volksvertreter über das Schicksal tausender Menschen,die ihren Arbeitsplatz verlieren bzw.schon verloren haben,sich versuchen aus reinem Eigeninteresse zu provilieren.Die Politik ist nicht mehr für die Menschen da,sondern nur noch Mittel zum Selbstzweck.Die Gier nach Macht hat alle Grundwerte der Demokratie wie Solidarität,Menschlichkeit,Gerechtigkeit vollkommen zerstört.

    herberthilgers Gepostet von herberthilgers on Do 05.Nov. 12:42

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  22. Was soll das gemaule so geht es schon seit Jahren ,für was brauchen wir Ausländische Investoren wen wir die Sch.... selber zahlen?

    digmar.brixel Gepostet von digmar.brixel on Do 05.Nov. 12:43

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  23. Gutenberg hatte doch recht

    hofbauer51 Gepostet von hofbauer51 on Do 05.Nov. 12:44

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  24. So leid es mir auch für die Mitarbeiter tut, aber OPEL ist Geschichte.Opel wird es in ein paar Jahren nicht mehr geben.GM hat nur noch interesse an den Podukten und vor allem an den Patenten.
    GM verkörpert den typischen Amy,glaubt das jeder auf der Welt nach Ihrer Pfeife tanzt.
    Alle Produkte aus der GM Familie sollten boykotiert werden.

    robert999988 Gepostet von robert999988 on Do 05.Nov. 12:44

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  25. Man hätte Opel gleich komplett vom GM-Insolvenzverwalter herauskaufen sollen, dann gäbe es GM heute nicht mehr. GM steht vor dem gewaltigen Problem, dass das gesamte Know-How des Konzerns im Rüsselsheimer Opel-Werk entsteht. Opel ist sozusagen auch die Entwicklungseinheit des GM-Konzerns. Insofern war doch eigentlich klar, dass die GM-Manger nicht auf Opel verzichten können, ohne den eigenen verbliebenen Rest des Konzerns zu gefährden. Guttenberg hatte also Recht, als er als Wirtschaftsminister Opel keine Hilfe gewähren wollte, sondern die Insolvenz vorzog. Das GM-Management vereinahmt sich die Staatshilfen Deutschlands für Opel und fordert darüber hinaus weitere 3-4 MRD Euro - ansonsten eben Abwicklung. Nun: Ich würde Opel jetzt nicht weiter unterstützen, die gewährte Staatshilfe sofort einfordern, somit wäre GM komplett erledigt und man könnte für Opel einen Neustart organisieren.

    britebrian Gepostet von britebrian on Do 05.Nov. 12:46

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  26. Sorry aber das war von anfang an die Absicht die GM verfolgte......Das schnellste und bestgehende Pferd und dann noch auf dem Europäischen Markt verkauft man doch nicht.........Guttenberg hat es schon richtig gesagt das Beste für Opel wär ne Gesund gesteuerte Insolvenz.....Die Einschnitte die jetzt kommen werden deutlich schmerzhafter....Aber die US Regierung ist eigner dennen gehört genauso den Marsch geblasen und nicht immer und ewig Einschleimen Frau Merkel....!!

    rsrcarrera Gepostet von rsrcarrera on Do 05.Nov. 12:47

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  27. Auch ich bin der Meinung das Opel nach wie vor bei GM gut aufgehoben ist. Man hat schon von Anfang an gewusst das die Eigentümerin von Opel, nämlich GM, nichts von dem Deal mit Magna hält und es wie schon von anderen erwähnt nur aufgrund von politischem Druck zustande gekommen ist. Wie sich hier Deutschland, insbesondere Frau Merkel verhalten hat ist schlichtweg gefährlich und hat dem internationalem Ansehen von Deutschland extrem geschadet. Auch die Ankündigung von GM das man 10000 Stellen streichen muss ist auch nur richtig und nachvollziehbar. Zumindest aus dem betriebswirtschaftlichem Aspekt. Denn man muss die Kapazität der Nachfrage anpassen, nur so kann Opel überleben. Da bringt es eben nichts wenn man Blendern wie Magna anfänglich alles glaubt, und hinterher kommen so pikante Details wie dass da urplötzlich die Russen mit im Boot sitzen und man doch einige Tausend Stellen mehr streichen wird als zuerst gesagt. Aber sowas kann man halt eben doch mal übersehen wenn Frau Merkel von Anfang an im Grunde genommen eine Entscheidung gefällt hat.

    luxury_12000 Gepostet von luxury_12000 on Do 05.Nov. 12:49

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  28. Da fasst man sich doch an den Kopf, wenn dagegen gemeckert wird, dass eine Firma, die acht Jahrzehnte mit dem Automobil-Konzern GM gut gefahren ist, nun unbedingt gesponsert von deutschen Steuergeldern an einen Zubehörhändler und eine Russenbank verkauft werden soll.

    gert_kemm Gepostet von gert_kemm on Do 05.Nov. 12:49

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  29. Unsere Politker haben sich, im Glauben vor der Wahl sich selbst zu dienen, unwahrscheinlich dumm + naiv angestellt.

    Worf

    rsapit Gepostet von rsapit on Do 05.Nov. 12:51

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  30. Betrogen? nein. GM ist Eigentümer, und es kann verkaufen, ob und an wen es will. Allerdings hat GM auch nicht fair agiert. Und es wäre höchst unverfroren, jetzt wieder nach Staatshilfen zu rufen (die ausnahmslos in der US-Kasse von GM landen dürften). Dann lieber in die Insolvenz - wo Opel früher oder später ohnehin landen dürfte - Holtzmann lässt grüssen!

    franklync42 Gepostet von franklync42 on Do 05.Nov. 12:52

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