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Europawahl 2009: SPD verliert, FDP gewinnt

Mo 08.Jun. 11:32

Ist die Generalprobe gut, scheitert die Premiere und umgekehrt – so heißt es im Theater. Die Generalprobe war alles andere als gut. Mit einer Wahlbeteiligung von nur 43 Prozent zeigte sich bei der Europawahl am Sonntag ein noch enttäuschenderes Ergebnis als bei der Europawahl 2004. Die Hoffnung auf die Premiere - die Bundestagswahl im Herbst - wächst und da werden die Deutschen ja wohl wieder von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Oder nicht? Sind die Deutschen Politik frustriert oder ist es „nur“ die EU, die sie kalt lässt?

Europa wächst enger zusammen und die Europäische Union gewinnt als Instanz zunehmend an Bedeutung. Eine einheitliche Denkweise der Europäer ist bereits bei der Wahlbeteiligung und politischen Tendenzen zu spüren. Insgesamt ist nicht einmal jeder zweite Wähler in Europa zur Wahl gegangen. Vor allem die sozialdemokratischen Parteien erlebten europaweit große Niederlagen. Sieger der Europawahl 2009 sind eindeutig die konservativen Parteien. Sie gewannen die Urnengänge in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und vielen anderen EU-Staaten. Aber auch ein anderer Trend ist deutlich zu spüren. Rechtspopulistischen Parteien und Europakritiker finden immer mehr Zustimmung. 

Deutschland reihte sich nahtlos in den europäischen Trend ein. Die Union verlor zwar deutlich, die SPD fuhr allerdings ein noch katastrophaleres Ergebnis ein. Erwartet wurde, dass sich Union und SPD nach dem gewaltigen Abstand zwischen den beiden Großen bei der Europawahl 2004 nun wieder aufeinander zu bewegen. Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier erlebte ein Debakel, während Kanzlerin Angela Merkel jetzt einigermaßen entspannt in Richtung Bundestagswahl blicken kann.

Glauben Sie, dass die Europawahl Richtungsweisend für die Bundestagswahl im September ist? Wie ist das Ergebnis zu deuten? 

Kommentare1 - 30 von 165

  1. Es ist möglich das im September zur Bundestagswahl noch weniger Bürger zur Wahlurne gehen.

    Die großen Parteien unterstützen nur Großunternehmen sowie Millardäre.

    ralfdieterh Gepostet von ralfdieterh on Mo 08.Jun. 11:53

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  2. Ich finde es ungeheuerlich, dass die ehemaligen Ostblockstaaten europafeindliche Parteien wählen oder gleich Zuhause bleiben.
    Die Staaten, die am meisten Geld von der EU bekommen haben scheinbar überhaupt keine Interesse an Europa.
    Also; raus damit und nicht noch, wie geschehen bei Ungarn z.B. ,noch mit Milliarden unterstützen !!!

    lukasmandel Gepostet von lukasmandel on Mo 08.Jun. 11:57

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  3. Es ist ungeheuerlich, dass die ehemaligen Ostblockstaeten europafeindliche Parteien wählen oder gleich Zuhause bleiben.
    Die Staaten, die am meisten Geld von der EU bekommen.
    Also; raus damit und nicht noch mehr Millarden an diese Staaten ( wie z.B. Ungarn ) zahlen !!!

    lukasmandel Gepostet von lukasmandel on Mo 08.Jun. 12:00

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  4. Unsere Politiker machen sich nur für die "Großen" stark und der "kleine" Mann muss fast verhungern. Immer mehr Abgaben werden dem Steuerzahler in den Schoß gelegt. So viele wissen langsam nicht mehr wie sie Ihre Familien ernähren sollen, An einen schönen Urlaub können nur sehr wenige Teilnehmen. Wenn es so weitergeht wird Deutschland ARM, nur die Politiker verdienen immer sattere "DIÄTEN". Dieser Begriff ist sowas von Ironisch anzusehen.

    Aber so wie es aussieht kann man daran garnichts ändern, da jeder Politiker für seine Tasche arbeitet und alle uns NORMALBÜRGER nur noch mehr ausnehmen will.

    Gruß an alle NICHT POLITIKER :)

    arturkubitza Gepostet von arturkubitza on Mo 08.Jun. 12:02

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  5. Die Erfolgsfanfaren der CDU sind auch ziemlich durchsichtigt. Schließlich hat sich ja der Abstand zewischen CDU und SPD bei der Europawahl deutlich verringert, wenn auch anders, als die SPD sich das erhofft hatte.
    Solange sich die SPD nicht für eine klare Linie entscheidet, ist sie der Propagandakraft der CDU/CSU unterlegen, die auch meist für und gegen etwas ist.
    Obama hat in Amerika gezeigt, dass Mut dazu gehört, alte Zöpfe abzuschneiden. Jüngstes Beispiel: er will jetzt sogar die Lohnstruktur bei den Unternehmen
    regulieren, die Staatshilfe bekommen haben.
    Wenn die SPD zu vergleichbarenden Schritten den Mut hätte, könnte sie traditionelle Wähler (die jetzt Nichtwähler sind) zurückgewinnen.
    OB die CDU oder die FDP es wagen würden, bei aus den USA importierten Rezepten
    den Sozialismus- oder Kommunismus-Vorwurf zu erheben`Wohl kaum.
    Schon bei dem Füllhorn der Bankenrettung hat die FDP klare Kante versäumt. Die Hilfen hätten daran geknüpft werden müssen, dass die Banken die Wirtschaft wieder mit Krediten versorgt (notfalls mit indirekten Staatsbürgschjaften).

    lorcabel Gepostet von lorcabel on Mo 08.Jun. 12:03

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  6. Entschuldigung; ein Tippfehler, die SPD hatte klare Kante versäumt. Die FDP will das Kasino sowieso weiterlaufen lassen und hofft auf die Selbstregulierungskräfte der Wirtschaft.

    lorcabel Gepostet von lorcabel on Mo 08.Jun. 12:05

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  7. Einen Tag nach der Wahl steht das Postengeschacher im Vordergrund! Ich bin für Europa - allerdings, dass was an politscher Qualität dort präsent ist, kann wohl kaum Erfolgsgeschichte beschreiben. Ein politische Figur wie Obama scheint wohl einmalig auf der Welt zu sein. Wir sollten Europa in: Vereinigte Greisennationen umbenennen. Ich glaube schon, dass die Europawahl Richtungsweisend ist für die Bundestagswahl im September ist, weil sich die Präferenzen in allen Mitgliedsstaaten gleichermaßen und unabhängig voneinander herausgebildet haben. Ein wenig Gerechtigkeit steckt für mich schon im Wahlausgang, das die roten Wertevernichter für eine Orientierungslosikeit ihrer eigenen Wählerschaft gesorgt hat.

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 12:08

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  8. mein gott, was haben die deutschen aus der wirtschaftskrise gelernt,
    ich verstehe das ganze nicht mehr, nun können wir uns das gejammere der leute noch mehr anhöhren.insbesondere von denen die die union gewählt haben.
    unglaublich. wer will schon europa. das ist doch nur mist, und kostet und kostet. wen den nur: nur uns deutschen.. oder nicht.

    klein.erika Gepostet von klein.erika on Mo 08.Jun. 12:09

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  9. Ich glaube, dass viele Leute denken, wenn es um Europa geht, dann haben wir sowieso nichts zu sagen. Viele sind frustriert von den Entscheidungen der EU und haben sich deswegen dafür entschieden, nicht zu wählen.
    Brüssel ist weit entfernt und wir fühlen uns weder informiert noch eingebunden in das, was dort passiert. Und was passiert denn schon? Nichts, wenn es um die hohe Arbeitslosigkeit geht. Nichts, wenn es um das Überleben der Bauern geht. Aber Hauptsache die Bananen dürfen wieder gebogen sein.

    margitrieser Gepostet von margitrieser on Mo 08.Jun. 12:09

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  10. Ich finde auch dass diese Länder in der EU nichts zu suchen haben.
    Wo wären sie, wenn sie nicht von UNSEREN Geldern unterstütz werden ?
    veramte runtergekommende Länder, also sage ich auch :
    RAUS mit diesen Ländern aus der EU !!!

    novascotian1972 Gepostet von novascotian1972 on Mo 08.Jun. 12:09

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  11. Die Politiker müßen ihr versagen eingestehen und ihre große Distanz zum Volk offenlegen. Jahrzehntelange Poltik ausschl. für Großkonzerne, Global-Player, Finanzkonzerne. Unsere durch Medien und Politiker Manipulierten Wähler, sollten entlich ein Zeichen setzen. Nicht wählen, bringt nichts, denn hier gewinnen letztendlich noch immer die gleichen. Desweiteren sollte ein Gesetz verbieten das Politiker für ihre sämtlichen Aufsichtsratsposten Gelder zu kassieren.

    thorsten.liedtke Gepostet von thorsten.liedtke on Mo 08.Jun. 12:10

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  12. Ich finde auch dass diese Länder in der EU nichts zu suchen haben.
    Wo wären sie, wenn sie nicht von UNSEREN Geldern unterstütz werden ?
    veramte runtergekommende Länder, also sage ich auch :
    RAUS mit diesen Ländern aus der EU !!!

    novascotian1972 Gepostet von novascotian1972 on Mo 08.Jun. 12:10

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  13. Ich sehe sich diesen Trend weiter fortsetzen. Die Bürger sind die Politiker leid. Visionen sucht man vergeblich. Was Deutschland bräuchte wären noch ein mal Leute wie Adenauer, die einfach mal machen. Man kann nicht vier Jahre lang destruktiv diskutieren und sich dann wundern, dass bei der nächsten Wahl noch weniger Leute antreten. Von den "Volks"parteien ist doch schon lange keiner mehr wählbar.

    Allerdings hätte ich die Stimmenverluste gerne woanders gesehen, als bei FDP oder LINKE.

    dompizzarro Gepostet von dompizzarro on Mo 08.Jun. 12:11

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  14. Unsere Politiker sind nichts mehr als Heuschrecken. Es zählt nur der eigene EGO. Solange unsere Politiker vergessenb haben für "wen" sie regieren sollen, solange Sie nur Flickschusterei und keine Zukunftskonzepte aufzeigen können, kann man diese Schar von Volksbetrügern und Steuerverschwendern nicht wählen. Unser Jugend tut mir heute schon leid. Frau Wendehals Merkel war der größte Flop.

    thebruechers Gepostet von thebruechers on Mo 08.Jun. 12:13

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  15. Ich glaube das ein Trend aber kein eindeutiger Hinweis für die Bundestagswahl erkennbar ist.Solange sich Politik und Politiker vom realen Leben abkapseln , nur Ihre Machtkompetenz hervorkehren und die Sorgen der WÄHLER nicht wahrnehmen wollen , wird sich dies in einer geringeren Wahlbeteiligung ausdrücken und den Europakritikern und Rechtspopulisten den Rücken stärken .Den Beweis liefern unsere machtbesennen Politiker durch Ihre vollmundigen Kommentare zur und über die Wahl selbstredend .
    Noch eine Anmerkung zu Europa : sicher ist nicht alles schlecht was ein geeintes Europa bewirkt,aber der aufgeblähte Verwaltungsapparat , die unzähligen Abgeordneten und der ganze Troß der daran hängt sind gerade in der gegenwärtigen Epoche schlechter finanzieller Zeiten nicht sinnvoll .
    Die "Finanzkrise" ist Hausgemacht und von reellen Wirtschaft@#$%perten schon lange vorausgesagt worden , nur die Politik / Politiker setzen sich aus Prestigegründen ständig darüber hinweg .

    hp.albrecht Gepostet von hp.albrecht on Mo 08.Jun. 12:15

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  16. Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier erlebte ein Debakel, während Kanzlerin Angela Merkel jetzt einigermaßen entspannt in Richtung Bundestagswahl blicken kann.
    WIRD HIER ALS AUSSAGE aufgeführt!!!
    Weder Steinmeier noch Merkel standen hier überhaupt zur Wahl!! Was soll so eine verfälschende Aussage???!!!!

    Was sagt uns das Wahlergebnis?!
    Der Bürger hat ganz deutlich gezeigt: Er hat kein Vertrauen mehr in die Menschen, die für die Politik verantwortlich sind. Und dies sind in Deutschland nun einmal Menschen aus CDU/CSU, SPD, FDP sowie Bündnis90/Die Grünen!
    Die von diesem Menschen eingeführte 5% Regel gibt den anderen faktisch gar nicht die Möglichkeit in Europa oder in Deutschland in die Parlament einziehen zu können. Weil dies so ist, gehen immer weniger Bürger zur Wahl, da sie sich nicht mehr von den oben aufgeführten Menschen vertreten fühlen und vertreten lassen wollen. Da die Bürger meinen, das die anderen die 5% Regle nicht überspringen können, gehen sie erst gar nicht zur Wahl.

    Die Folge hieraus:
    Ein Minderheit bestimmt was in Europa politisch umgesetzt wird! Und dies ist von CDU/CSU,SPD,FDP sowie Bündnis90/Die Grünen auch genau so gewollt!

    Wann werden die Bürger endlich wach und wählen ihre Sklaventreiben ein für alle mal ab????!!!!

    In Deutschland ist im September erneut die Möglichkeit gegeben dies demokratisch umsetzen zu können!
    Nur tun müssen wir -die Bürger- dies endlich!!!!!

    Bürger dieses Landes werdet wach und wählt die Menschen aus CDU/CSU, SPD, FDP sowie Bündnis90/Die Grünen endlich ab, damit diese Menschen aus den Parlamenten und den Seilschaften verschwinden!!!

    Oder will das Deutsche Volk sich wirklich weiter versklaven lassen?? Ist dies in der heutigen Zeit tatsächlich immer noch möglich??? So dumm kann doch kein ganzes Volk sein?! Oder doch?! Hat das Deutsche Volk aus seiner Geschichte nichts gelernt, als alle @#$% hinterher gelaufen sind? Läuft das Deutsche Volk weiter blind in die Sklaverei der jetzt Verantwortlichen Menschen?!
    Und in 30 Jahren will wieder keiner dabei gewesen sein!
    Zur zweiten Frage: Die Europawahl ist nicht mit der Bundestagswahl zu vergleichen und sagt nichts über die Bundestagswahl aus. Wahlen sagen immer etwas über den Geisteszustand des Volkes aus.

    lothar.glindmeier Gepostet von lothar.glindmeier on Mo 08.Jun. 12:23

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  17. einige beiträge von euch sind selber total antieuropäisch und dann regt ihr euch über das wahlergebnis in den neuen eu-ländern auf... ironischer gehts nun auch nicht mehr...

    und immer dieses gelaber um die großen konzerne... mal sehen was ihr sagen würdet wenn die politiker einen pleite lassen gehen. dann würdet ihr euch genauso aufregen weil ziemlich viele leute ihren arbeitsplatz verlieren.

    ähm zu dem überleben der bauern: der größte posten in der EU sind agrarsubventionen. also... dass nichts für das überleben der bauern getan wird kann man nicht sagen...

    und dieses blabla mit den armen ländern raus aus der eu... *nerv* je reicher die länder, desto mehr kann man potenziell im markt absetzen, was nun nicht gerade schlecht ist für deutschland als export-nation.

    kylie906090 Gepostet von kylie906090 on Mo 08.Jun. 12:24

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  18. Ich glaube das ein Trend aber kein eindeutiger Hinweis für die Bundestagswahl erkennbar ist.Solange sich Politik und Politiker vom realen Leben abkapseln , nur Ihre Machtkompetenz hervorkehren und die Sorgen der WÄHLER nicht wahrnehmen wollen , wird sich dies in einer geringeren Wahlbeteiligung ausdrücken und den Europakritikern und Rechtspopulisten den Rücken stärken .Den Beweis liefern unsere machtbesennen Politiker durch Ihre vollmundigen Kommentare zur und über die Wahl selbstredend .
    Noch eine Anmerkung zu Europa : sicher ist nicht alles schlecht was ein geeintes Europa bewirkt,aber der aufgeblähte Verwaltungsapparat , die unzähligen Abgeordneten und der ganze Troß der daran hängt sind gerade in der gegenwärtigen Epoche schlechter finanzieller Zeiten nicht sinnvoll .
    Die "Finanzkrise" ist Hausgemacht und von reellen Wirtschaft@#$%perten schon lange vorausgesagt worden , nur die Politik / Politiker setzen sich aus Prestigegründen ständig darüber hinweg .

    hp.albrecht Gepostet von hp.albrecht on Mo 08.Jun. 12:25

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  19. Ersteinmal moechte ich novascotian1972 und lukasmandel bitte ihre PCs besser zu beherrschen da Doppelposts echt nervig sind. -.-
    Was die Wahlergebnisse angeht, gebe ich thorsten.liedtke Recht. Ich muss auch dem Herrn Westerwelle Recht geben, wenn es einem Konzern schlecht geht macht der Staat gleich nen Rummel und alle verhandeln sich blaue Traenensaecke. Wenn aber mal jemand Otto-Normal durch diese Gierigen Baenker seinen Job verliert dann kackt das den Staat natuerlich kein Bisschen. Warum auch gibt doch genug von denen... Da Erlaesst man lieber Massnahmen die besser observieren koennen. Achja und wer meine Meinung zur EU Wissen will: Ist alles nur Unnoetige Buerokratie und Korruption. Nehmen wir doch mal die Gluehbirne als Beispiel: Wenn es Wirklich um den Umweltschtz ging, warum hat man dann nicht schon in den 60er Jahren die Sache ernstgenommen und Geforscht? Na klar, man haette damals nichts verdienen koennen. Aber jetzt wo alle (Firmen, Politiker,...) den grossen Profit wittern (Ich sag nur Kyrill), da wird dann gerne alles zwangsmodernisiert und was nicht dem gruenen Wunsch entspricht verboten. Wie krumm darf eine Gurke sein?

    ch.thomas90 Gepostet von ch.thomas90 on Mo 08.Jun. 12:26

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  20. 271. Der Leidensdruck in Deutschland scheint noch nicht ausreichend hoch zu sein, um eine Veränderung herbeizuführen. Wir brauchen noch höhere Steuern und noch höhere Abgaben, um dem Geldhunger und der Verschuldungspolitik unserer Politiker zu entsprechen. Erstaunlich wie viele politische Blindgänger in diesem Staate herumlaufen, die sich aus den schlechtesten Ergebnissen noch einen politischen Erfolg zu Recht kneten. So lange die Schuldenlast in die Zukunft verschoben werden kann, dahin wo unsere Kinder, die bereits heute keine Lobby mehr haben, eine schier niederdrückende Schuldenlast zu stemmen haben. Wie dem auch sei Vox populi (est) vox dei! Das Verhältnis von 58% Nichtwähler zu 42% Wähler, lässt es hoffen - aber mit Nichten. Frau Merkel hat vor der Europawahl an alle Rentner eine Wahlaufforderung geschickt, die persönlich Signiert war.
    Bedenken wir, dass in Deutschland 20 Millionen wahlberechtigte Rentner (mit steigender Tendenz) leben, dem dürfte diese ausschlaggebende Einflussgröße in ihrer Wirkung klar sein. An einem Zahlbeispiel dargestellt: Bei einer Wahlbeteiligung von 42% an den Europa-Wahlen, ist eine mögliche Einflussgröße von nahezu 80% gegeben. Was glauben sie, welchen Einfluss ihre Stimme hatte? Eine ähnliche Fragwürdigkeit repräsentiert sich in der Zusammensetzung unserer Parlamente. Hier sind mehrheitliche Berufsgruppen vertreten, wie Juristen, Lehrer, Politologen und Sozialarbeiter, die mit 0% am BIP beteiligt sind und uns mit steigenden und zunehmend höheren Prozentquoten legitim abkassieren. So betrachtet, dass selbst die Mafia ihren Opfern mehr zu Leben übrig lässt. Was ich ich aber darüber hinaus feststellen kann ist, dass eigentlich keiner so genau weiß, was und wofür, er oder sie gewählt hat. Vielleicht singt man den Credo: Dumm geboren und nichts dazu gelernt! oder man hat die Lebensmaxime: Augen zu und dadurch - ich lebe heute - was schert mich das Morgen. Im Radio habe ich gehört, dass nur die Wähler das Recht erworben haben zu Jammern und zu Schimpfen - der Rest hält sich einfach die Ohren zu - weil sie nur ihre eigene Wahl zu beklagen haben. In diesem Sinne: Allseits ein fröhliches Erwachen!

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 12:30

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  21. Nun,
    ich habe nicht alle Beiträge gelesen vielleicht gerade so überflogen. Aber die Beiträge sind verständlich. Wie können diese "Politiker" nur immer behaupten Wenn sie von den Wählenden vielleicht 51% gewonnen haben bei ein er Wahlbeteiligung von unter 50% ?? Gewonnen haben dann doch immer die =Nichtwähler= Und die haben damit dann doch ein deutliches NEIN !!! gesprochen.
    Die EG so wie sie Connie und Paule =Dr Conrad Adenauer und Charles de Gaulle aufgebaut haben , war das in Ordnung == Das jetzt ist ein Sauhaufen!!
    So was wählt man nicht!! Und der EURO !! Er ist weniger wert als die Deutsche Mark. ----------
    Als mal die Gallier und Goten vor Rom standen und die Römmer ihr bißchen Habe in Gold auf die Waage warfen um einer drohenden Plünderung zu begegnen, schafften sie es nicht. Erst als sie Sieger ihre Schwerter dazu warfen ging die Waage herunter. Nun das war es dann= vae victis=!
    Wie lange dauert es noch und die EG ist soweit??
    Ciao Gero

    suhl_burg_2 Gepostet von suhl_burg_2 on Mo 08.Jun. 12:33

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  22. ++++
    also wenn ich die bisherigen beiträge hier so lese, scheint niemand oder nicht viele wirklich mit dem wahlergebnis zum europäischen parlament zufrieden zu sein. doch woran liegt es letztlich? ich glaube viele bundesbürger sorgen sich um ihre zukunft. sie verstehen nicht warum immer mehr fair arbeitsplätze vor allem jetzt unter der krise zerbröckelt werden, wobei diejenigen, die diese krise erst verursacht haben, also führungsspitzen des kompletten finanz- und wirtschaftssektor und nicht zu vergessen die politischen regierungen der letzten 15 jahre, welche ja letztlich die rahmenbedingung nicht klar definiert haben oder auch wollten, diese nicht wirklich tragen müssen. na gut, da verliert millardär x y schon das ein oder andere sümmchen an der börse, aber irgendwie scheinen doch alle mit einem blauen auge davonzukommen, während man alles daran setzt, die wähler mit diversen finanziellen geschenken an die wahlurnen zu bekommen. was mich jedoch stört ist, dass sich politiker vor allem der großen volkspartein (die ja scheinbar bald keine mehr sind) so tun als verstehen sie die menschen nicht, wenn sie so wählen oder gar nicht erst zur wahl gehen. haben wir hier vielleicht das problem, dass wichtige entscheidungsträger nicht mehr über den tellerrand blicken können bzw. nicht wissen wie es dem "otto-normal-verbraucher" eigentlich wirklich geht und wie es sich anfühl in dauerhaften existenzbedrohenden finanziellen schwierigkeiten festzustecken? warum interessieren sich so wenige für das thema faire vermögensverteilung. ist sie nicht der schlüssel zur bewätigung einer solchen krise? ich denke ja, doch warum? wenn einer großen zahl an bürgern höhere löhne bezahlt werden, müssen sie auch automatisch mehr geld abführen, beispiel: sozial- oder rentenbeiträge. letztendlich bleibt den bürgern aber auch mehr geld für das eigene leben, was den konsum ankurbeln dürfte. jetzt kommt aber das argument, mehr lohn - steigende preise - wer soll das bezahlen und überhaupt diese ewige neidkampagne!? dann stellt sich nur die frage, wie das mitte der 90er beispielsweise in der BRD funktioniert hat? ich denke eine jede gesellschaft braucht einen gewissen finanziellen ausgleich und keine vermögensverteilung, wie sie aktuell auf der seite der bundeszentrale für politische bildung dargestellt ist. und nachhaltige politik braucht nicht nur bei politischen und wirtschaftlichen entscheidungsträgern mehr verantwortung und engagement sondern auch bei den wähler und die, die es noch werden wollen!
    ++++

    provinzsteffen Gepostet von provinzsteffen on Mo 08.Jun. 12:52

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  23. Die SPD hat mit Recht verloren, ich hätte sie aber gerne noch hinter den Grünen und der FDP gesehen.
    Schließlich haben die Sozialdemokraten die Kommunisten hoffähig gemacht,erst die PDS und dann die Linken.
    Und dies ist nun die Quittung für politische Dummheit.

    wolfgang.sprungk Gepostet von wolfgang.sprungk on Mo 08.Jun. 12:54

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  24. Die Distanz, die zwischen den Maßnahmen der Politiker und den Notwendigkeiten der Bevölkerung vorherrscht, ist annähernd mit der Distanz gleich zu setzen, die zwischen Erde und Mars besteht.
    Würden die Politiker nun vom Mars aus, nach den dort vorherrschen Bedingungen die Deutschland regieren, was für die Deutschen mit vielen Nachteilen verbunden, bekämen sie dennoch 43% der möglichen Wählerstimmen.

    max_klingelbeutel Gepostet von max_klingelbeutel on Mo 08.Jun. 13:13

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  25. An arturkubitza

    Wenn du die Nicht-Politiker grüsst, und den "Politikern" das Feld überlässt, brauchst du dich nicht zu wundern, dass die dich abzocken...

    An suhl_burg_2

    Nichtwähler sprechen nicht, sie schweigen!!! Und sie wundern sich dann, dass sie nicht gehört werden. " Das jetzt ist ein Sauhaufen!! So was wählt man nicht!!" ist naiv, denn die andern wählen "diesen Sauhaufen" und Nichtwähler akzeptieren den Weg zum Metzger wie ein Schaf.

    Es gibt Alternativen: ÖDP klagt in Karlsruhe gegen Militarisierung Europas und Entmündigung des Bundestags, etc. durch den Lissabonner Vertrag .
    Das ist genau das: Mehr Macht in Deutschland und weniger im undemokratischen Europa.

    Tun die Nichtwähler was in diesem Sinne?

    Und die zur Wahl gingen: Europathemen interessieren ja nicht, ist ja so bürokratisch und undemokratisch und so fern von mir.... . Dann wähl ich halt nach bundesdeutschen Gesichtspunkten (und wähl die Liberalen, die mit ihrer Ideologie des freien Marktes weltweit das Finanzdesaster verschuldet haben - mal wieder den Bock zum Gärtner machen ... )

    Warum haben wir Deutschen so wenig demokratische Courage und organisieren unsere Interessen auf demokratische Weise?
    Vor 75 Jahren waren wir obrigkeitshörig und seit 25 Jahren sagen wir "die da oben machen ja sowieso was sie wollen, sind ja alles ...."

    Ah und zuletzt: die Geschichte mit der verlorenen Stimme wenn ich eine (noch-)Klein-Partei wähle. Da hat uns das Establishment ja fest im Würgegriff.

    Weiter so Deutschland!
    Und weiter so Europa: Rechtsruck in Europa aufgrund der Krise. Wir strafen die einzigen Regierungen (oder Regierungsteile) die sich gegen die Krise gestemmt haben ab und lassen die marktgeilen Neoliberalen die Geschicke Europas bestimmen. Prost Mahlzeit!

    Wirtschafts-Nachtrag:
    Wenn wir das Bankensystem nicht gerettet hätten, wären wir schnurstracks in eine Grosse Depression gerauscht wie die in den 30iger Jahren, die @#$% die Bahn geebnet hat. Und wir hätten fast doppelt so viele Arbeitslose...
    Also nicht dagegen schimpfen und SPD abstrafen, sondern die Verursacher der Krise in die Verantwortung ziehen, einschliesslich die Deregulierer und Marktliberalen, und verhindern, dass sich die nächste Krise aufbäumt. Aber wenn der Bock demokratisch legitimiert wird, den Garten neu gestalten soll (bessere Finanzgesetze...) dann kann sich ja jeder ausrechnen wann die nächste und grössere Krise ankommt.

    mamenner Gepostet von mamenner on Mo 08.Jun. 13:13

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  26. War ja wohl klar das sich die CDU ihre Verluste schön redet aber auch 38% sind noch kein Hinweis darauf das sie auch die Bundestagswahl im September gewinnen.
    Was mich jedoch immer wieder verwundert ist das besonders viele Rentner wieder mal CDU/CSU gewählt haben obwohl es gerade denen von seiten der Regierenden an den Geldbeutel geht aber gegen Demenz gibt es leider noch kein Medikament.Aber wir haben ja genug finanzielle Mittel um die EU weiterhin zu tragen denn die Milliarden die wir jährlich in diesen Verein stopfen trägt ja nur der Steuerzahler von dem es immer weniger gibt weil unsere Regierung nicht in der Lage ist große Firmen im Lande zu halten und sie lieber abwandern läßt.
    Liebe Rentner viel Spaß auch weiterhin mit eurem DDR-Hosenanzug A.Merkel.

    instructor500 Gepostet von instructor500 on Mo 08.Jun. 13:17

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  27. Die Europapolitik hätte man ändern können, wenn die andere Hälfte der Wahlberechtigten ebenfalls zur Urne gegangen wären. Wie hier jemand schreibt: Die Nichtwähler haben ein klares Nein gegeben. Nein, haben sie nicht! Sie haben keine Stimme abgegeben und somit weder ja noch nein gesagt. Nur Meckern und wenn man was tun kann nichts tun, zeugt nicht unbedingt von besonderer Intelligenz, eher von Gleichgültigkeit.

    jo_sonnick Gepostet von jo_sonnick on Mo 08.Jun. 13:20

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  28. zu meinem Artikel (mamenner)

    Ich halte es für eine ungerechtfertigte Zensur, wenn ich in einem Beitrag nicht auf den Zusammenhang der Grossen Weltwirtschaftskrise (Grosse Depression) und der Machtergreifung des deutschen Diktators der 30er und 40er Jahre (Umschreibung ist notwendig, da sein Name mit @#$% zensiert wurde) hinweisen darf, und der Name des Diktators ausradiert wird. Wollen wir die deutsche Geschichte ausradieren?

    mamenner Gepostet von mamenner on Mo 08.Jun. 13:25

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  29. zu 26 genauso seh ichs auch.Hoffentlich zocken Merkel und Westerwelle die Rentner so richtig ab...zum dank dass sie sie gewählt haben...

    pvoss22 Gepostet von pvoss22 on Mo 08.Jun. 13:36

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  30. CDU und CSU sind nicht christlich, sondern katholisch. FDP ist eine Ausweichpartei, die von Frust geplagten Bürgern gewählt wird, keine Linie hat, sich an eine andere Partei anhängt, absolut unbrauchbar. Die SPD ist seit Schröder und Clement keine soziale Partei mehr. Wer das Kapital unterstützt und die Arbeiter verrät, die das Kapital erschaffen, muss bestraft werden. Viele Politiker ruinieren das Land, das hat die Vergangenheit gezeigt. Im Geldvernichten sind alle stark, egal welches Parteibuch sie besitzen. Politik kann so einfach sein, man kann das Bewährte aus anderen Ländern übernehmen und hier ausprobieren und sollte die Bevölkerung für gute Vorschläge mit einbeziehen.

    engelberthold Gepostet von engelberthold on Mo 08.Jun. 13:46

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