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Europawahl 2009: SPD verliert, FDP gewinnt

Mo 08.Jun. 11:32

Ist die Generalprobe gut, scheitert die Premiere und umgekehrt – so heißt es im Theater. Die Generalprobe war alles andere als gut. Mit einer Wahlbeteiligung von nur 43 Prozent zeigte sich bei der Europawahl am Sonntag ein noch enttäuschenderes Ergebnis als bei der Europawahl 2004. Die Hoffnung auf die Premiere - die Bundestagswahl im Herbst - wächst und da werden die Deutschen ja wohl wieder von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Oder nicht? Sind die Deutschen Politik frustriert oder ist es „nur“ die EU, die sie kalt lässt?

Europa wächst enger zusammen und die Europäische Union gewinnt als Instanz zunehmend an Bedeutung. Eine einheitliche Denkweise der Europäer ist bereits bei der Wahlbeteiligung und politischen Tendenzen zu spüren. Insgesamt ist nicht einmal jeder zweite Wähler in Europa zur Wahl gegangen. Vor allem die sozialdemokratischen Parteien erlebten europaweit große Niederlagen. Sieger der Europawahl 2009 sind eindeutig die konservativen Parteien. Sie gewannen die Urnengänge in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und vielen anderen EU-Staaten. Aber auch ein anderer Trend ist deutlich zu spüren. Rechtspopulistischen Parteien und Europakritiker finden immer mehr Zustimmung. 

Deutschland reihte sich nahtlos in den europäischen Trend ein. Die Union verlor zwar deutlich, die SPD fuhr allerdings ein noch katastrophaleres Ergebnis ein. Erwartet wurde, dass sich Union und SPD nach dem gewaltigen Abstand zwischen den beiden Großen bei der Europawahl 2004 nun wieder aufeinander zu bewegen. Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier erlebte ein Debakel, während Kanzlerin Angela Merkel jetzt einigermaßen entspannt in Richtung Bundestagswahl blicken kann.

Glauben Sie, dass die Europawahl Richtungsweisend für die Bundestagswahl im September ist? Wie ist das Ergebnis zu deuten? 

Kommentare31 - 60 von 165

  1. Beitrag: 27 jo_sonnick! Sie führen uns das typische Betonkopfdenken vor und nennen sich dabei noch selbst intelligent. Ihre politischen Kenntnisse müssen derart reduziert sein, dass sie immer wieder das gleiche stereotypische Gefasel hier anbringen. Was sich auf den politischen Bühnen abspielt ist ein unwürdiges Schauspiel, für das auch sie die Kosten mittragen müssen. 57% der Wähler haben sich eben dazu entschieden, ihr Unglück nicht zu wählen und haben auch das Recht sich zu beschweren. Sie hingegen, wählen das Unglück und haben lediglich Abbitte zu leisten. Es gibt ein Wahlfreiheit und die ist unter den gegenwärtigen Bedingungen zu respektieren. Berthold Brecht sagte einmal: Stellt euch vor es ist Krieg und keiner geht hin! Analog wende ich es auf die katastrophale Politik in Deutschland an: Stellt euch vor es sind Wahlen und keiner geht hin! Eine Wahl gibt es doch schon lange nicht mehr, Politiker kaufen sich Stimmen mit unseren Steuergeldern.

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 13:47

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  2. Warten wir mal die Landtagswahlen im August ab, z.B. im Saarland. Nach dem Europa-Wahlergebnis gibt es weder eine absolute CDU-Mehrheit mehr, noch eine
    schwarz/gelbe Mehrheit, da die CDU weit mehr verloren als die FDP gewonnen hat.
    Sollte jetzt die CDU/CSU Arcandor und Schaeffler in die Pleite schlittern lassen und damit hinnehmen, dass hunderttausend mehr arbeitslos werden, werden die Karten neu gemischt. Zumal, wenn sich die SPD endölich aufraffen sollte, ohre Forderungen ohne das Geeiere von Steinbrücvk offensiv zu vertreten.
    Der zu Guttenberg-Effekt würde im Fall einer Pleite schnell verfliegen undviele Wähler würden sich auf dem Boden der Realität wiederfinden.
    Das populistische "die Milliardärinnen sollen helfen" ist deswegen UNsinn, weil diese in der Wirtschaftskrise z.T. selbst hunderte Millionen, ja Milliarden verloren haben (Conti ist 8 Milliarden billiger geworden, Arcandor 5 Milliarden Euro). Wer glaubt Frau Schickedanz oder Frau Schaeffler haben hunderte von Millionen auf Festgeldkonten oder gar unter dem Kopfkissen, der streut der bevölkerung Sand in die Augen. Beteiligen an einer Lösung ja, allein lassen nein.

    gihibus Gepostet von gihibus on Mo 08.Jun. 13:58

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  3. Wer kommt nach Brüssel? Alle Politiker, die national wegen ihrer Schwäche keine Chance hatten.

    engelberthold Gepostet von engelberthold on Mo 08.Jun. 13:58

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  4. Die Wirtschaftspolitik Deutschland besteht darin Firmen zu retten, statt eine gesunde Unternehmenskultur zu begründen - statt Deutschland zu Bildungstaat zu erklären - statt innovative Firmen zu fördern, geht man in unwirksamen Wirtschaftsformen zurück, die schon im 20.ten Jahrhundert unwirksam waren.

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 13:59

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  5. #33 engelberthold - Welche Schwäche meinen sie?

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 14:01

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  6. ich finde diese ganzen aussagen schon sehr interessant und vor allem ignorant! ich finde an der eu auch nicht alles gut,aber eins solltet ihr alle mal bedenken! gebe es den euro nicht,waeren die auswirkungen fuer europa noch wesentlich verheerender, inklusive DEUTSCHLAND! der dollar haelt sich doch nur noch ueber wasser,da diverse staaten ihn gehortet haben! der pfund ist auf einem tief,wie in die briten schon ewig nicht nehr erlebt haben! das einzige zahlungsmittel,das die krise recht unbeschadet ueberstanden hat ,ist der euro,da er risikoarm auf mehrere wirtschaften verteilt ist! und deutschland der exportweltmeister,da liegt die ignoranz! wenn wir naemlich noch die dm haetten,wem sollte das nuetzen???? auf grund das weltweit alle mit der krise zu kaempfen haben,an wen sollen wir den exportieren???? da hinkt naemlich unser wirtschaftssystem!! und deswegen sind auch die massnahmen der regierung nicht unbedingt verkehrt,jetzt staatlich gefoerdert in die infrastruktur zu investieren! desweiteren muessten gerade jetzt vorraussetzungen fuer einen florierenden binnenmarkt geschaffen werden! d.h. aber nicht opel und arcandor und wie sie alle heissen zu unterstuetzen,sondern den mittelstand! diese stellen ja unter anderem auch den mit abstand groessten teil der ausbildungsplaetze bereit!
    andererseits fehlt auch die bereitschaft zur arbeit! solange in deutschland immer noch gesagt wird,fuer dieses oder jenes geld gehe ich nicht arbeiten,wird die industrie auch weiterhin ins ausland abwandern! ich lebe z.b. seit jahren mit frau und 3 kindern in spanien! hier haben wir mit meinem verdienst in etwa das gleiche wie in deutschland mit hartz IV!!! na und,es ist immer noch 3 mal besser zu arbeiten als zu hause zu sitzen! aber so lange alle nur dasitzen und rumjammern und jeder jedem den schwarzen peter zuschiebt ,wird sich auch nix aendern! wenn ich schon hoere,das z.b. alle links waehlen sollten,da die den hartz IV satz anheben wollen!da stellt sich mir schon die frage, was in deutschland mehr prioritaet hat:
    leute die nicht arbeiten noch grosszuegiger zu unterstuetzen zu lasten der arbeitenden oder aber dafuer zu sorgen,dass leute ueberhaupt in lohn und brot kommen! ich wuerde nur eines mal dringend jedem empfehlen! sich mal darueber zu informieren,wie die sozialleistungen in anderen staaten europas bzw. der welt sich darbieten! deutschland ist da wohl unangefochten an der spitze! und was ist der dank! die leute wollen noch mehr leistungen! wie aber soll das gehen! es ist immer leicht zu sagen,das mach ich nicht,bzw. fuer so wenig geld arbeite ich nicht! aber wer nicht anfaengt der kann sich finanziell auch nicht entwickeln! es gibt dieses herrlich sinnbild amerikas! "teh american way of live", vom tellerwaescher zum millionaer! in deutschland denkt aber jeder es geht gleich bei millionaer los!!!!!!

    mfg

    ronny.littmann Gepostet von ronny.littmann on Mo 08.Jun. 14:05

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  7. Hier hat die Nichtwählerschaft mit rund 57 % die Wahl "gewonnen". Gemessen an der Wahlbeteiligung von rund 43 % haben CDU/CSU deutschlandweit lediglich rund 16 % und die SPD rund 9 % Stimmen der zur Urne Geschrittenen erhalten! Ein Grund zum Jubeln für die Führenden? Weit gefehlt! Sie sollten allesamt ihren Hut nehmen und abdanken! Wir brauchen keine Mafia mehr, sondern wieder fähige, Kluge, kämpferische und einigermaßen vertrauenswürdige Köpfe in Deutschland und EU-weit. Mit diesen Marionetten droht eine Katastrophe eines ungeahnten Ausmaßes. Leider verziehen sich 57 % der Deutschen - wie in D üblich - schmollend in ihre Ecken und verkünden: "Wir können ja sowieso nichts ändern!" Nein, vom Sofa aus vor der Glotze sitzend und jammernd ganz bestimmt nicht. Nur weiter so. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende - darüber sollten vielleicht einmal alle nachdenken.

    Maria

    nannylein Gepostet von nannylein on Mo 08.Jun. 14:11

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  8. zu max_klingelbeutel

    Es stimmt doch nicht, dass keiner hingeht. Die am Systemerhalt interessierten werden immer ihre Chance wahren, durch ihre Stimmabgabe den Status Quo zu legitimieren. Was passiert ihrer Meinung nach bei einer Wahlbeteiligung von 5%. Die gewählten fühlen sich nicht mehr legitimiert? Pustekuchen!
    Es gibt kein Mindestquorum. Auch wenn die Gewählten moralisch schon lange nicht mehr legitimiert wären, wer würde dann regieren? Die Nichtwähler? Bauern- und Arbeiterräte? Das Militär? Nein, die gewählten "Volksvertreter". Es sei denn es kommt zu einem Putsch, einer Machtergreifung (hatten wir das nicht schon mal?), einer Revolution (von wem organisiert? von den Nichtwählern und den politisch desillusionierten?)
    Mit welchem Ziel?
    a) Einer besseren Demokratie? Was ein Witz. Ich glaube unsere Verfassung bietet genug Spielraum für eine bessere Demokratie.
    b) Bessere Politiker? Die kann man auch schon heute wählen. Siehe Parteien die sich nicht durch Spenden finanzieren und die erfolgreiche parlamentarische und ausserparlamentarische Arbeit leisten wie die ÖDP. Und die vielen guten Politiker in der 3. und 4. Reihe der grossen Parteien, warum schliessen sie sich nicht zusammen?
    c) weniger Einfluss der Konzerne: die ÖDP (und andere Demokratiebewegungen) fordert seit 20 Jahren das Verbot von Firmenspenden und die Trennung von Mandat und Aufsichtsratsposten etc.

    Also was erwarten die Nichtwähler? Dass irgendwann die grossen Parteien sagen, wir haben zu wenig Rückhalt in der Bevölkerung? Und selbst wenn sie das täten, unter welchen Spielregeln gestaltet sich Politik (Gestaltung der öffentlichen Sphäre "res publica";)?

    Ich sehe Ihren Ansatz des "Stellt euch vor es sind Wahlen und keiner geht hin!" wenig durchdacht und wenig intelligent.

    "Was sich auf den politischen Bühnen abspielt ist ein unwürdiges Schauspiel, für das auch sie die Kosten mittragen müssen. 57% der Wähler haben sich eben dazu entschieden, ihr Unglück nicht zu wählen und haben auch das Recht sich zu beschweren."

    Was sind die Kosten einer Abschaffung der Demokratie? Nichtwählen heisst die Wahl der anderen zu akzeptieren. Und die Beschwerde bleibt ungehört, da sie stumm ist - das ist das selbe wie Stammtisch-"Politik".

    Ich sehe in der Selbstrechtfertigung der Nichtwähler das unfruchtbare "stereotypische Gefasel" geprägt vom "typische Betonkopfdenken" eines politisch enttäuschten, der nicht weiter denken will/kann.

    mamenner Gepostet von mamenner on Mo 08.Jun. 14:14

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  9. Gepostet von instructor500 on Mo 08.Jun. 13:17
    Zitat:"Was mich jedoch immer wieder verwundert ist das besonders viele Rentner wieder mal CDU/CSU gewählt haben obwohl es gerade denen von seiten der Regierenden an den Geldbeutel geht aber gegen Demenz gibt es leider noch kein Medikament." Zitatende.

    Frage: Woher wollen Sie wissen, daß sie diese Zahl überwiegend aus Rentnern zusammensetzt? HEILIGE STATISTIK! Woher wollen Sie wissen, daß alle Rentner "dement" sind? (Übrigens wird es bald ein Mittel gegen die sogenannte "Demenz" geben. )Ich bin überzeugt, daß es eine ganze Menge älterer Menschen gibt, denen so mancher hier das Wasser nicht reichen kann.. Die erkennen nämlich schon die Anzeichen, woher der Wind weht. Ich nenne das Lebenserfahrung. Oder meinen Sie, daß die Bayern, die fast alle CSU gewählt haben, alle Rentner sind? :D Da meine ich schon eher, daß Einige ihr Hirn zugesoffen haben! (München ist übrigens rot). Jedenfalls würde ich keine Partei wählen, denen Menschen mit solchen Einstellungen angehören, wie die, welche Sie hier in Ihrem Beitrag vertreten! Erst waren die Arbeitslosen dran, jetzt sind´s die Rentner! Das betrifft auch Ihre Äusserung zum von Ihnen sogenannten" DDR Hosenanzug" Frau Merkels. Achja: Kennen Sie eigentlich die Europahymne? Nein? Musik Beethoven TextSchiller.Der Grundgedanken ist FREUDE.

    http://www.youtube.com/watch?v=iTsQk7IKyTk

    Freude, schöner Götterfunken Tochter aus Elysium, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum
    Deine Zauber binden wieder was die Mode streng geteilt, ALLE Menschen werden Brüder wo dein sanfter Flügel weilt.

    Wem der große Wurf gelungen eines Freundes Freund zu sein, wer ein holdes Weib errungen mische seinen Jubel ein. Ja, wer auch nur EINE Seele sein nennt auf dem Erdenrund-und wer´s nie gekonnt der stehle weinend sich aus diesem Bund.

    Kleiner Zusatz von mir: Eine schöne, freundliche Insel im Indischen Ozean würde auch ganz gut dazu taugen. Dort können Gleichgesinnte der Sonne entgegengehen., immer im Kreis herum! Und in der 2 Generation sind die dort Ansässigen garantiert so rasserein, daß sie alle miteinander verwandt sind :D

    Schöner Traum, gell? Wir haben noch viel zu tun. Packen wir´s an:-)

    Grüße in s Netz
    Flusshexe

    flusshexe Gepostet von flusshexe on Mo 08.Jun. 14:20

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  10. Es wird sich auch zur Bundestagswahl nicht mehr vieles verändern. Die SPD, als ehemalige Arbeitnehmerpartei - oder die Partei des kleinen Mannes hat mit ihrem letzten Kanzler bei vielen Leuten verspielt. Eine Ursache ist sicherlich die Agenda 2010 und diese unmenschlich anmutende HartzIV-Geschichte. Die Armut ist dadurch größer geworden in unserem Lande und ja-, es gibt Menschen die deswegen hungern müssen. Zudem hat die SPD sehr deutlich gezeigt, dass sie unfähig ist irgendetwas besser zu machen. Die SPD hat ihre eigene Wählerschaft ins Bockshorn gejagd, in dem sie Entscheidungen gegen selbige getroffen hat.
    Sie haben es nicht anders verdient!

    Was mir sehr wohl Sorgen macht ist dieser Rechtsruck, der durch Europa geht. Das kann bei dieser Politik, wo die Umverteilung des Geldes nur noch von Unten nach Oben erfolgt noch schwerwiegende Folgen haben.

    Also, ihr deutschen Politiker, 10 Euro Mindestlohn wird schon erwartet
    und dieses auch:
    Die Abschaffung der HartzIV-Gesetze, die Beseitigung der Armut in unserem Lande, eine Gesundheitsreform, die nicht in eine Zwei-Klassen-Medizin mündet,
    mehr Demokratie durch Mitbestimmung, keine falschen Wahlversprechen, keine Lügen mehr, mehr Menschlichkeit, die Wähler nicht für unmündig und dumm halten und noch vieles mehr......, was da heißen soll:
    SCHAFFT ENDLICH WIEDER LEBENSWERTE VERHÄLTNISSE IN DEUTSCHLAND!!!
    Lebenswerte Verhältnisse für jederman! Denn so, wie es bisher ausschaut
    ist das Leben alles andere als schön und gut, denn viele haben wohl eher das Gefühl, sie leben in der Hölle, als in einem demokratischen Land, welches sich die Freiheit und die Menschenwürde auf die Fahnen geschrieben hat.
    In diesem vom Turbo-Kapitalismus geprägtem Land ist doch in Wirklichkeit nur derjenige wirklich frei der genug Geld hat! Und Deutschland ist ja angeblich so sozial,
    nur weil einige, die keine Arbeit haben einen Almosen vor die Füße geworfen bekommen. Einen Almosen von dem sich nicht leben lässt-, und die Betroffenen noch erpresst werden, in dem man ihnen Kürzungen dieses Almosens androht, wenn sie nicht nach der Pfeife der Herrschaft tanzen, nur damit diese sich brüsten können, sie hätten angeblich die Arbeitslosenzahl abgebaut. Und das nennt sich dann sozial-, ja? Und diese Menschen sind dann angeblich frei- , ja? Bei einem ortsüblichen Tarif von 6 Euro + ein paar Cent in Brutto? Bei einem angestrebten Mindestlohn von 7,50 Euro? Mit dem sich noch nicht einmal die Grundbedürfnisse vollends befriedigen lassen. Bei einem Almosen für Arbeitslose in Höhe von 345 Euro, von dem Strom, Versicherungen, Telefon noch bezahlt werden sollen?
    Da soll sich jemand frei fühlen und dann auch noch glücklich schätzen, wenn er für Lulu an sinnlosen, teuren Maßnahmen teilnehmen muss? Und am besten fallen die Almosenempfänger gleich auf die Knie und küssen der Herrschaft die Füße, wenn sie für einen Euro/Std. arbeiten dürfen? - Wenn ihr schon nicht dazu in der Lage seit menschenwürdige Arbeitsplätze zu schaffen, dann lasst die Menschen wenigstens in Würde leben und gebt nicht andauernd denen die Schuld, dass sie keine Arbeit haben und beschuldigt sie nicht noch obendrein des Schmarotzertums-,
    während dessen der Eindruck vorherrscht, dass ihr euch aber gleichzeitig die Taschen vollstopft mit Geld. Was glaubt ihr wohl, was die Leute denken, wenn Spitzenmanager Millionen unterschlagen und dann noch vor Gericht mit einem blauen Auge davon kommen, während andere um ihre armselige Existenz bangen müssen....., weil ihr euch noch weiß Gott was für einen Unsinn ausmalen könntet, der so manchen ehrlichen Bürger schier verzweifeln lassen könnte!
    Mein Güte, ihr Politiker seid aber auch ein paar überkarnditelte-, vor Arroganz triefende-, sich selbst lobende-, sich selbst verherrlichende- und weltfremde Personen! - Wann begreift ihr endlich, dass es inzwischen Menschen in unserem Lande gibt die von euch einfach nur die Nase voll haben! - Ihr seid auf dem besten Wege den Zorn des Volkes zu entfachen, wenn ihr so weitermacht wie es bisher der Fall ist!
    Armes Deutschland! Ich bin für die Demokratie, aber nicht so! Ich gehe erst dann wieder wählen, wenn ihr Politiker mir bewiesen habt, dass ihr meine Stimme auch verdient habt.

    sunstormeye Gepostet von sunstormeye on Mo 08.Jun. 14:33

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  11. Das Problem der Nichtwähler ist einfach, daß es keine Alternative gibt. Die "Wahl" ob man lieber gehenkt oder erschossen werden will, ist genuso wie diese Wahl, bei der man eigentlich nur vor die Entscheidung steht, welches nun das vermeintlich "kleinere" Übel sein könnte. Die großen Volksparteien haben die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt, genau wie Honi sich damals bis zum und auch noch nach dem bitteren Ende dagegen gesträubt hat, daß seine geliebte Ideologie vom Volk überhaupt nicht geliebt wurde - außer von denen, die sich dadurch die Taschen füllen konnten. Und so langsam kommt es mir vor, als ob unsere soziale Marktwirtschaft und Demokratie genau denselben Weg geht.

    Der Grundgedanke, daß der Regierung die Machtnur geliehen und gegeben wird, um das Beste für das Volk und das Land zu tun und die Entscheidungen zu treffen, die das größte Wohl für die größte Anzahl und möglichst das geringste Leid für möglichst Wenige bringen, ist ja im tagtäglichen Regierungsgeschäft total "umgedreht". Möglichst viel für einige und möglichst wenig für viele scheint das "moderne" Handlungsrezept zu sein - man muß nur möglichst vielen den Eindruck vermitteln, daß sie zu den "einigen" gehören, dnn kriegt man seine Schäfchen sauber ins Trockene.

    Also Danke, Herr Kohl, für ein Europa ohne (gemeinsame) Basis. Danke, Herr Schröder, für eine Wirtschaft ohne (sozialen) Sinn. Danke, Frau Merkel, für eine (unnötige) Staatsverschuldung ohne Ende. Und Danke, allen dreien, für die wundersame Umverteilung des Volksvermögens in einige wenige Taschen.

    Was allen Parteien fehlt, egal ob kommunal-belänglich, länder-spezifisch, bundes-einheitlich, staaten-verbindend oder global-übergreifend, ist der gemeinsame Nenner mit dem Volk, die Identifikation und der eigentliche Grund, weswegen wir überhaupt eine "Regierung" brauchen - nämlich langfristige, gemeinsame Anstrengungen, Bemühungen und Entscheidungen in Richtung auf ein menschenwürdiges Überleben für möglichst viele von uns.

    juergens_6 Gepostet von juergens_6 on Mo 08.Jun. 14:36

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  12. Muß man sich eigentlich noch über die große Zahl an Nichtwählern wundern?Ich denke,NEIN.Der Bürger ist Politik überdrüssig!Im Prinzip gleichen sich die Aussagen der Parteien "vor" den Wahlen,nach den Wahlen wird dann so oder so alles anders umgesetzt als wie versprochen.Wenn man sich die einzelnen Parteien ansieht,sitzen überall die Lobbyisten fest in ihren Posten.Es reicht doch schon wenn man sich die SPD anguckt!Das beste Beispiel ist Schröder der schon für GASPROM vorgearbeitet hat werend seiner Amtzeit und sich dann ins gemachte Nest gesetzt hat. Oder Münte der sich einen guten Posten bei einem Energieriesen besorgt hat.Auf der anderen Seite wurden dann aber Gesetzt wie die AGENDA,mit Hartz4 durchgeboxt.
    So und jetzt muß man mal versuchen,dem Bürger zu erklären das er Leute für Europa wählen soll,obwohl er ja schon sieht das die Parteien schon im eigenen Land das durchsetzen was die großen Firmen wollen und der normale Arbeitnehmer überhört wird und seine Steuern verschleudert werden für Aktionäre oder runtergewirtschaftete Unternehmen.
    Allein in Deutschland werden die Posten schon unter der Hand hin und hergeschoben.Es ist klar das kein Bürger mehr der Politik vertraut.
    Und nochmal eine andere Frage!
    Was bringt mir das offene Europa?Ich dachte man wollte mich veräppeln,als dauernd von der ARD und ZDF die Aufrufe zur Wahl kamen.Super Aussagen wurden gebraucht,was Brüssel schon so für den normalen Eu-Bürger getan hat.Bsp. wie das telefonieren aus dem Ausland wurde billiger gemacht und ähnliches.....!Das fass ich mir doch an den Kopf und frag mich ob man da oben wirklich glaubt,mit solchen Sprüchen noch Leute hinter den Ofen her zu locken.Alsoich denke nicht das der Normalverdiener im Ausland rumreist das ihn sowas juckt!
    Die Politik muß langsam verstehen das sie durch die Bürger gewählt wird und dafür zu sorgen hat das das umgesetzt wird was die Mehrzahl der Wähler will und nicht was irgendwelche Vorstände wollen!!!
    Und der Bürger muß verstehen das er die Politik wählt und er selbst es in der Hand hat was daran zu ändern!
    Also Leute geht zur Wahl!
    Jedes Volk hat die Regierung die es verdient!Und das ist auch in Brüssel so und wenn man nicht Wählen geht ist man ebend selber daran schuld nichts zu ändern!

    pruegelpapst Gepostet von pruegelpapst on Mo 08.Jun. 14:37

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  13. #38 mamenner - Es tut mir leid, aber für eine deartig reduziertes Vorstellungsvermög kann ich nichts. Die Botschaft der Nichtwähler ist klar beschrieben: "Wir lassen uns von Politikern nicht für Blöde verkaufen!"
    Der oder die Wähler, wählen eben nur das geringste Übel und erklären sich mit allem einverstanden. Welche Möglichkeit haben sie dann, durch ihre Stimme Einfluss zu nehmen? Was sie hier betreiben ist phantasieloses und wortarmes Schattenboxen - weil sie nur das wiedergeben, was sie geistig unverdaut an irgende einem Bierstammtisch aufgefangen haben.

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 15:06

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  14. Das Ergebnis der Europawahl hat gezeigt, dass die Bürger in den Mitgliedstaaten, Europamüde sind. Es fehlt an kompetenter Information. Das Zermaulen der Herren Steinbrück und Müntefering mit den Regierungschefs von Luxemburg (Gründungsmitglied der EU) und Österreichs hat nur gezeigt, dass ein vernünftiger Dialog nicht möglich ist. Herr Müntefering spricht von Soldaten, die man früher in solche Länder (Luxemburg) geschickt hätte, war sehr beschämend.
    So glaube ich, daß besonders dieses Verhalten führender SPD Politker, zum diesem für die SPD schlechtesten Wahlergebnis geführt hat.

    Man müßte besser informieren, viele Grenzgänger werden mit ihren steuerlichen Problemen alleine gelassen. Für jedes Land gelten andere Regeln.
    Der einzelne Bürger kapituliert fast vor dieser Bürokratie.
    Trotzdem ist Europa für mich ein Erfolgsmodell und das kann es bleiben, wenn mehr Information und Aufklärung erfolgt und Wahlkampf (SPD) nicht auf dem Rücken anderer Staaten, die ihr Land besser bestellt haben, ausgetragen wird.

    gerda_thein Gepostet von gerda_thein on Mo 08.Jun. 15:24

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  15. #42 pruegelpapst Woher nehmen sie das Recht die Schuldfrage zu stellen? Und wo haben sie durch ihre Stimme einfluss auf irgend eine Geschehen?

    Und wenn sie gewählt haben, übernehmen sie dann auch die Verantwortung für die hohe Staatsverschuldung, für die Bildungsmisere, für den katastrophalen Zustand unsere Gesundheitssystems, etc.

    Sie haben verdient noch höhere Lasten zu tragen - höhere Steuern und höhere Abgaben - weil genau sie die Politiker haben die sie verdienen - sie haben sie gewählt.

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 15:27

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  16. NA JA WIESO SOLLTE MAN DEN AUCH WÄHLEN? DIE REICHEN WERDEN IMMER REICHER-DIE ARMEN IMMER ÄRMER!!UND WENN EIN REICHER(ODER UNTERNEHMEN)IHR GELD VERJUBELT GIBT ES HALT NEUES!!!UND WIR???NA DAS IST DENEN VÖLLIG EGAL WIR SIND JA DAS VOLK UND BEZAHLEN DIE ZECHE!!!!DA IST SICHLEIDER GANZ EUROPA MIT IHREN REGIERUNGEN EINIG!!UND DER RIESEN APPARAT EU GÖNNT SICH NE MENGE GELD UND REGIERT SCHÖN AM VOLK VORBEI-UND LEIDER WIRD ES MIT DER ERWEITERUNG DER EU AUCHIMMER SO WEITER-UND SIE PRODUZIEREN EINE UNMENGE VON GESETZTEN DIE WIRKLICH NIEMAND MEHR VERSTEHT!!!!LAß UNS RUHIG WEITER IN TABAKANBAU INVESTIEREN UND GLEICHZEITIG RAUCHEN VERBIETEN UND SO!!UND DAS IST NUR EIN BEISPIEL FÜR RIESEN GROßEN UNSINN DER SICH EU NENNT!!ABER LEIDEN UNTERSCHEIDEN SICH EU UND BUNDESREGIERUNG IMMER WENIGER VONEINANDER!!!!

    EIGENTLICH SIND WIR JA DAS VOLK!!!!

    mhgpieper Gepostet von mhgpieper on Mo 08.Jun. 15:36

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  17. .....Leute geht wählen . Wenn nur die Grossunternehmer und Milliardäre und sonstige Bratenfresser zur Wahl gehen....und die wählen immer , dann kommt doch nichts Gutes dabei raus . Gebt den grossen Parteien im September einen gehörigen Denkzettel . Die haben uns lange genug verarscht . Es wird Zeit das Politiker , die echte Verantwortung für das Volk übernehmen endlich unser Deutschland regieren . Politiker , die auch mit Geld verantwortlich umgehen und nicht den Bäckerjungen noch mit Stuten füttern ...... es ist eine Schande was hier im Lande so abgeht . Pfui....

    deliabusch Gepostet von deliabusch on Mo 08.Jun. 15:38

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  18. @45 max_klingelbeutel
    Ich habe mir nicht das Recht genommen die Schuldfrage zu stellen.Ich habe jediglich meine Meinung dazu geäußert, das ich ich den Überdruss der Bürger verstehen kann.Aber ebend weiß das man durch NICHT-wählen NICHTS verändern kann.Sie können sich aber auch sehr sicher sein das ich mir den Schuh der Staatsverschuldung,für die Bildungsmisere, für den katastrophalen Zustand unsere Gesundheitssystems, etc. nicht anziehe!Denn dafür bin ich wählen gegangen!Um mit meiner Stimme eine Partei zu wählen,der ich im großen Zustimme und nicht durch meine Nicht-wahl, meine Stimme an eine andere Partei zu verschenken mit der ich nicht übereinstimme!-Davon abgesehen gab es auch die Möglichkeit,seine Stimme ungültig zu machen!

    pruegelpapst Gepostet von pruegelpapst on Mo 08.Jun. 15:43

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  19. #48 pruegelpapst - Ich versuche ernsthaft ihrer Argumentation zu folgen. Ein Stimme ungültig zu machen, ändert am Ergebnis nichts. Seit bestehen der Bundesrepublik - werden die Schulden immer höher - die Bürokratie immer umfangreicher - kurz gesagt der zielstrebige Weg in die Handlungsunfähigkeit ist ist vorgegeben - entweder Sachzwänge werden uns regieren - oder der Staat rettet sich durch eine Inflation oder Währungreform aus seiner nahenden Handlungsunfähigkeit - so eine Art re-set und alles geht von vorne los!

    Es ist ein Kalkulationsfaktor der Politiker, dass sich das Wählerverhalten - (jeder hat ja noch Hoffnung) nicht signifikant ändern wird. Es gilt nur Präferenzen zu mobilisieren oder bei einer Lobby durch monetäre Zuwendungen etwas nach-zu-helfen.

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 15:56

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  20. #48 pruegelpapst Also Leute geht zur Wahl!
    Jedes Volk hat die Regierung die es verdient!Und das ist auch in Brüssel so und wenn man nicht Wählen geht ist man ebend selber daran schuld nichts zu ändern!

    Ihre Meinung begrüße und schätze ich - allerdings mit der Schuldfrage - ist das so eine Sache!

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 16:04

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  21. Nun, da kann man mal wieder sehen was der sogenannte mündige Bürger für Interesse an Politik hat! Nämlich so gut wie keine! Aber hinterher jammern da ist er/sie gross drin! Solange nicht anständig gewählt wird kann sich nichts ändern! Dann werden die üblichen Parteien sowieso machen was Sie wollen! Den kleinen Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen und es grosszügig an die die schon genug haben, weitergeben! Vielleicht wird sich eines Tages die Stimme des/der kleinen Mannes/Frau erheben..... Wenn es dann nicht zu spät ist! Immer weniger Arbeit für immer mehr Menschen?! Einkommen die als solche nicht mehr bezeichnet werden können!
    Politiker die sich als Umweltapostel aufführen und selber fleissig grosse Limousinen fahren und in der Welt umherfliegen. Korrruption allerorten. Sogenannte Investoren aus den östlichen Ländern, die unsere Wirtschaft unterwandern. Miltante Gruppen die sich in unserem Land breit machen und ihre Interessen verfolgen.
    Ist es denn immer noch nicht genug?
    Muss den erst was schlimmes passieren bis den Bürger aufwacht?
    Schlaft nicht ein! TUT WAS!

    mockeman60 Gepostet von mockeman60 on Mo 08.Jun. 16:13

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  22. 49 max_klingelbeutel
    Das ungültig machen seiner Stimme ändert nichts am Ergebniss, aber es ändert zum Beispiel bei Landtags- und Komunalwahlen etwas an den finanziellen Aufwendungen für die Parteien.Denn diese Aufwendungen werden pro abgegebener Stimme ausgerechnet und auch meines Wissens auch mit "nicht" abgegebenen Stimmen aufgerechnet.Und wenn man sich nicht sicher ist was man wählen soll,kann man ebend seine Stimme ungültig machen,damit so zum Beispiel nicht noch mehr Steuergelder verprasst werden!
    Weil im Prinzip bezahlt man so auch durch das "Nicht"-wählen Parteien mit!
    Quasi ist das der gleiche Betrug am Bürger,so wie z.B. Arbeitslosen Kirchensteuer abgezogen wird,obwohl sie in keiner Kirche sind oder einer anderen Religion angehören!

    pruegelpapst Gepostet von pruegelpapst on Mo 08.Jun. 16:20

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  23. mockeman60 #51 - Glauben sie wirklich, das sich etwas ändert, wenn alle zur Wahl gehen? Egal bei welcher Wahlbeteiligung = Es wird immer von 100% ausgegangen. Für mich gibt es in ihrer Argumentation nur den Unterschied, dass mehr Wähler den gleichen Machenschaften zustimmen.

    Also - was soll getan werden?

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 16:22

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  24. vieleicht sollte man auch das komplette Politische System ändern.

    Nichtwählen heiße ja heute die Stimme gleichmässig auf alle Parteien zu verteilen.
    Bei mir bedeutet das ich möchte von keinem dieser Tr.... vertreten werden.
    Besser währe doch die Parlamentssitze erst nach Wahlbeteiligung zu bemessen, das wurde doch einen haufen Geld einsparen.
    wie jetzt im Europaparlament von 740 Sitzen, bei einer Durchschnittlichen Wahlbeteiliging von unter 40% bielben noch 300 Sitze übrig,
    das spart doch mindestens 30 Mio Euro im Jahr.
    oder die Sitzt mit Notorischen zu allem neinsager zu besetzen, bei einer Wahlbeteiligung unter 50% währe das Land eben nicht mehr regierbar oder alle müssten mal an einem Strang ziehen.
    oder die Volksvertreter ganz abschaffen und jedem Bürger alle 1/4 Jahr eine große gesammelte Liste aller Themen zukommen lassen in der er selbst wählen kann was er möchte.
    z.B. muss eine Gurke min 5cm haben?
    mögliche antworten: ja, nein, was soll der Scheiss

    ks_ware Gepostet von ks_ware on Mo 08.Jun. 16:25

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  25. pruegelpapst #52 - Was sie beschreiben gibt es in der Form nicht mehr! Politiker greifen direkt in die Kasse der Steuerzahler um ihre Wahlkosten zu finanzieren. Was sie beschreiben, war die gute alle Zeit - so etwas wie eine Wahlkampfkostenerstattung gibt es nicht mehr.

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 16:29

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  26. Es dauert viel zu lange um die Wahrheit zu erfahren. Die Jahrzehnte lange Spezlwirtschaft mit unmoral, unfähigkeit, unfachlichkeit mit Gewaltanwendung gegen Andersdenkende Freiheit, Unabhängigkeit und Unterdrückung ist nur ein kleiner Beweis was sich Amerikaner mit Europäiern geleistet haben und die Quittung kommt nur noch langsam voran. Ich appeliere an ALLE Menschen Guten Willen und Glauben endlich sich gegenüber Tirranei, Unterdruckung und Kriege zu wehren. NATIONALEN und CHRISTLICHEN WERTEN darf kein Schloß und Riegel vorgezogen werden sondern im Gegenteil muß mit aller Achtung geschätzt, geehrt und erhalten werden. Alle Beteiligte in der Weltwirtschaftskrise müßen schnellstens
    Ihre Posten räumen und Schadenersatz geräuberten Völker zurückzahlen.

    Bruder in Jesus

    Dusan M. Stojanovic

    dusanmstojanovic Gepostet von dusanmstojanovic on Mo 08.Jun. 16:34

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  27. Politiker leben in einer virtuellen Welt und nicht in einer realen. Wie sonst kann man sich hinstellen und als Sieger feiern, wenn man nur ca. 16% Zustimmung CDU/CSU, 8 % SPD und 4 % FDP von den gesamt Wahlberechtigten erzielt hat? Wie bescheiden sind doch die Ansprüche aller unserer Politiker geworden. Was wollten sie doch alles nach der Wirtschaftskrise unternehmen, dass so etwas nicht mehr passieren kann, und was geschieht jetzt? der nächste Ballon mit Luftgeschäften wird aufgeblasen, bis einige wieder genug verdient haben und dann hilft der Staat ( Also wir, wir bürgen für alles, sogar für unsere eigenen Spareinlagen ).
    Nanchmal denkt man man lebt in einem Irrenhaus.

    kspod Gepostet von kspod on Mo 08.Jun. 16:54

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  28. Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxis"

    Lese ich zum wiederholten Male, sind einige philosophische Gedanken drin, wie zum Beispiel dieser hier. (Übrigens entspricht der Gedanke aus dem Buch meinem Gefühl, warum ich nicht wählen gehe, auch wenn mich jetzt alle schlagen werden.)

    Nur kurz, es ist grade ein riesiges Raumschiff auf der Erde gelandet, und ein 30 Meter großer Roboter steigt aus mit den Worten "ICH KOMME IN FRIEDLICHER ABSICHT.......... BRINGT MICH ZU EURER EIDECHSE!"

    Zitatanfang:

    Ford Prefekt:

    "Er kommt aus einer sehr alten Demokratie, weißt Du..."

    Arthur D. :

    "Du meinst, er kommt von einem Eidechsenplaneten? "

    "Nein", sagt Ford, der inzwischen wieder ein bisschen mehr bei Verstand war und logischer redete als zuvor, nachdem er sich endlich den Kaffee hatte aufdrängen lassen, "so simpel ist es nicht. Nicht ganz so unkompliziert. Auf seinem Planeten sind die Leute Leute. Die Anführer sind Eidechsen, und die Eidechsen regieren die Leute. Die Leute hassen die Eidechsen, und die Eidechsen regieren die Leute.

    „Merkwürdig“, sagte Arthur. „Ich meine, Du sagtest, es wäre eine Demokratie.“

    „Sagte ich“, sagte Ford, „ist es auch.“

    „Und warum“, sagte Arthur, der hoffte, er hörte sich nicht lächerlich begriffsstutzig an, „schaffen sich die Leute dann die Eidechsen nicht vom Hals?“

    „Das kommt ihnen ehrlich gesagt nicht in den Sinn“, sagte Ford. Sie haben alle das Wahlrecht, und so nehmen sie schlichtweg an, dass die Regierung, die sie gewählt haben, mehr oder weniger der Regierung nahe kommt, die sie sich wünschen.“

    „Du meinst, sie wählen tatsächlich die Eidechsen?“

    „Ach ja“, sagte Ford achselzuckend, „natürlich.“

    „Aber“, sagte Arthur und stürzte von neuem auf die Kernfrage los, „warum?“

    „Weil, wenn sie keine Eidechse wählen würden“, sagte Ford, „kämme vielleicht die falsche Eidechse ans Ruder. Hast Du Gin da?“

    „Was?“

    „Ich sagte“, sagte Ford, während sich eine zunehmende Dringlichkeit in seiner Stimme schlich, „hast Du irgendwelchen Gin da?“

    „Ich sehe mal nach. Erzähle mir von den Eidechsen.“

    Ford zuckte wieder die Schultern.
    „Einige Leute sagen, dass die Eidechsen das beste sind, was ihnen überhaupt passieren konnte“, sagte er. „Sie irren sich natürlich völlig, total und absolut, aber irgendjemand muss es ja sagen.“

    „Aber das ist ja schrecklich“, sagte Arthur.

    Zitatende …………………………
    ……….

    Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, wieso denken eigentlich die Menschen heute, Demokratie ist human und sozial und so weiter. Fragt mal in Indien nach, die werden das ähnlich sehen, dass es nicht so ist. Demokratie bedeutet im Zweifelsfall, dass sich 51 % durchsetzten und 49% in die Röhre schauen. Aber ein Staat auf Grund von salomonischen Entscheidungen aufzubauen ist auch schwer – gebe ich zu. Auch damals, in Griechenland, wo man die Demokratie ja erfunden hatte, galt sie nur für Bürger, aber nicht für Sklaven.

    Ich kann auch für was kämpfen, aber dann muss die Zeit stimmen. Spartacus war ein gutes Beispiel…. Dort wollten 200.000 Mann was ändern. Aber wie wir jetzt aus der Geschichte wissen, ist das römische Imperium nicht durch Spartacus untergegangen, sondern einige hundert Jahre später an sich selbst.

    Solange in einer Demokratie in einem Land 10 % der Bevölkerung praktisch gesehen 90% am gesamten Besitz gehört, (weiß jetzt nicht, ob die Zahlen für Deutschland so hinkommen), kann ich sie nicht ernst nehmen und sehe sie nur als Opium fürs Volk.

    So, jetzt könnt ihr überlegen, ob ihr wenigsten einen meiner Gründe von vielen kleinen tausenden nachvollziehen könnt, wenn auch nicht akzeptieren, warum ich nicht zur Wahl gehe… und mich dann schlagen.

    Schönes Wochenende allen. Raoul aus Leipzig

    raoul_lobologisimo Gepostet von raoul_lobologisimo on Mo 08.Jun. 17:43

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  29. Die EU-Wahl gibt ja nun sehr zu denken.Ob sich das auch auf die kommende Wahl in Deutschland auswirkt ist sehr schwer zu sagen.Ich erinnere nur an die SPD mit Kanzler Schröder.Was hat der alles vor seiner Wahl versprochen?...und nichts hat er gehalten.Darum kam ich dann nicht mehr aus dem Staunen herraus,als er ein zweites Mal gewählt wurde.Mir hat das gezeigt,dass bei dem deutschen Volk alles möglich ist.
    Man bedenke doch einmal,in wie vielen Parteinamen die Worte `Sozial`,`Demokratie`,`Christlich`usw.enthalten sind.Ich bin mir nicht sicher,ob die Politiker wissen,was diese Worte bedeuten.
    Bekanntlich wird vor Wahlen alles Versprochen,dass es dem Volk besser geht.Aber wie sieht es nach den Wahlen aus...?Dann wird alles auf die vorhergehende Koalition geschoben.Diese hat das ja im Budestag beschlossen.Warum erinnert sich die gewählte Partei/en nicht an die Versprechen?Na ja....versprochen hat sich ja auch schon jeder ein mal.
    Was zum Beispiel ist Gerechtigkeit?Ist es gerecht,dass Beamte eher in Pension gehen dürfen und dann noch aus der Rentenkasse mehr Geld bekommen,als jemand,der sein leben lang körperlich schwer gearbeitet hat?Ist es gerecht das Renten/Pensionen dann auch noch prozentual angehoben werden?
    Bestimmte Gestze, Anordnungen etc.werden nach Wahlen geändert oder neu gemacht.Aber wem dienen diese?
    Hat denn schon jemals jemand erlebt,dass Managern oder Vorständen etwas versprochen wurden?Warum auch?...die nehmen sich ja.
    Was ist mit den Aktionären?Da muß in einem Konzern eingespart werden...ist ja vernünftig.Aber wie wird eingespart?Um Lohnkosten zu sparen,werden mal schnell ein paar 100 Angestellte entlassen...und schon steigen die Aktien.Wie skrupellos muß man eigentlich noch sein?Da werden jährlich Milliarden Umsatz gemacht.Dieses Geld kommt ja bekanntlich in erster Linie den Aktionären,Managern und Vorständen zu Gute,das heist,es wird "ausgeschüttet".
    Wenn dann einmal eine Krise kommt hat niemand einen Cent an Rücklagen,um so eine Krise zu überbrücken.Es wird nur mit Schulden und Krediten gearbeitet,welche ja auch von den Steuern abgestzt werden können.
    So könnte man noch vieles aufführen,wo der Staat einmal einhaken müßte.
    Noch eines möchte ich anführen,was die Wahlen bestimmt doch etwas beeinflußt.
    Da werden vom Staat Gesetze und Anordnungen erlassen.Im weiteren werden dann diese Gestze auf die Länder übertragen,damit diese die je nach Fall anwenden können.Die Länder übertragen diese Gesetze dann auf die Landkreise.Und da geht es so richtig zur Sache.Diese Gesetze werden dann nach Laune und Beziehungen angewendet und der "Kleine" muß es ausbaden.
    Da gut, ich will jetzt nur noch sagen,dass die Politik erst einmal handeln soll und nicht nur versprechen,ehe ich wählen gehe.

    harlekin_84 Gepostet von harlekin_84 on Mo 08.Jun. 17:55

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  30. wo sind die Bürger, die Kämpfer mir ist das zu wenig alle reden oder nicht.
    laßt uns wieder die alten werte sehen die Deutschland ausmachen.gemeinsam jung und alt sich helfen in hausgemeinchaften,kinder singen im Altenheim,wir brauchen uns nichts abzuschauen! sondern jeder in sich hinein!dann gibt es auch keine Toten, die Monate in ihrer Wohnung liegen!Denkt mal drüber nach!

    kuckalex Gepostet von kuckalex on Mo 08.Jun. 18:07

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