Erst Hertie - jetzt Karstadt. Demnächst werden wir wieder beim kleinen Laden um die Ecke einkaufen müssen. Dann allerdings ohne Live-Musik und den Duft von Chanel in allen Stockwerken. Die All-in-One-Lösung des Einkaufens scheint zu scheitern.
Seit Tagen liegen in den Karstadt-Filialen Unterschriften-Listen aus. Wenn Sie wollen, dass Ihre Karstadt-Filiale erhalten bleibt, unterschreiben Sie hier. Was ist nur aus dem früheren Handelsgiganten geworden? Wer hat das Unternehmen zu diesem Abstieg geführt? War es der frühere Konzernchef Walter Deuss mit seiner größenwahnsinnigen Vision eines Gesamtkonzerns oder Thomas Middlehoff mit seinen waghalsigen Finanzdeals? Missmanagement, strategische Fehler und die traurige Konsequenz einer weltweiten Krise haben dem Konzern hart zugesetzt.
Blicken wir 10 Jahre zurück. 1999 verkündete der Karstadt-Chef Walter Deuss stolz die Entstehung eines neuen Handeslgiganten. Mit 116.000 Mitarbeitern wollte er einen Konzern in die Zukunft führen, der nicht nur die Kernmarken Karstadt und Quelle, sondern auch die Hertie-Warenhäuser, den Neckermann-Versand und weitere Filialen vereinte. Wohl niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass Karstadt zehn Jahre später um Staatshilfen betteln müsste.
Karstadt kämpft ums Überleben. Ein Überleben, das auch der Staat nicht mehr retten kann und will. Der angeschlagene Handelskonzern will auf die Vorlage eines neuen Rettungskonzepts verzichten und einen Insolvenzantrag stellen. Metro und viele andere Firmen reiben sich schon die Hände. Bei einer Pleite könnten sie sich die Filetstücke des Konzerns sichern.
Welche Lösung sehen Sie für Karstadt? Würde ohne Karstadt etwas fehlen? Glauben Sie, dass der Staat hier falsch entschieden hat. Hätte eine Staatsbürgschaft Karstadt retten können? Haben Missmanagement, Größenwahn oder einfach die allgemeinen wirtschaftlichen Veränderungen Karstadt ruiniert?Aktueller RSS Feed
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Warenhaus und Immobilien sind untrennbar. Arcandor ist doch nur pleite wegen der hohen Mieten. Der Haupteigentümer war kein Unternehmer sondern nur Kapitalanleger, da hat er jetzt auch nichts mehr von. Kaufhof muss die Reste übernehmen.
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Ich bin der meinung wer den staat erpresst sowie Acondor darf keine Hilfe bekommen!Sollen sie doch in die Insolvenz gehen!!!Es verliehren jeden Tag in Deutschland leute ihren Arbeitsplatz und niemand Intressiert es!!!!!
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Missmanagemant und Misswirtschaft sind diesem größenwahnsinigen zum verhängniss geworden.
Vorallem keine Ahnung von DIENSTLEISTUNG.
Bin froh das die Bundesregierung da nicht kleinbei gegeben hat.
Gehe sowiso lieber zu den kleinen Läden,die haben wenigstens ne Ahnung was sie verkaufen und freundlich sind die auch noch.
Aber in Deutschland werden diese Läden ja als viel zu teuer betittelt,DEN GEIZ ist bekanntlich GEIL.
Jetzt habt ihrs geschaft,Glückwunsch dazu.
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Eine Schande für Deutschland. Das Missmangagement wurde jahrelang beobachtet. DIe Manager haben sich die Taschen vollgestopft und jetzt trifft die Pleite tausende Arbeiter und ihre Familien. Über 50.000 Menschen, die jetzt um ihren Job bangen müssen. Die darauf hoffen, dass Metro oder irgendein anderer Konzern sie übernimmt und danach möglicherweise trotzdem ihren Job verlieren. Walter Deuss hätte damals ins Ausland expandieren und die Warenhäuser modernisieren müssen. Das hat er verpasst. Bin gespannt wer aus der Insolvenz profitieren wird. DIe Mitarbeiter sind es sicher nicht.
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Da sich die Haupteigentümerin vor der Verantwortung drücken wollte, war die Entscheidung der Bundeskanzlerin und ihres Wirtschaftsministers vollkommen richtig. Selbst die Wirtschaftshilfe für Opel wird sich für die Zukunft als eine zusätzliche Belastung für den Steuerzahler erweisen. Auch die CDU/CSU hat damit ihr "Holzmann" Symbol erhalten.
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Die Gehälter der MItarbeiter sind für die Monate Juni, Juli und August gesichert - sagt der Arcandor-Sprecher gerade im Interview. Das ist ja beruhigend für alle Betroffenen. Da kann man ja im Sommer noch auf Urlaub fahren.
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Die großen alten Damen der deutschen Kaufhausdynastien werden sich im Grab umdrehen wenn sie dieses Desaster vom Himmel aus sehen können.Ich rede hier von Frau Althoff und Frau Schickedanz!So war das früher nicht!!!
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Immer das selbe! Die grosse Konzerne kriegen nie genug und der kleine Mann muß auf die Strasse. Es wundert mich immer wieder dass von den Bossen keine irgendwie leidet (Hartz IV oder so) wärend manche Eltern nicht mehr wissen wie es weiter gehen sollte nachdem der Job weg ist. Wo geht das ganze Geld hin? Ins Ausland natürlich!! Zuerst wird gebunkert, dann kommt die Insolvenz. Arme Deutschland...du bist so weit gesunken und deine Kinder haben kein Zukunft mehr!
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wo war denn das öffentliche geschrei, als die kleinen läden aus den innenstädten durch die kaufhäuser vertrieben worden sind? für kleine läden waren die mietpreise schlicht nicht mehr zu bezahlen. schauen sie doch in ganz deutschland die innenstädte an - eine wie die andere, nur noch filialbetriebe. der klein und mittelstand wird in deutschland seit langer zeit im regen stehen gelassen und jeder kümmert sich nur noch um die großen. wenn die eigentümer ( frau schickedanz ist eine sehr reiche frau ) kein interesse an ihrer eigenen firma haben, warum soll dann der staat sich dafür interessieren. pleite gehen lassen, der markt regelt das von allein.
a.forst
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Das Prinzip: "Verluste sozialisieren - Gewinne privatisieren" muß aufhören!!
Bevor nach Staatshilfe gerufen wird sollten die Eigner an ihr Privatvermögen
gehen. Fr. Schickedanz ist m.W. Milliardärin!
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Die Staatsanwaltschaft ist nun gefordert. Wesentlicher Wert der Gesellschaft waren die Immobilien in den besten Innenstadtlagen. Es ist nun zu prüfen, ob diese Immobilien nicht unter dem Deckmantel der Sanierung unter ihrem tatsächlichem Wert von den beteiligten Vorständen, Mehrheitsaktionären etc. an "Dritte" übertragen wurden, um sich so auf Kosten der Kleinaktionäre, Arbeitnehmer etc. zu sanieren, sog. Ausschlachten.
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Die Staatsanwaltschaft ist nun gefordert. Wesentlicher Wert der Gesellschaft waren die Immobilien in den besten Innenstadtlagen. Es ist nun zu prüfen, ob diese Immobilien nicht unter dem Deckmantel der Sanierung unter ihrem tatsächlichem Wert von den beteiligten Vorständen, Mehrheitsaktionären etc. an "Dritte" übertragen wurden, um sich so auf Kosten der Kleinaktionäre, Arbeitnehmer etc. zu sanieren, sog. Ausschlachten.
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Ja ,schade,der Pleitegang mit Karstadt. Es ist ein ganz normaler Vorgang,denn die ganze Welt ist von dem
wirtschaftlichen Untergang,der kuenstlich herbeigefuehrt wurde,(in USA),betroffen. Einige Auserwaehlte,werden
davon allerdings ,ganz super provitieren. Ab dem Jahr 2011-2013,wird es wieder bergauf gehen,wenn nicht
zufaellig ein 3ter Weltkrieg angefangen wird. Man will ja die Menschheit stark reduzieren. NWO. new Woerld Order,ist ja bekannt, oder......???? Zieht Euch warm an ,liebe Leute, Vorrat anlegen,Gold kaufen und abwarten.Nicht vergessen auch genug Kerzen bzw. Petroleum anlegen,denn es wird sicher auch bald dunkel werden. Viel Spass.
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Weltweite Krise? Ich lese immer, ...der Konsum in Deutschland ist nicht weggebrochen. Und so ist es auch. Missmanagement, strategische Fehler das sind die echten Gruende der Tragoedie. Interessant waere mal die Pruefungsberichte zu veroeffentlichen die von den Pruefungsgesellschaften in den letzten 5 Jahren erstellt wurden. Dann aber vollstaendig. Die Metro-Schiene halte ich fuer die beste Loesung. Die sehen gesund aus. Das unterstreicht die These Missmanagement bei Karstadt. Herr Middlehoff und weiter Eigentuemer muessen staerker zur Kasse gebeten werden. Wer unfaehig ist einen Konzern zu fuehren und unfaehig einen Konzern zu kontrollieren, muss zahlen.
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Naja , Insolvenz heißt ja nicht gleich das Arcandor von der Bildfläche verschwindet.Aus alt wird neu
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Soll es so sein wie immer: Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert?
Hier sind doch zunächst die Großaktionäre = Besitzer gefordert. Wenn ich einen kleinen Laden habe und der Pleite zu gehen droht, dann wenden sich die Banken an mich und fordern mein privates Geld, so ich denn welches habe oder sie lassen mich gnadenlos über die Klinge springen.
Aber: Wenn Karstadt zu retten wäre, dann hätten die Großaktionäre Schickedanz und Oppenheim-Bank mit Sicherheit ihr Geld reingesteckt. So halten sie sich vornehm zurück. Soll doch der Steuerzahler Geld verpulvern. Sie gehen sogar soweit, dass sie durch ihre Handlanger = Geschäftsleitung die " kleinen " Angestellten zum Bitten und Betteln antreiben lassen.
Die einzig richtige Lösung ist: Schickedanz und Oppenheim-Bank müssen, wie jeder kleine Geschäftsmann auch, mit ihrem Vermögen dafür gerade stehen. Wenn sie das nicht tuen, müssen sie wegen Insolvenzvergehens belangt werden.
Ich weiss, dass unser Recht das nicht vorsieht, aber über eine entsprechende Änderung könnte man ja mal nachdenken!
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Mummenschanz!
Die haben doch nichts gemacht als Geld aus dem Konzern zu ziehen. Da werden die eigenen Grundstücke erst für'n Äppl und'n Ei an sich selbst verkauft und dann von sich selbst zu völlig überhöhten Mieten zurückgemietet.
Da sind halt BWL'er am werkeln, die können nicht anders. Moderner Kapitalismus halt. Mit Missmanagment hat das wenig zu tun, im Gegenteil, die haben Ihren Job super gemacht.
Wenn dafür dann wieder der Steuerzahler herhalten muss schönen Dank!
Mahlzeit!
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Ich habe von 1980-1982 meine Ausbildug bei Karstadt in Recklinghausen absolviert!Meine Übernahme nach der Ausbildung stand damals schon auf der Kippe-mehr Personal wie Umsatz...
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Pleite ist Pleite, ob groß oder klein. Hier wird aber alles subventioniert und dann wundern sich alle, wenn der Staat vor Schulden nicht mehr aus den Augen schauen kann. Ist aber egal, die Leute können ja in spätestens einem Jahr über eine Mehrwertsteueranhebung auf 25 % grübeln oder sonst etwas, was die Bürger weiter belastet.
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Moin. Ich wohne vor den Toren Kiels und war das letzte mal in der Kielerinnenstadt vor etwa 3 Jahren: Es lohnt sich nicht nach Kiel hineinzufahren. Alles was ich drt kaufen möchte bekomme ich auch in anderen Einkaufscentren vor den Toren Kiels oder anderen Großstädten.Man muß keine Parkplätze suchen und sie kosten auch nichts.Es lebe die Realwerbung!!! Klar tuen mir auch die 56000 Karstadtmitarbeiter leid aber Karstadt/Quelle waren ja voher schon nicht ganz gesund. Klar kann man nicht jeden Laden finanziel unter die Arme greifen, denn dann würde ja jedes kleinst Unternehmen um staatliche Gelder betteln.Denkt doch bitte bei der nächsten Wahl daran wo Ihr bei der letzten Wahl Euer Kreuz gemacht habt!!!Genau Die lassen Euch jetzt in Stich!!!
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Packen wir es ein - Nehmen wir es mit.
Der Steuerzahler wird's schon richten.
Wer bildet denn alle diese Manager aus ? Die meisten von denen ist doch alles Menschliche fremd.
Und wenn ich nur in "meine Tasche" denke und ich mir keine Zeit für die täglichen Anliegen des Betriebes aufwende, dann kann so ein Unternehmen nur noch vor die Hunde gehen.
Auch glaube ich das es in Zeiten einer Wirtschaftskrise genug Trittbrettfahrer gibt.
Unsere Politiker habens ja, schmeißen mit Steuergeldern nur so um sich. Wehe aber, wenn der Steuerzahler mal was zurück haben möchte. Zum Beispiel, Kindergeld, Rente u.s.w. - Dann sind die Kassen leer. Ach man kann Stundenlang über dieses Thema diskutieren - Es kommt nur dann etwas dabei herum wenn man tatsächlich mal sein Kreuzchen an einer anderen Stelle macht, oder ??
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wenn alle, die Vorstände, die Aktionäre (gross und klein), die Arbeitnehmer (mehr oder weniger durch Betriebsräte und Gewerkschaften vertretten) immer MEHR haben wollen geht irgendwann die Rechnung nicht mehr. In den oberen Etagen von einigen Firmen sitzen "schlitzohren" aber auch einige Betriebsräte die mal kräftig schnarschen. Man darf sich fragen ob nicht eine Firma voll von Idioten, von grösseren Idioten geführt wird. Traurig, traurig ....
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Hoffentlich kommt Aldi durch...
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Missmanagment und Gie der Verantwortlichen hat Karstadt in den Ruin getrieben. Ich erinnere nur an Urban.
Abfidnung bei seinem Abgang 12 Mio und Arbeitsgerichtsprozess als man auch bei ihm, in der Schieflage des Unternehmens, einsparen wollte. Fahrer und Firmenwagen. Es kann nicht sein, dass der Steuerzahler, also wir, dafür bluten muss. Auch Opel ist noch nicht ausgestanden. Es wird kein Unternehmen die Pensionsverpflichtungen in Höhe von ca. 4 bis 5 Millarden übernehmen wollen.
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Wie wäre es denn den Konzern mit Geld aus den "schwarzen Kassen" zu retten?!Oder gibt es keine?
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Dann geh ich wieder im Laden an der Ecke einkaufen. Da werde ich auch vernünftig behandelt. Allerdings sollten die Manager und die Leute aus dem aufsichtsrat mit ihrem privaten Vermögen haftbar gemacht werden. Nicht nur die Kohle rausziehen, sondern wenn es schlecht wird auch wieder Kohle reinstecken. Nur schade um die ganzen Mitarbeiter die nichts dazu können.
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Ganz Einfach , ,Wer Opel hilft muß auch Arcandor helfen, wer A sagt muß auch B sagen koennen. Gleiches Recht und Hilfe fuer alle.Die Opel Hilfe kam nur wegen Wählerstimmen zustande, hat nicht genutzt, die SPD hat an allen Opel Standorten stark verloren.
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Ganz Einfach , ,Wer Opel hilft muß auch Arcandor helfen, wer A sagt muß auch B sagen koennen. Gleiches Recht und Hilfe fuer alle.Die Opel Hilfe kam nur wegen Wählerstimmen zustande, hat nicht genutzt, die SPD hat an allen Opel Standorten stark verloren.
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als wir vor drei jahren mit unserem kleinen familienunternehmen insolvent wurden (auch uns blieben die kunden weg), hat hat es keinen gekümmert, was aus uns und unseren 6 mitarbeitern wurde. im gegenteil: der insolvenzverwalter räumte meine wohnung leer, inklusive computer und die bilder von den wänden, beschlagnahmte alles, was nicht niet- und nagelfest war, altersvorsorge, versicherungen, alles futsch. wir haben nicht nur unsere firma sondern auch unseren gesamten kleinen privatbesitz verloren.
hier erpressen milliarden schwere eigentümer, die jahrzehnte lang abermillionen gescheffelt haben, den staat, für ihr missmanagement mit steuergeldern einzustehen. die 400 millionen haben die doch selber in der portokasse.
wenn ich noch eins hätte, würde ich jetzt mein schwein pfeiffen hören...
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Ohne Karstadt würde hier definitiv etwas fehlen. Er, bzw. sie (Karstadt Sport gibt es auch gleich ums Eck) sind ein sehr prägnanter Teil der Bremer Innenstadt, der auch sehr gut angenommen wird (so daß das Haus mit eins der erfolgreichsten ist). Es gibt auch noch den Kaufhof hier, aber mit dem konnten wir noch nie so recht etwas anfangen, erste Anlaufstelle war Karstadt und das Haus hat sich auch immer sehr engagiert, wenn es um innenstädtische Fragen ging. Betroffen sind hier also nicht nur die wirklich armen Angestellten (zu Erwähnen wäre vielleicht auch noch, das Karstadt hier nach Tarif zahlt, eine absolute Rarität inzwischen im örtlichen Einzelhandel), die die haarsträubende Managementfehler ausbaden werden müssen, sondern auch viele Menschen, für die es einfach dazugehört, dort unter deren Konzept einkaufen zu gehen.
Ich würde mir wünschen, daß es eine Möglichkeit gäbe, Karstadt als Karstadt zu retten - mit einem neuen guten Management und daß die Schuldigen für ihr schlechtes Management zur Rechenschaft gezogen werden können.
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