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Deutsch-Sprech-Pflicht - Westerwelle verweigert Englisch

Mi 30.Sep. 16:52

"Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch" sollte eine Klausel im Grundgesetz heißen. Nach dem Willen der CDU hätte die deutsche Sprache bereits im letzten Jahr Verfassungsrang erhalten sollen. Nun findet die CDU mit dem neuen Koalitionspartner FDP einen großen Befürworter dieser Gesetzesänderung.

Hierzulande wird immer mehr Englisch statt Deutsch gesprochen, findet auch FDP-Chef Guido Westerwelle. Bei der ersten FDP-Pressekonferenz nach der Wahl weigerte er sich vehement, die Frage eines britischen Journalisten auf Englisch zu beantworten. „So wie es in Großbritannien üblich ist, dass man dort selbstverständlich Englisch spricht, so ist es in Deutschland üblich, dass man hier Deutsch spricht.“

Video: YouTube - Guido Westerwelle beantwortet nur deutsche Fragen

Guido Westerwelle als Außenminister? Zumindest war er in den letzten Tagen für dieses Amt im Gespräch. Doch mit gerade mal ausreichenden Englischkenntnissen könnte sich Deutschland hier im internationalen Umfeld ganz schön blamieren. Der FDP-Chef hatte schon einmal seine holprigen Englischkenntnisse unter Beweis gestellt, als er auf die Fragen eines Reporters antwortete.

Video: YouTube - Westerwelle spricht Englisch - Interview vor zwei Jahren:

Reden Sie mit: Werden Englischkenntnisse bei Politikern überbewertet? Mehr Deutsch in Deutschland - sollte es eine Deutsch-Sprech-Pflicht geben? 

Kommentare1 - 30 von 807

  1. Herr Westerwelle hat vollkommen recht.

    aknumu Gepostet von aknumu on Mi 30.Sep. 17:00

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  2. Ja.

    Mehr fällt mir dazu nicht ein.

    werbeprospekte Gepostet von werbeprospekte on Mi 30.Sep. 17:08

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  3. Das war einfach unhöflich, da er selbst wenn er sich nicht selbst blamieren wollte, ja auf deutsch hätte antworten könne. Aber dass er Mist gebaut hat , hat er ja selbst gemerkt, und es war ihm selber peinlich, wie aus seinen folgendem Verhalten leicht abzulesen war.

    Aussenminister ? nein ungeeignet.

    funmca2002 Gepostet von funmca2002 on Mi 30.Sep. 17:09

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  4. aber klar doch,in jedem Land spricht man die LANDES- SPRACHE.Nur in Deutschland spricht man auswärts

    quelfried Gepostet von quelfried on Mi 30.Sep. 17:09

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  5. Die obigen Fragestellungen sind ein Graus!
    Darauf kann man direkt nicht eingehen, denn sie implizieren linguistische Zustände in D, die es gar nicht geben kann.

    Grundsätzlich aber und ohne "Deutschtümmelei":
    Es sollte nur und immer deutsch in Deutschland geredet werden; es ist die Muttersprache, mit der man aufwächst.
    Veranstaltungen unter mehrzahlig Deutschen laufen auf Deutsch ab - auch Pressekonferenzen m.E. nach.

    Auf einer Pressekonferenz in London oder Paris komme ich mit Deutsch nicht weiter- das wird nur peinlich.
    Warum soll das umgekehrt anders sein?

    Warum verleugnen sich die Deutschen schon wieder, in dem sie überhaupt ein Thema daraus machen, deutsche Sprache in Frage zu stellen. Die ehemals Allierten haben 1945 einen Fehler begangen, indem sie den deutschen Kriegsrest nicht den "Mund verbogen" haben, ja...

    fjfisch Gepostet von fjfisch on Mi 30.Sep. 17:09

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  6. Naja also ich finde Westerwelle hätte es auch bissl anders sagen können.
    Bin aber definiitiv gegen eine Deutsch-Sprech-Pficht. Ich meine, Deutsche sprechen auf Mallorca z.b. auch nur Deutsch und nicht Spanisch!
    Das einzige, was ich als Pflich ansehen würde, ist ein Deutschkurs für Immigranten und zwar solange, bis die das fließend können.

    martinako89 Gepostet von martinako89 on Mi 30.Sep. 17:10

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  7. An sich eine gute Idee. Auch Westerwelles Aktion fand ich in Ordnung. Auch wenn ich denke, dass man englisch als "Weltsprache" für ausländische Journalisten durchaus benutzen könnte.

    insomnia604@ymail.com Gepostet von insomnia604@ymail.com on Mi 30.Sep. 17:11

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  8. also ich seh das jetzt nicht so eng mit dem englisch, schließlich sprechen Menschen in fast allen Ländern der Welt englisch, wenn man mal ohne Sprachkenntnisse nach Asien oder so reist, kann ein kleiner englischsprachschatz einem da den Tag retten.

    rauhutd Gepostet von rauhutd on Mi 30.Sep. 17:11

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  9. Der Reporter hat gewusst das Herr Westerwelle eher mäßige Englisch Kenntnisse besitzt, warum sollte er die Frage auf Englisch stellen wenn er doch auch eine Dolmetscherin neben sich hatte die diese Frage genauso gut auf Deutsch haette stellen koennen? Richtig, um ihn zu blamieren.

    frogeye_cs Gepostet von frogeye_cs on Mi 30.Sep. 17:11

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  10. Das finde ich auch !!!

    delphi2001 Gepostet von delphi2001 on Mi 30.Sep. 17:12

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  11. Absolut richtig.

    fstecklina Gepostet von fstecklina on Mi 30.Sep. 17:12

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  12. peinlich, peinlich, Herr Politikerdarsteller

    teafor24711 Gepostet von teafor24711 on Mi 30.Sep. 17:12

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  13. Nicht nur Herr Westerwelle hat recht. Wer hier lebt, muss Deutsch sprechen können oder zumindest wollen. Wer das nicht begreift, gehört nicht nach Deutschland!

    arnim1956 Gepostet von arnim1956 on Mi 30.Sep. 17:13

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  14. Recht hat der Westerwelle, lieber ein klares Deutsch, als die verhunzte Denglisch was da sonst hertönt

    fraziskaich Gepostet von fraziskaich on Mi 30.Sep. 17:14

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  15. Ich lebe seit 8 Jahren in England. Oft, wenn ich nach Deutschland fahre, bin ich geschockt wie mehr und mehr englische Begriffe verwendet werden. Nun spreche ich selbst fliessend Englisch und bin generell nicht gegen die Uebernahme bestimmter Woerter in eine Sprache, in der es ein passendes Wort nicht gibt.
    Im Englischen verwendet man Kindergarten, Zeitgeist, Rucksack, hinterland, abseiling etc...
    Und im Deutschen gibt es nun mal kein knappes Wort fuer Comeback, dann ist Englisch schon ok.
    Aber die Menge an englischen Woertern, die heute benutzt wird, vor allem, wenn es absolut gute deutsche Woerter gibt, ist schockierend.
    Und oft peinlich. Wie gesagt, der Englaender sagt Rucksack. Warum kommt ein Werbefutzi auf die Idee einen Rucksack in Deutschland "bodybag" zu nennen (engl. fuer "Leichensack";)?
    Das Verwenden englischer Worte grenzt an Selbsverleumdnung, die jedem englischsprachigen Mensch fremd waere.
    Und auch als Aussenminister kann Deutsch genuegen, es gibt Dolmetscher!

    dennis_mundo Gepostet von dennis_mundo on Mi 30.Sep. 17:16

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  16. Un was is mit Bayrisch?

    blackoutist Gepostet von blackoutist on Mi 30.Sep. 17:16

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  17. Ich fände es schon schön, wenn unsere "Spitzenpolitiker" sich so ausdrücken würden, dass ich sie verstehe. Aber dass der Unsinn den ich von Herrn Westerwelle höre nicht so einfach ins Englische zu übersetzen ist verstehe ich schon. Also lasst ihn erst richtig deutsch lernen, dann englisch und dann vielleicht Außenminister werden.

    yoshidomiko Gepostet von yoshidomiko on Mi 30.Sep. 17:17

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  18. Wie war das denn mit unserem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl. Seine Sprachkenntnisse waren auch nicht berauschend. Nur ein Außenminister ohne gute Englischkenntnisse, gar nicht gut. Nen
    Dolmetscher im Rücken bei der Sprache gar nicht gut. Aber da werden Crash Kurse angeboten die ja
    besucht werden können, nä Herr zukünftiger??Außenminister. Und immer locker bleiben.

    klausgiebeler Gepostet von klausgiebeler on Mi 30.Sep. 17:17

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  19. Deutsch ist die Sprache der Dichter und Denker. Daher sollte dem immer stärker werdenden Amerikanismus in Deutschland, dem auch durch die Schliessung unzähliger Goethe Institute Vorschub geleistet wurde, endlich wieder Einhalt geboten werden. Es gibt ja tatsächlich grosse deutsche Unternehmen, in denen die interne Firmensprache Englisch ist! Also eine Verankerung der deutschen Sprache ins Grundgesetz tut Not und besser wäre noch die französische Variante, die den Politikern die Muttersprache vorschreibt!

    gnk4free Gepostet von gnk4free on Mi 30.Sep. 17:17

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  20. Richtig wir sind in Deutschland , da spricht man deutsch, wem das nicht paßt der kann ja wieder nachhause fahren oder fliegen. In anderen Ländern spricht man auch nicht unbedingt deutsch mit mir nur weil ich die Landessprache nicht beherrsche.Wem das nicht passt, Tschüss.

    ludwigadorf Gepostet von ludwigadorf on Mi 30.Sep. 17:17

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  21. Stimme ebenfalls zu. Ich lebe seit vierzig Jahren in den US und bin immer wieder unangenehm berührt, bei Besuchen in Deutschland überall T-shirts mit Englischaufschriften zu sehen oder Englisch-Gestotter selbst von Erwachsenen zu hören. Soll wahrscheinlich chic sein, aber damit machen die Leute sich nur lächerlich und beweisen keinen Nationalstolz auf die schöne deutsche Sprache.

    klausbeyer Gepostet von klausbeyer on Mi 30.Sep. 17:18

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  22. Zweite Klasse Politiker und sehr erfolgreich darin, das immer wieder unter Beweis zu stellen. Ein Aussenminister, der nicht mal English kann? Wie genau will sich so jemand in der internationalen Politik behaupten?

    lutz_pfeiffer Gepostet von lutz_pfeiffer on Mi 30.Sep. 17:18

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  23. Peinlich peinlich als gut ausgebildeter Politiker nur mäßiges Englisch zu können.
    Als ob deutsche Reporter in anderen Ländern Fragen grundsätzlich in der Landessprache stellen. Englisch ist nunmal weltsprache und das auch aus gutem Grund. Westerwelle als Aussenminister, furchtbare Vorstellung.

    lisanne_24 Gepostet von lisanne_24 on Mi 30.Sep. 17:18

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  24. Englisch als Weltsprache – ja, aber warum sollen wir unsere Muttersprache in Deutschland deshalb vernachlässigen? Nachahmer und Mitläufer plappern schon genug Kauderwelsch!
    Herr Westerwelle hat recht und sollte sich auch damit durchsetzten.

    ts_40 Gepostet von ts_40 on Mi 30.Sep. 17:18

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  25. Nun ja, zu diesem Zeitpunkt hat Guido wohl etwas holpriges Schulenglisch gesprochen. Da fehlt wohl der regelmäßige Kontakt zu englischsprachigen Leuten. Das kann man aber sehr, sehr schnell mit einem Privatlehrer auf die Reihe kriegen (Nachteil, das geht bestimmt zu Lasten der Steuerzahler). Unsere Politiker müssen aber der englischen Sprache mächtig sein, wenn sie weltweit das deutsche Volk vertreten wollen. Englisch ist nun mal die Weltsprache.
    Auf deutschen Pessekonferenzen sollte es aber bei der deutschen Sprache bleiben, zumal Gudio ja danach zu einer Tasse Tee mit einem Gespräch in englischer Sprache eingeladen hat.
    Ich finde es nicht ganz fair, Guido Westerwelle jetzt wegen holpriger Englischkenntnisse zu veralbern.... da holt er schneller auf als manche denken.

    reneradi Gepostet von reneradi on Mi 30.Sep. 17:18

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  26. Für einen Politiker (dazu noch einen, der evtl. demnächst auf der internationalen politischen Bühne herumturnen will) ist es schon ein ziemliches Armutszeugnis, so unsouverän auf einer Pressekonferenz mit internationalen Journalisten zu reagieren. Englisch ist nun einmal die Weltsprache, auf die man sich geeinigt hat - nicht zuletzt, weil sie relativ leicht zu erlernen ist. Das sollte man jedem Politiker im Amt eines Ministers (und damit zeitweise auf internationalem Parkett) schon zumuten dürfen. Sie repräsentieren unser Land - und das klappt wohl am besten, wenn man sich selbst so gewählt ausdrücken kann, dass das Publikum versteht. Ohne Simultanübersetzer. Und zur Diskussion "mehr Deutsch in Deutschland" - völliger Quatsch. Natürlich soll die deutsche Sparche gepflegt und nicht verunstaltet werden. Das ist Arbeit des Elternhauses und der Schule. Aber gleichzeitig leben wir eng in der internationalen Gemeinschaft und da ist es auch zu erwarten, dass man in bestimmten beruflichen Positionen einigermaßen fließend Englisch spricht. Schaut doch mal Richtung Skandinavien oder Niederlande. Das nenne ich souverän.

    tanjuk.schilling Gepostet von tanjuk.schilling on Mi 30.Sep. 17:19

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  27. Natürlich tun sich viele Politiker sehr schwer mit der Englischen Sprache.
    Ich meine so lange man sich in der gesamten EU nicht auf eine gemeinsame Umgangssprache verständigen kann, sollte auch für Deutschland die deutsche Sprache als geltendes Recht und Plicht in unserem Grundgesetz verankert werden. In diesem Sinne...hat Westerwelle den neuen Trent mutig voran getrieben.

    panik.lady Gepostet von panik.lady on Mi 30.Sep. 17:20

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  28. Recht hat er! Wir brauchen uns unserer Muttersprache nicht zu schämen.
    Es reicht ja wohl schon die übermäßige Verfremdung unserer Umgangssprache.

    eisgrauewlfin Gepostet von eisgrauewlfin on Mi 30.Sep. 17:21

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  29. ich finde das Herr Westerwelle die richtige Welle gemacht hat.

    horst_d_hansmann Gepostet von horst_d_hansmann on Mi 30.Sep. 17:22

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  30. Er hat vollkommen recht. Die deutsche Sprache verkümmert. Wo ist das Problem wenn Politiker auf Fragen die auf englisch oder einer anderen Sprache gestellt werden auf die Hilfe von profesioneller Übersetzer angewiesen sind. Dadurch werden auch Missverständnisse so gut wie vermieden.

    klausgraser Gepostet von klausgraser on Mi 30.Sep. 17:22

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