2009 steht im Zeichen von Charles Darwin. Das Darwin-Jahr hat gleich in doppelter Hinsicht Berechtigung: Zum einen wäre der Schöpfer der Evolutionstheorie 200 Jahre alt geworden, zum anderen wurde sein bahnbrechendes Werk „Über die Entstehung der Arten“ vor genau 150 Jahren veröffentlicht.
Bahnbrechend war Darwins Theorie vor allem, weil sie alles, was dem Menschen bis dahin über das Leben und die Welt sicher erschien, urplötzlich in Frage stellte. Bis zu Darwin war die Erde ca. 10.000 Jahre alt, Gott schuf sie in sechs Tagen, Adam und Eva die ersten Menschen auf der Welt. Bis Darwin.
Die Kirche warf dem britischen Naturforscher unumgänglich Ketzerei vor (inzwischen hat sie sich mit Darwin aber längst ausgesöhnt). Die Vorstellung, dass der Mensch, der nach dem Ebenbild Gottes erschaffen sein soll, in Wirklichkeit vom Affen abstammte, erschien als blanke Blasphemie. Die Krone der Schöpfung nur ein Ergebnis Millionen Jahre langer Ausleseprozesse und dem Gesetz des Stärkeren. Alles mehr oder weniger Zufall! Nun gut: Dass ein Stein noch das Produkt des Zufalls sein mag, konnten die meisten hinnehmen. Dass aber sogar ein so ausgeklügeltes Lebewesen wie der Mensch nicht dem Masterplan eines genialen Schöpfers entspringen soll, war für manch einen zu viel des Guten.
Spätestens das war die Geburtsstunde der Kreationisten. Sie bleiben dabei: Die Welt entstand durch den Eingriff eines Schöpfergottes: Er hat die Welt aus dem Chaos, aus dem Nichts erschaffen. Punkt. Vor allem in den USA, da insbesondere in den Südstaaten, fand er schnell Anklang. Kaum zu glauben: Ende der zwanziger Jahre wurde die Evolutionstheorie an öffentlichen Schulen in mehr als zwanzig Bundesstaaten entweder zur Irrlehre erklärt oder gleich ganz verboten. Erst 1968 beschloss der Oberste US-Gerichtshof das Anti-Evolutionsgesetz für verfassungswidrig. Bis heute aber sind die hartgesottenen Kreationisten davon überzeugt, dass die Darwin-Lehre die Gesellschaft ins Verderben treibe und so ziemlich für alle Übel dieser Welt - Kriminalität, Abtreibung, Drogen, verantwortlich sei.
Auch 2009 ist der Kreationismus längst nicht verschwunden, sondern wieder auf dem Vormarsch. Und das auch in Deutschland: Laut einer in der Süddeutschen Zeitung zitierten Studie, bekennen sich in Deutschland rund 1,3 Millionen Menschen dazu. Und auch das Bildungssystem ist nicht Kreationismus frei: Zum Beispiel in den etwa 100 Lehreinrichtungen, die im Verband evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS) organisiert sind. Fast alle dieser Schulen sind staatlich anerkannt und erhalten finanzielle Unterstützung vom jeweiligen Bundesland, berichtet die SZ. Und auch die nachkommenden Lehrer und Lehrerinnen halten nicht alle Darwins Lehre für das Maß der Dinge: Zwischen 8 und 20 Prozent der zukünftigen Lehrerschaft sind nicht davon überzeugt (abhängig von ihrem biologischen Vorwissen, so die SZ).
Es sei festgehalten: Einen stichhaltigen und unumstößlichen Beweis gibt es für keine der beiden Theorien. Was es gibt, ist die Meinungsfreiheit. Was denken Sie, reden Sie mit – was steht steht am Ursprung des Lebens – vielleicht setzt sich ihre Meinung ja durch (Gesetz des Stärkeren)?
Aktueller RSS Feed
Copyright ©2009 Yahoo!, Alle Rechte vorbehalten.
Hinweis: Auf dieser Seite sammeln wir persönliche Informationen. Für weitere Details lesen Sie bitte unsere Hinweise zum Datenschutz: Datenschutzrichtlinien
Die Welt mit allem was da lebt, wurde von Gott geschaffen.
Missbrauch melden
Wenn der Mensch von Gott geschaffen ist, wer hat dann Gott erschaffen?
Missbrauch melden
ich glaube auch noch an den weihnachtsmann
Missbrauch melden
"Es sei festgehalten: Einen stichhaltigen und unumstößlichen Beweis gibt es für keine der beiden Theorien. Was es gibt, ist die Meinungsfreiheit."
Das ist keine Frage der Meinungsfreiheit. Du hast das Thema damit völlig verfehlt und nichts verstanden.
Natürlich gibt es Beweise für die Evolutionstheorie, und gar keine für Gandalf hat die Welt mal eben in einer Woche geschaffen.
Missbrauch melden
Nicht Gott hat den Menschen erschaffen, sondern der Mensch Gott...
Missbrauch melden
Die Evidenzen für die Evolutionstheorie sind so erdückend stark, dass man entweder zu dumm sein muss, um sie nicht wahrzunehmen oder ignorant um sie aus ideologischen oder Glaubensgründen einfach zu ignorieren oder so ungebildet dass man keine Wahl hat, als mit Glauben alles erklären zu müssen.
Missbrauch melden
Gott trug den Sprengstoffgürtel zum Urknalll, basta!
Missbrauch melden
loool das ist wie an den weihnachtsmann zu glauben.
aber bitte wer meint an sowas glauben zu müssen ... kann ja jeder halten wie er will!
ich versuch mal einen wunschzettel zu schreiben wenn am 24. alles unterm tannenbaum liegt werd ich kreationist
Missbrauch melden
loool das ist wie an den weihnachtsmann zu glauben.
aber bitte wer meint an sowas glauben zu müssen ... kann ja jeder halten wie er will!
ich versuch mal einen wunschzettel zu schreiben wenn am 24. alles unterm tannenbaum liegt werd ich kreationist
Missbrauch melden
Janine hat Recht. Wer das Universum dadurch erklären will, dass er es als von Gott geschaffen ansieht, bleibt dann die Frage schuldig, wer Gott geschaffen hat.
Wer sagt: Gott ist nicht geschaffen, sondern existiert schon ewig in seiner Vollkommenheit, kann dasselbe auch vom Universum behaupten.
Insgesamt bringt Gott also keinen erklärungstechnischen Vorteil. Er hilft allenfalls, ethische Normen, die sich irgendjemand vor 2000 Jahren ausgedacht hat, zu etablieren, inklusive Abwertung der Frauen und Homophobie, die damals üblich war.
Missbrauch melden
loool das ist wie an den weihnachtsmann zu glauben.
aber bitte wer meint an sowas glauben zu müssen ... kann ja jeder halten wie er will!
ich versuch mal einen wunschzettel zu schreiben wenn am 24. alles unterm tannenbaum liegt werd ich kreationist
Missbrauch melden
in der Software gibt es den Begriff des Layer hierzu bedarf es um dies zu emulieren eine Hardware die das programm darstellt, ähnliches verhält sich mit allen metaphysischem, die Frage die man sich stellen könnte ist wie beweist sich das dies kein Chaos ?. Wenn beides falsch was währe das dritte ? wenn beide nicht zusammen gehören und nach Überlappung dies, was gehört zu Darwin und was nicht ? Kann man dem Planeten Bewust sein bei seiner Flugbahn(Revolution)um die Sonne unterstellen ? im allgemeinen nicht dies gilt als Kräfte bedingter Vorgang, selbst bei einer angenommenen vorauseilenden Aatomaren Zusammensetzung der Flugbahn des Atom und bestimmter Toleranzen der Bewegung was zur Deformation und so zu einer Flugbahnänderung führen würde ist dies als Kräfte bedingt aufzufassen, was zu dem Gedanken führt ob es sich hierbei um "Kräfte" handelt die im Wiederstreit der Erklärung liegen und sich erst dies klären sollte, was bedeutet Kräfte in diesem zusammenhang ? die Streit ? die Psychologie ? oder Interessen ? es ist müsig da beide bestimmen und die bestimmten sich mal im Yahoo melden dürfen. Was zu dem Gedanken führt das Kraft führt.
Missbrauch melden
Und Gravitation gibt es nicht, sondern Gott drückt alle Dinge zu Boden. Hallelujah!
Dinosaurier, Mammuts und Wollnashörner waren für die Arche Noah schlichtweg zu groß. Hosianna!
Missbrauch melden
Natürlich herrscht in diesem Punkt Meinungsfreiheit. Es wird schließlich auch niemand bestraft, der behauptet, dass Gott eine Frau ist. Ob allerdings diese und andere Themen es wert sind, einen Blog zu eröffnen...
Missbrauch melden
es ist müssig beide bestimmen was richtig sei der eine kanns Beweisen der andere recht behalten
Missbrauch melden
Ein Hoch auf Darwin! Ein Hoch auf die Wahrheit! Ein Hoch auf die Vernunft! Ich für meinen Teil glaube nicht an irgendwelche Märchen, die von Menschen für Menschen in die Welt gesetzt wurden um diese zu manipulieren und einzuschüchtern. Es führt sogar dazu, daß Menschen nachweisbare Tatsache verleugnen um weiter sturr ihrem Glauben zu folgen, weil ihnen irgendwer gesagt hat, daß sie sonst in Feuer un Verdammnis enden.
Ich mein Hallo, selbst wenn es diesen Gott an den diese Fanatiker glauben wirklich gäbe, so hätte er Ihnen den Verstand sicher auch nicht nur zum ausschalten gegeben.
Ich könnte jetzt noch so viel schreiben....wer mehr wissen will...der kann sich ja mal den Film "Zeitgeist" ansehen. Findet ih bei Google.
In diesem Sinne....es lebe die Evolution!!
Missbrauch melden
Es mag ja sein das es keinen "stichhaltigen" Beweis für die Evolutionstheorie gibt, allerdings sind 69 Millionen Jahre alte Fossilien durchaus als Beweis GEGEN den Kreationismus zu sehen.Es sei denn "Gott" hat sie viele Äonen vor der Schöpfung beim Picknick liegen lassen.
Missbrauch melden
Wenn die Welt von einem Gott erschaffen wurde,von welchem denn ? Allah,Thor,Zeus.Jupiter,Manitu,Jahwe,Quetzalcoatl oder einem anderen von mehreren hundert Göttern weltweit.
Missbrauch melden
wenn das stimmt,was hat sich Gott dabei gedacht-denn denken kann er ja wohl-er ist doch bestimmt kein Sardist
Missbrauch melden
Die Welt wurde von einem Fliegenden Spaghetti-Monster erschaffen! Wer es nicht glaubt sollte Flying Spaghetti Mosterism mal googlen. Man trifft dann schnell auf die unumstößlichen Fakten....
Mal ernsthaft. Wenn Kreationisten meinen, sie leben in enem 6.000 Jahre alten Universum (was schin deshab nciht sei kann, weil wir das Licht der meisten Sterne noch gar nicht sehen könnten), die in sechs tagen erschaffen wurde dann können sie dieses gerne tun. Nur lasst bitte diesen Schwachsinn aus dem Schulunterricht.
Missbrauch melden
Kreationismus ist der verzweifelte Versuch einer ungläubigen Minderheit verblendeter Fanatiker.
Wer hat denn jemal behauptet - außer vielleicht denjenigen, die weder Darwin noch den Glauben kennen - das sich Evolution und Glaube widersprechen?
Wer hat jemals behauptet, dass es nicht Gottes Plan sei, das sich alles so entwickelt wie es sich entwickelt hat? Wenn wir wirklich an so etwas wie Gott glauben, welch Blasphemie betreiben dann die Kreationisten, die dann von sich behaupten zu wissen was Gott gemacht UND was er sich dabei gedacht hat?
Für mich sind Kreationisten ewig Gestrige, die die großartigkeit Gottes nicht begreifen können - weil unsere Vorstellunsgkraft dafür noch nicht reicht. Aber wenn wir sein Ebenbild sind (und das meinen die ja immer wörtlich) dann ist Gott schon ein bisschen durch den Wind ... oder?
Missbrauch melden
Die Evolution ist Gottes atemberaubende Schöpfungsgeschichte. Und in der Bibel halt ein bißchen simplifiziert dargestellt. Sie wollte nie Geschichtsbuch sein, sondern eine Erfahrungskunde des Menschen mit Gott. Der Kreationismus lehnt Wissenschaftlichkeit in erster Linie doch deshalb ab, weil das Nachvollziehen wissenschaftlicher Erkenntisse einer gewissen geistigen Anstrengung bedarf. Und blühte deshalb in den USA besonders in der Bush-Ära. Und beginnt nun aber schon Herbstfarben anzulegen. Aufklärung ist angesagt. "Benutze Deinen Kopf und stelle kritische Fragen." Ich denke, also bin ich. Das Schäfchen betet nur nach.
Missbrauch melden
Natürlich kann man nichts beweisen. Man kann sagen wie die Evolution funktioniert, aber nicht warum sie so funktioniert und schon gar nicht, ob sie nicht wirklich einem Masterplan entstammt. Egal wie man es dreht und wendet, es bleibt die Frage danach, ob eine höhere Macht für den Urkann verantwortlich ist oder nicht.
Man kann immer nur sagen, wie die Erde aufgebaut ist aber nicht warum.
Eigentlich kann man doch aus beiden Theorien etwas nehmen. Gott, als eine große magische Macht im Universum hat den Urknall herbeigeführt, der Rest ist dann so, wie die Evolutionstheorie sagt weiter fortgeschritten. Also hat keiner Recht und keiner Unrecht.
Außerdem kann so die Kirche das Leben anderer im Universum nicht widerlegen, da sie so selbst an der Macht Gottes zweifeln müsste.
Mal ehrlich, der Streit ist dich lächerlich. Man weiß dass der Mensch von den Affen abstammt und das Leben im Wasser begonnen hat.
Also kann Gott die Welt und das Leben nur kausal erschaffen haben. Auch fehlt dem Kreationismus die Erklärung für die Dinos, deren Knochen wohl kaum eine falsche Spur Gottes sind.
Außerdem kann der Mensch kein Ebenbild Gottes sein, da die diabolisch Seite der menschlichen Seele auch das Böse beinhaltet. Also brauchte in jeder Gott einen Satan oder eine gespaltene Persönlichkeit.
Schon lustig, wenn man immer nur eine Seite erklären und beweisen will.
Daher bleibe ich bei der Theorie, dass der Urknall ja im Ganga gesetzt worden sein muss und mann dahinter einen Gott vermuten kann, der aber auch nur Zufall heißen kann. Aber warum keinen Gott mit Namen Zufall akzeptieren???
Missbrauch melden
Wie heißt es so schön: bei zwei Standpunkten liegt die Wahrheit immer irgendwo dazwischen. Es ist nicht
nur Schöpfung und nicht nur Evolution. Als Student der Anthropologie, Geologie, Paläontologie, Genetik, Immunbiologie, Geoökologie und Botanik bleibt nur der Schluß: all das Ganze, das gesamte Ökosystem mit seinen phantastischen Interaktionen nur aufgrund von ein paar zufällig aneinandergelagerten Molekülen in der Ursuppe ? Die neueste DNA-Forschung deckt das: So viele Lebewesen basieren auf dem gleichen Code, die
Gene werden nur anders geschaltet. Das Ausgangsmaterial ist das gleiche. Die Saat des Lebens wurde
ausgebracht und es hat sich kontinuierlich entwickelt. Gott hat nicht jedes Lebewesen einzeln konstruiert
und an seinen Plaz gesetzt. Aber er hat die Entwicklung gesteuert. Die sogenannten "Hammer of God"
existieren. Wie war das ? Erst als die Dinosaurier als dominante Spezies durch den Einschlag ausstarben
konnten sich die Säugtiere entwickeln. In der Geschichte unseres Planeten kam es häufig zu Massensterben, ausgelöst durch Einschlagereignisse. Zufall ? Nein, Steuerung bzw. Korrektur der Entwicklung. Die Wissenschaftler vermuten daß das Leben mit einem Meteor auf die Erde kam. Und damit
sich Leben im Übergangsbereich von Wasser und Land entwickeln konnte, Leben, daß das Land erobern
kann, müssen Gezeiten existieren. Ein Mond ist für diese Entwicklung unerlässlich. Und wie entstand der
Mond ? Durch ein Einschlagereignis, daß ihn aus der Erde herausgeschleudert hat. Einschlag, Einschlag
und wieder Einschlag. Zufall ? Einmal vielleicht, aber wenn man mal heraustritt und das gesamte Bild betrachtet, statt jedes Ereignis für sich alleine zu betrachten, ergibt sich ein Muster. Nur wollen wir das in unserer von Wissenschaft beherrschten Welt nicht eingestehen. Arthus C. Clarke war auf der richtigen Spur.
Das Leben wird ausgebracht und getestet. Und wir sind dabei grandios zu versagen, wir zerstören unser Raumschiff Erde...
Missbrauch melden
Der Arsch mit Namen A.H. steht in diesem Thema nicht zur Verfügung. Ich finde bei aller Liebe zur Meinungsfreiheit es unverschämt diesen Unmenschen in dieses Thema einzugliedern. Es geht hier nicht um eine Werbung sondern den Kreationismus. Bitte das Thema öffnen, wo es hingehört.
Missbrauch melden
Sehr oft lese ich in den wissenschaftlichen Artikeln, wie die Evolutionisten schreiben, dass sie sich geirrt haben und eigentlich die vorher als bewiesen gepriesene Tatsache ganz anders erklärt werden muss. Dann später wird die neue Behauptung wiederum als falsch erklärt. Ich finde es nicht gut, dass man Kindern in der Schule die Evolutionstheorie als bewiesen darbietet. Und wenn ich in die Kommentare lese, dass "die Evidenzen für die Evolutionstheorie sind so erdrückend stark", dann wundere ich mich, wie leichtgläubig und oberflächlich eigentlich die Evolutionisten sind. Aber jeder darf alles glauben, was er will (auch an den Weihnachtsmann). Ich glaube an Gott und will niemandem was beweisen. Das ist eben die Frage des Glaubens.
Missbrauch melden
Man frage einen jeden Wissenschaftlicher aus Astronomie, Physik, Astrophysik, Mathematik, Biologie und dergleichen mehr: Es gibt so vieles, was wir nicht wissen, und von dem wir noch nicht wissen, wie wir es erfahren können.
Warum nur muss sich der Mensch anmaßen, soo gebildet, gescheit und allwissend zu sein?
Missbrauch melden
Wieso wird hier kategorisch ausgeschlossen, dass jemand an Gott glauben und dennoch die Evolutionstheorie für wahr halten kann? Allgemeiner: Wieso kann man nicht religiös sein und dennoch die Naturgesetze als Naturgesetze hinnehmen und erforschen wollen? Albert Einstein war Jude und ist Zeit seines Lebens nie vom Glauben abgetreten.
Das Verhältnis zwischen "empirischen Tatsachen" und "Glaubensfragen" ist kompliziert und als Nicht-Religiöser (wie ich) kann man wohl kaum darüber urteilen, welches Erklärungsmodell "besser" oder "die Wahrheit" sein soll. Kein Zweifel: Was die Kreationisten treiben, ist Unfug! Aber als Gegenbewegung gleich die gesamte religiöse Tradition des Abendlandes verwerfen zu wollen, finde ich ebenfalls den falschen Weg. Christentum heißt mehr, als "Gott schuf die Welt an sechs Tagen". Viel mehr!!!
Theorien haben nur relativen Wert und können durch neue Theorien ersetzt werden. Die christliche Theorie der Menschwerdung hat eben so lange funktioniert, bis eine neue auf den Markt kam. Und jeder einsichtige Christ wird keinen Einwand gegen die Evolutionstheorie vorbringen können. Was Darwin gefunden hat, ist mit dem christlichen Glauben nicht unvereinbar, denn zum Christ-Sein gehört es, die Fortschritte auf der Welt anzuerkennen.
Missbrauch melden
Die Evolutionstheorie heißt nicht umsonst Theorie.
Wenn eine Idee in einem Experiment belegt wird, dann folgt daraus eine Hypothese. Eine Hypothese steigt erst dann zur Theorie auf, wenn es sehr viele Beweise FÜR sie gibt (man sollte als Wissenschaftler immer versuchen, die eigenen Hypothesen zu widerlegen).
In der Paläontologie gibt es viele Hinweise und Belege für die kontinuirliche Weiterentwicklung von Arten. Auch heute noch kann man dies sehen. Mir fallen gerade leider nicht mehr die genauen Arten ein, aber selbst heutzutage kann man Artaufspaltung und damit Evolution beobachten.
Natürlich kann man das nur sehen, wenn man einen Oberschenkelknochen eines Mammuts nicht als Oberschenkelknochen eines Riesen präsentiert bekommt, usw...
Weiterhin frohes Diskutieren und Nachdenken (wozu hat man sonst ein gehirn im Kopf? Selbst Fische können lernen)
Missbrauch melden
Ich sagte es doch schon: Gott trug den Sprengstoffgürtel zum Urknall!
Was danach kam, lief durch ihn ohne ihn.
Missbrauch melden