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Kaufhausriese im Todeskampf

Di 09.Jun. 13:09

Erst Hertie - jetzt Karstadt. Demnächst werden wir wieder beim kleinen Laden um die Ecke einkaufen müssen. Dann allerdings ohne Live-Musik und den Duft von Chanel in allen Stockwerken. Die All-in-One-Lösung des Einkaufens scheint zu scheitern.

Seit Tagen liegen in den Karstadt-Filialen Unterschriften-Listen aus. Wenn Sie wollen, dass Ihre Karstadt-Filiale erhalten bleibt, unterschreiben Sie hier. Was ist nur aus dem früheren Handelsgiganten geworden? Wer hat das Unternehmen zu diesem Abstieg geführt? War es der frühere Konzernchef Walter Deuss mit seiner größenwahnsinnigen Vision eines Gesamtkonzerns oder Thomas Middlehoff mit seinen waghalsigen Finanzdeals? Missmanagement, strategische Fehler und die traurige Konsequenz einer weltweiten Krise haben dem Konzern hart zugesetzt.

Blicken wir 10 Jahre zurück. 1999 verkündete der Karstadt-Chef Walter Deuss stolz die Entstehung eines neuen Handeslgiganten. Mit 116.000 Mitarbeitern wollte er einen Konzern in die Zukunft führen, der nicht nur die Kernmarken Karstadt und Quelle, sondern auch die Hertie-Warenhäuser, den Neckermann-Versand und weitere Filialen vereinte. Wohl niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass Karstadt zehn Jahre später um Staatshilfen betteln müsste.

Karstadt kämpft ums Überleben. Ein Überleben, das auch der Staat nicht mehr retten kann und will. Der angeschlagene Handelskonzern will auf die Vorlage eines neuen Rettungskonzepts verzichten und einen Insolvenzantrag stellen. Metro und viele andere Firmen reiben sich schon die Hände. Bei einer Pleite könnten sie sich die Filetstücke des Konzerns sichern.

Welche Lösung sehen Sie für Karstadt? Würde ohne Karstadt etwas fehlen? Glauben Sie, dass der Staat hier falsch entschieden hat. Hätte eine Staatsbürgschaft Karstadt retten können? Haben Missmanagement, Größenwahn oder einfach die allgemeinen wirtschaftlichen Veränderungen Karstadt ruiniert?

Kommentare31 - 60 von 309

  1. Mir tun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leid, aber Mahnwachen sind da auch kein probates Mittel. Vielleicht sollten 1.000 Mitarbeiter mal Sal. Oppenheim oder Frau Schickedanz belagern und besetzen. Nach Staatsbeihilfe schreien ist im Falle von Arcandor pervers.

    bernd502000 Gepostet von bernd502000 on Di 09.Jun. 14:05

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  2. Guten Tag.
    Ich bin auch der Meinung, hätte der Staat hier geholfen, man hätte nicht lange warten brauchen und der Nächste hätte angestanden und um etwas Geld (Steuergelder) gebeten. Bis wie weit hätte das ganze denn noch gehen sollen. Soll ich mich vielleicht auch anstellen," könnte etwas mehr Geld, durchaus gebrauchen!" Und wenn man dann noch daran denkt, weshalb die ganze Miesere entstanden ist, "Mismanagement, nur Mismanagement"

    dimpflandre Gepostet von dimpflandre on Di 09.Jun. 14:05

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  3. es tut zwar weh ,wenn so ein riesenkonzern kurz vor der pleite ist,jammern hilft jetzt auch nicht mehr,wenn die überbosse immer noch nichts dazu gelernt haben ,dann sollte der staat auch nicht mehr helfen,wie unsere kanzlerin schon sagte,es sind jetzt erst mal die eigentümer gefragt,vor allen dingen familie schickedanz,eigentümerin von quelle /karstadt,soll die doch mit ihren vielen millarden einspringen und selber für ihren konzern gerade stehen,es wird langsam mal zeit das der staat an solche herrschaften herantritt und nicht umgekehrt.

    michaelopgenoorth Gepostet von michaelopgenoorth on Di 09.Jun. 14:06

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  4. Das Bankhaus Oppenheim hat Arcandor in seiner jetzigen Form verursacht, dann soll es bitte auch die SUppe auslöffeln.

    martindick43 Gepostet von martindick43 on Di 09.Jun. 14:06

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  5. @scjeme; kleine Famileienunternehmen intressieren den Deutschen Staat doch garnicht. Mir ging es genauso. Grosser Elektromarkt vor meinen Laden gebaut, Es wurden ja 10 Arbeitsplätze geschaffen, nur meine 5 Mitarbeiter und ich hatten dann keine Arbeit mehr. Sowas ist völlig unwichtig. nur die grossen zählen.

    harrymapc Gepostet von harrymapc on Di 09.Jun. 14:08

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  6. Unbedingt pleite gehen lassen. Es gibt keinerlei Anlass für eine Rettungsaktion auf Kosten der Steuerzahler. Irgendjemand wird sich auf jeden Fall finden, der die zukunftsfähigen Teile übernimmt und weiterführt, das ist nur eine Frage des Preises (und Restwertes für die Eigentümer). Und was nicht zukunftsfähig ist, wird früher oder später ohnehin verschwinden. Staatshilfen verlängern nur das Sterben.

    p_loeser Gepostet von p_loeser on Di 09.Jun. 14:10

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  7. Wo, wann hätte das Ganze denn sein Ende gefunden, Geld für Jedermann? Ich finde es auch richtig, dass der Staat jetzt auch mal nein sagt, man hat es ja schon mit der Angst bekommen.
    So unter dem Motto, Steuern bekommen wir auch noch nächstes Jahr rein.

    dimpflandre Gepostet von dimpflandre on Di 09.Jun. 14:10

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  8. insolvent ist doch noch ned konkurs, menno wieviel große firmen sind in die insolvenz gegangen und es gibt sie heute relaunched wieder, jedes ende ist auch ein neuer anfang, außerdem wer geht noch in kaufhäuser wie karstadt, oder wer kauft, oder bestellt bei quelle? das ist doch schnee von gestern, ich würde positiv in die zukunft sehen und viele, viele mitarbeiter bestimmt weit mehr als 50% werden neuen job finden, in deutschland wird alles immer so negativ gesehen, ... natürlich ist es schwach für eine frau schickedanz, die nicht bereit war mit ihrem privatvermögen auch nur zum teil einzuspringen ... aber warum sollen wir alle, wir steuerzahler für die fehler der manager bezahlen, sehe ich nicht ein, absolut nicht!!! aber, kein einziger politiker egal ob rechts, mitte, oder links will, dass firmen schließen einen größeren nonsens gibt es nicht, als das politiker nicht lieber volbeschäfdtigung haben. es ist die gier der manager.

    corculum2002 Gepostet von corculum2002 on Di 09.Jun. 14:11

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  9. Schlechtes Management und ein Middelhoff der schon bei anderen Gelegenheiten bewiesen hat wie man Milliarden verbrennt. Sein "Bilanztrick" die Immobilien zu verkaufen und dann zu überhöhten Mieten zu mieten ist wohl dass "Dümmste" was passieren konnte. Dafür sollte man ihn und seine Vorstandkollegen die dies abgesegnet haben zur Rechenschaft ziehen.
    Stattshilfen zu fordern ist die größte Frechheit überhaupt, zum Glück sind unsere Politiker in diesem Fall nicht so dumm.....
    Arcandor ist ein Auslaufmodell, das sich am Markt vorbei entwickelt hat und nun den Preis dafür bezahlen und das ist gut so. Damit werden die Innenstädte attraktiver wenn diese häßlichen "Konsumruinen" endlich abgerissen werden.

    micstrobel Gepostet von micstrobel on Di 09.Jun. 14:12

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  10. Alle schreien nach Hilfe von der Regierung - erst war es Opel jetzt ist es Karstadt.Wer kommt dann dran????
    Wenn alle Geld vom staat bekämen,würde Deutschland noch mehr in den Miesen sein , als wie wir Deutschen es jetzt schon sind.Ihr von Karstadt (Bosse) habt falsch investiert bzw gehandelt.Sehr Schade um die 156 000 Mitarbeiter, die jetzt Arbeitslos werden - kleiner Denkans@#$% an unsere Regierung - nun müsst ihr doch in die Tasche greifen - Für die Arbeiter ALG I für Mindestens 2 Jahre zahlen.
    Wäre vielleicht besser und billiger gewesen , eine finanzspritze denen zu leihen oder zu geben.
    Naja egal wer an der Macht ist von den Parteien, die kann man alle in einem Sack stecken , es wird immer der richtige getroffen.Aber solange die Deutschen immer CDU oder SPD wählen,wird sich in BRD nichts ändern

    djkleinerbruder Gepostet von djkleinerbruder on Di 09.Jun. 14:16

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  11. Das Management wie Vorstand, Geschäftsführer, und und und müssen bei Mißmanagement zusammen mit ihrem Privatvermögen haften. Es kann nicht sein, dass die Millionen oder gar Milliarden an Privatvermögen besitzen, aber dem Staat um Mio. Staatshilfen betteln. Bunkern ihr angelegtes Geld ein, dann ab in die Insolvenz...die lachen sich doch einen ab. Nur, wer jedoch vor allem eine Familie besitzt, jahrelang für das Unternehmen geschuftet hat, der bleibt unten liegen und keinem juckt es, was aus dem wird. Ein Middelhoff und andere sollten Berufsverbot bekommen, zumindest nicht mehr im Management trätig werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    frankiowl Gepostet von frankiowl on Di 09.Jun. 14:17

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  12. karstadt geht pleite as gibt so viele arbeitslose den keine sau interesiert warum für die ?
    es ist auch nicht anderst wie beim auto opel nur anderst herum da habe ich die hilfe auch nicht vertanden warum man die helfen soll!
    es gibt genügen andere die keinen job haben und wem interesiert das ?

    kangtasan Gepostet von kangtasan on Di 09.Jun. 14:22

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  13. Was wollen wir? Völligen neoliberalen Kapitalismus, eine soziale Marktwirtschaft oder vielleicht doch lieber einen starken staatlichen Einfluss sozialistischer Prägung? Ja ich weiß, die letzte Variante hat bereits gezeigt, das sie nichts taugt. Siehe ehemalige DDR. Wie stets mit den anderen beiden Alternativen? Hat nicht der Neoliberalismus mindestens genauso versagt und viele blutige Kriege und Diktaturen begründet? Warum sind wir denn, in den letzten Jahren immer mehr, von der sozialen Marktwirtschaft in Richtung Neoliberalismus gedriftet. War es einfach nur Gier, die den Verstand gefressen hat? Was es auch immer war, die Rechnung wird uns nun Präsentiert.

    Veruntreutes und verspäkuliertes Geld durch die Banken. Riesenpleiten und Ausplünderung der letzten Staatsresourcen..Trotzdem hat sich bei den Verantwortlichen festgesetzt, wir können so weiter wirtschaften wie bisher, wenn die Krise ersteinmal überwunden ist. Der Souverän, der Wähler, stimmt dem auch zu. Also wird alles so weiterllaufen wie bisher, wobei dann das, was jetzt passiert, nur der Vorfilm sein könnte. Daher, so bitter es klingt, weitere Staatshilfen und Bürgschaften sind nicht leistbar und entsprechen nicht der marktwirtschaftlichen Logik.

    Das Kaufen bei den kleineren Händlern ist übrigens auch nicht zu verachten. Jedes Warenhaus, das verschwindet könnte Platz für viele kleinere Geschäfte schaffen, die ebenfalls Arbeitsplätze bereit stellen. Sie würden auch für eine größere Angebotsvielfalt sorgen, alleine durch den Wettbewerb. Das uniformierte Angebot von großen Warenhäusern oder Kettengeschäften ist nach meiner Erfahrung auch nicht der Kracher. Die Frage letztlich ist die, können diese Geschäfte sich gegen das Angebot aus dem Internet glaubhaft durchsetzen und etablieren?

    stefan_sprungk Gepostet von stefan_sprungk on Di 09.Jun. 14:22

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  14. Jawohl... richtig so!!! Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken.
    Jahrelanges Missmanagment hinlegen und dann auf diese Weise den Staat nötigen wollen, dass kann's ja nicht sein. Soll doch die olle Schickedanz was von ihrem Milliardenvermögen locker machen um das Unternehmen zu stützen.

    mats.office Gepostet von mats.office on Di 09.Jun. 14:23

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  15. Arcandor - unternehmerische Unfähigkeit gepaart mit Gier durch überhöhte Kostenstrukturen, haben das Unternehmen leichtfertig in Aus ge-manage-t!
    Schade! Das die Politik hier Standhaft bleibt, ist zu begrüßen!

    Nichts desto trotz hat auch die Politik, durch Nicht-Gestaltung von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihren Beitrag geleistet. Es beschert
    56 000 Mitarbeitern eine unsichere Zukunft. Da werden die eigenen Imobilien verkauft und zu überhöhten Preisen wieder angemietet. Überhöhte Managergehälter mit hoher Rechtsausstattung ohne Verpflichtungen, ohne Haftungsanspruch und ohne jegliche Verantwortung. Die Leidtragenden werden die Mitarbeiter sein, für die die Politik tröstende Worte hat und das Management haftungsausschluß. Einen großen Teil von Ancandor wird die Metro-Gruppe vereinnahmen - und warum auch nicht.

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Di 09.Jun. 14:24

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  16. Arcandor - unternehmerische Unfähigkeit gepaart mit Gier durch überhöhte Kostenstrukturen, haben das Unternehmen leichtfertig in Aus ge-manage-t!
    Schade! Das die Politik hier Standhaft bleibt, ist zu begrüßen!

    Nichts desto trotz hat auch die Politik, durch Nicht-Gestaltung von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihren Beitrag geleistet. Es beschert
    56 000 Mitarbeitern eine unsichere Zukunft. Da werden die eigenen Imobilien verkauft und zu überhöhten Preisen wieder angemietet. Überhöhte Managergehälter mit hoher Rechtsausstattung ohne Verpflichtungen, ohne Haftungsanspruch und ohne jegliche Verantwortung. Die Leidtragenden werden die Mitarbeiter sein, für die die Politik tröstende Worte hat und das Management haftungsausschluß. Einen großen Teil von Ancandor wird die Metro-Gruppe vereinnahmen - und warum auch nicht.

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Di 09.Jun. 14:24

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  17. Ich verstehe nicht wie eine Firma Insolvenz anmelden kann, die grad noch in berlin Steglitz ein komplett neues
    Kaufhaus hochgezogen hat und das noch im Stil eines Nobelkaufhauses. Derzeit wird grad das danebenliegende und dazugehörige alte Wertheim-Kaufhaus komplett saniert. Und das mitten in der Insolvenz? Leidtragende sind natürlich mal wieder die zig tausend Beschäftigten. Es kann doch nicht angehen das jedes Unternehmen versucht sich auf Staatskosten zu sanieren. Ich bin sicher die Führungsebene der Arcandor muss nicht grade Hunger leiden. Sollen die doch mal was investieren in ihr Unternehmen, statt immer nur rauszuziehen. Irgendwo müssen die Unternehmen doch mal Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Opel hat jahrelang die Gewinne nach Amerika transferiert und jetzt soll der Steuerzahler dafür aufkommen. Wie wäre es denn mal dem Mittelstand in Deutschland zu helfen? Es kümmert anscheinend niemanden das die kleinen Unternehmen reihenweise den bach runter gehen.

    speculantu79 Gepostet von speculantu79 on Di 09.Jun. 14:28

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  18. Der Staat sollte helfen. Schließlich hat unser Vater Staat auch jahrelang kräftig Steuern abgesahnt. Verbunden werden sollte allerdings diese Hilfe mit einem kompletten Rausschmiss des Managements - ohne Abfindungen !

    Es ist eine Zeit gekommen in der sich die Sünden aus der Vergangenheit rächen - sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik.

    hausersabine Gepostet von hausersabine on Di 09.Jun. 14:31

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  19. Tja,
    das haben nur die Manager verbockt.
    Finde es richtig das der Staat hier nich geholfen hatt, war nur Missmanagment.
    Die Eigentümer und die Akionäre solten sich an die Nase greifen.
    Nur Schade um die Arbeitsplätze.
    Vieleicht übernimmt ja Mtro welche.

    knutchebaer Gepostet von knutchebaer on Di 09.Jun. 14:36

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  20. Den Managern ist das doch egal. Die ruinieren morgen das nächste Unternehmen. Nur die kleinen Angestellten müssen leiden, mit ihnen die Familien. Ich war auch gegen Staatshilfen, denoch bin ich enttäuscht, wie so ein Traditionsunternehmen zerstört wurde. Und ich rede nicht von Karstadt, denn die waren vor Jahren schon pleite, sondern von Quelle. Über die redet nämlich keiner. Und alles nur weil die Herren und Damen in der Geschäftsleitung nie den Hals vollkriegen. Siehe ja auch Scheffler und Porsche.

    corsar26 Gepostet von corsar26 on Di 09.Jun. 14:36

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  21. Ich denke dass die "wirklich armen Angestellten ...die die haarsträubende Managementfehler ausbaden werden müssen", ebenso Schuld an dem Problem haben. Wer engagierte Verkäufer, gute Beratung oder Informationen wünscht, hat bestimmt nicht bei Kartstadt gekauft. Mit Sicherheit hat es bei Karstadt erhebliche Managementfehler gegeben, aber alles nur darauf zu schieben erscheint doch etwas zu einfach.

    c_erlenhoefer Gepostet von c_erlenhoefer on Di 09.Jun. 14:38

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  22. Von mir kein bisschen Mitleid. Mein Mann und ich sind seit 1994 im Golfbereich mit einem kleinen Shop auf einer Golfanlage selbstständig. Unser täglicher Kampf ums Überleben wurde uns von Riesen wie Karstadt, Quelle, Tschibo usw immer schwieriger gemacht. Diese Unternehmen haben die Preise schon um 50,00 € bis 80,00 € unterboten, obwohl die Ware erst kurz vor der Auslieferung stand. Auch wir müssen unsere Miete inkl. Nebenkosten und Mittel für den Wareneinkauf fürs Geschäft verdienen. Zusätzlich haben wir unsere Kosten für den Privatbereich und für unsere Altersvorsorge. Bei all den geschäftlichen Ausgaben müssen wir immer knallhart kalkulieren und werden von Karstadt (Sport) trotzallem immer im Preis unterboten. Deshalb "freut" es uns fast schon, wenn diese Geschäfte "den Bach hinunter gehen"

    adamsonsilke Gepostet von adamsonsilke on Di 09.Jun. 14:42

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  23. Von mir kein bisschen Mitleid. Mein Mann und ich sind seit 1994 im Golfbereich mit einem kleinen Shop auf einer Golfanlage selbstständig. Unser täglicher Kampf ums Überleben wurde uns von Riesen wie Karstadt, Quelle, Tschibo usw immer schwieriger gemacht. Diese Unternehmen haben die Preise schon um 50,00 € bis 80,00 € unterboten, obwohl die Ware erst kurz vor der Auslieferung stand. Auch wir müssen unsere Miete inkl. Nebenkosten und Mittel für den Wareneinkauf fürs Geschäft verdienen. Zusätzlich haben wir unsere Kosten für den Privatbereich und für unsere Altersvorsorge. Bei all den geschäftlichen Ausgaben müssen wir immer knallhart kalkulieren und werden von Karstadt (Sport) trotzallem immer im Preis unterboten. Deshalb "freut" es uns fast schon, wenn diese Geschäfte "den Bach hinunter gehen"

    adamsonsilke Gepostet von adamsonsilke on Di 09.Jun. 14:42

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  24. Mißmanagement größenwahnsinniger "Top"Manager einerseits (die keiner in Regress nimmt und die sich mit Millionenabfindungen davonstehlen). Hier hat sich trotz der Krise so gut wie nichts an der Gesetzgebung geändert. Andererseits das Kaufverhalten der Menschen ("dank" Internet) - anschauen und beraten lassen evt. im Kaufhaus und bestellen im Internet (Geiz ist geil) - wo dies noch hinführt sei dahingestellt. Und nicht zu "guter" letzt: die Superreichen wie hier Schickedanz, welche sich meiner Meinung nach "einen Dreck" um die Mitarbeiter und jetzt Betroffenen scheren (ganz im Gegensatz zum Mittelstandsunternehmer welcher oftmals mit seinem Privatvermögen eingreift um ein Unternehmen zu retten). Diese Milliardenschwere Person sollte gefälligst mehr soziale Verantwortung zeigen (müssen)!
    Gute Nacht Deutschland...

    accuphase68 Gepostet von accuphase68 on Di 09.Jun. 14:50

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  25. @adamsonsilke,, richtig so, weg mit den riesen,mehr platz für kleine und persönliche läden.

    harrymapc Gepostet von harrymapc on Di 09.Jun. 14:51

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  26. Von mir kein bisschen Mitleid. Mein Mann und ich sind seit 1994 im Golfbereich mit einem kleinen Shop auf einer Golfanlage selbstständig. Unser täglicher Kampf ums Überleben wurde uns von Riesen wie Karstadt, Quelle, Tschibo usw immer schwieriger gemacht. Diese Unternehmen haben die Preise schon um 50,00 € bis 80,00 € unterboten, obwohl die Ware erst kurz vor der Auslieferung stand. Auch wir müssen unsere Miete inkl. Nebenkosten und Mittel für den Wareneinkauf fürs Geschäft verdienen. Zusätzlich haben wir unsere Kosten für den Privatbereich und für unsere Altersvorsorge. Bei all den geschäftlichen Ausgaben müssen wir immer knallhart kalkulieren und werden von Karstadt (Sport) trotzallem immer im Preis unterboten. Deshalb "freut" es uns fast schon, wenn diese Geschäfte "den Bach hinunter gehen"

    adamsonsilke Gepostet von adamsonsilke on Di 09.Jun. 14:53

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  27. Ich bin froh das es jetzt entlich mal von Tisch ist und eine Entscheidung getroffen ist. Es wird immer nur gesehen das da Menschen den Job verlieren. Wer hat denn als die Riesen entstanden geschaut was aus den kleinen Läden wurde die das Leben lebenswehrt machten und vor allem persönlich waren . Wo man 10 cent oder auch ein zwei Euro auch am nächsten Tag nachzahlen konnte . In den großen Märkten und Häusern kann man das nicht man muss ein storno machen um die Summe nicht zu überschreiten oder den Einkauf ganz lassen. Es ist doch wieder eindeutliches Zeichen das Habgier nichts bringt. Es ist ja auch schön das die Mitarbeiter auf Geld verzichten wollen aber wie lang reicht dann das Monatsgehalt noch ohne Aufstockung vom Staat aus und schon wieder zahlt der Steuerzahler also Alle . Natürch ist es nicht schön das wieder Menschen den Job verlieren aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schecken ohne Ende denn genau das wird es wenn man nicht den Weg der Insollvenz geht. Ich finde natürlich auch nicht richtig das der Staat die Banken so sehr geholfen hat und diese den Unternehmen die Gredite verweigern. Vieleicht wäre ein richtige wirtschaftliche Krise und ein echter Neubeginn besser als die ganzen Not OP´s an der Wirtschaft.Vieleicht wäre es gut wenn das Volk wieder lernt das man sich viele Dinge ersparen muss und es dann kauft als immer über das Dispo zu leben . Man könnte jetzt viele Dinge dazu schreiben die alle etwas mit dem zu tun haben denn es hängt ja alles damit zu sammen.

    Die einen wollen schnell Reich werden und die anderen wollen nur billig das kann nicht zusammen passen auf dauer. Ich sage mir das es immer fette und magere Jahre gab. Ja und nun ist eben so.

    Das ist Ausschießlich meine Meinung und soll niemanden persönlich treffen.

    dalmiwuffi Gepostet von dalmiwuffi on Di 09.Jun. 15:02

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  28. Es ist schon eine Schande was die früheren Vorstände da vollbracht haben. Auch die stärkere Einbindung der Eigentümer ist in Ordnung.
    Was mich aber stört ist die Aussage unserer Bundeskanzlerin, dass keine Deutsche Steuergelder vernichtet werden sollen. Damit hat Sie zum einen recht, dies muß aber auch für alle Firmen gelten.
    Vor 2 Tage habe ich im Internet gelesen, dass Opel zur Rettung 1,5 Millarden Steuergelden erhält. Davon bleiben aber nur 750 Millionen in Deutschland, der Rest fließt in Openwerke in Europa.
    Was habe deutsche Steuergelder in andere Werke außerhalb von Deutschland zu suchen ? Ist dies nicht eine Art der Verschwendung.

    bernyhermann Gepostet von bernyhermann on Di 09.Jun. 15:03

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  29. Es ist schon eine Schande was die früheren Vorstände da vollbracht haben. Auch die stärkere Einbindung der Eigentümer ist in Ordnung.
    Was mich aber stört ist die Aussage unserer Bundeskanzlerin, dass keine Deutsche Steuergelder vernichtet werden sollen. Damit hat Sie zum einen recht, dies muß aber auch für alle Firmen gelten.
    Vor 2 Tage habe ich im Internet gelesen, dass Opel zur Rettung 1,5 Millarden Steuergelden erhält. Davon bleiben aber nur 750 Millionen in Deutschland, der Rest fließt in Openwerke in Europa.
    Was habe deutsche Steuergelder in andere Werke außerhalb von Deutschland zu suchen ? Ist dies nicht eine Art der Verschwendung.

    bernyhermann Gepostet von bernyhermann on Di 09.Jun. 15:03

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  30. Da kann man schon mal sehen wie es sein wird, wenn es im Septemebr eien schwarz-gelber Banker und Bonzenregierung geben wird. Klasse Herr von und zu Guttenzwerg, klasse Frau Merkel! Wenn es um Banken geht, denen schmeisst ihr alles in den Rachen. Hoffentlich wird das Wählervolk endlich aktiv und lässt sich diese Sauerei nicht merh bieten!
    Revolutioin ist endlich angesagt!

    skieso Gepostet von skieso on Di 09.Jun. 15:08

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