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"Geisel sein" wird teuer

Do 28.Mai. 15:46

Haben Sie Ihren Urlaub schon gebucht? Gut, dann haben Sie hoffentlich auch an die "Geiselnahmen-Rückholversicherung" gedacht. Denn die wird künftig bei Aufenthalten im Ausland ein "Muss".

Im Ausland als Geiseln genommene Deutsche sollen nach Willen des Auswärtigen Amtes die Kosten für ihre Befreiung in Zukunft teilweise selbst tragen. Das hat jetzt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Die Klage einer Deutschen, die 2003 in die Gefangenschaft kolumbianischer Rebellen geraten war, wurde hiermit abgewiesen.

Der Fall: Im September 2003 wurden in Kolumbien acht ausländische Touristen entführt, unter ihnen eine Deutsche. Nach 74 Tagen konnte sie befreit werden. Dass sie per Hubschrauber aus dem Rebellenlager ausgeflogen wurde, sollte sie mehr als 12.000 Euro kosten. Doch Frau Reinhilt W. sah das nicht ein. "Hilfe zur Behebung einer Notlage" dürfe doch nichts kosten. Die Staatsanwaltschaft konterte: Immerhin würde der Deutschen nur ein geringer Anteil jener Kosten in Rechnung gestellt, die durch die Versorgung mit Medikamenten und die Befreiung seitens des Auswärtigen Amtes anfielen. 

Das Auswärtige Amt veröffentlicht aktuelle Sicherheitswarnungen für alle Ländern, von denen Urlaubern abgeraten wird. Wer dennoch einen Aufenthalt in jenen Ländern wagt, soll auch selbst zur Kasse gebeten werden, meinen Experten. 

Finden Sie das richtig? In wie weit sollte der Staat verpflichtet sein, deutsche Staatsbürger (und Steuerzahler) aus Notlagen zu befreien? 

 

 

Kommentare31 - 60 von 366

  1. Selber schuld, wer sich in ein gefährliches Land begibt.
    Nur, was ist dann mit den "´Deutschen",wie zB den Krauses, die im Irak entführt wurden? Der Sohn Sinan ist doch immernoch in den Händen von Entführern?
    Die müssten auch selber zahlen. Immerhin wird dann gleich Leuten das Handwerk gelegt, die Scheinentführungen planen und so unserem Staate das Geld aus der Tasche ziehen wollen für angebliche Geiselbefreiungen, obwohl Geiseln und Geiselnehmer unter einer Decke stecken.

    junimondxx Gepostet von junimondxx on Do 28.Mai. 17:11

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  2. Von einer Befreiung kann ja wohl kaum die rede sein. Wenn der Staat durch Lösegeld zur Geiselnahme aufruft, sollte er auch die Kosten Übernehmen.

    heiko_buschow Gepostet von heiko_buschow on Do 28.Mai. 17:14

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  3. Wer die Gefahr kennt u. Warnungen nicht ernst nimmt, soll auch zahlen.

    volvobernd Gepostet von volvobernd on Do 28.Mai. 17:16

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  4. Ich finds lustig, dass hier einige wenige der Meinung sind, der Staat sollte das warum auch immer zahlen. Diesen Leuten ist aber hoffentlich schon klar, dass der Staat nicht irgendein abstrakter nie versiegender Topf voll Gold am Ende des Regenbogens ist, oder? Was auch immer der Staat bezahlt, zahlen letztlich die Steuerzahler. Und ich sehe nicht ein, warum ich mit meinen Steuern Leuten die Reisewarnungen mißachten, komplett die Befreiung bezahlen soll. Wem in einem eigentlich "sicheren" Land sowas zustößt, da seh ich das ja vielleicht noch ein. Aber wer sehenden Auges in die Gefahr läuft wie vorliegend der Fall, der darf sich auch ruhig an den Kosten beteiligen (wir reden hier ja schließlich nur von Beteiligung und noch nichtmal von alleiniger Kostentragung).

    karina_adler Gepostet von karina_adler on Do 28.Mai. 17:25

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  5. Irgendwie kann ich nicht glauben was ich hier lese. Im generellen ist die anzahl von personen die absichtlich und wissentlich sich in solche gefahren bewegt so minimal das es ein witz ist. Ich lebe seit 83 in australien und wenn ein deutscher durch seine eigene dusseligkeit hier in schwulitaeten findet und ich helfen kann helfe ich. Wenn wir uns nicht auf hilfe von unserem eigenen Staat und Mitbuergern zaehlen koennen dann ist alles zu spaet.

    kraut_64 Gepostet von kraut_64 on Do 28.Mai. 17:35

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  6. Bei einer Geiselnahme in einem Krisengebiet sollte die entführte Person selbst zahlen. Wenn in Deutschland Personen entführt werden springt auch nicht der Staat ein. Warum also sollte differenziert werden?

    marcraven Gepostet von marcraven on Do 28.Mai. 17:35

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  7. Geiselnehmer die sich an egoistische Herrschsüchtige wenden verschwenden die Zeit vieler Leute und was noch schlimmer ist, ihre eigene. Scheinbar glauben Sie hoffnungslos immer noch an das gute in denen an die sich das richtet. Dass, das vergebens ist zeigt unter anderem auch erneut dieser Beschluss.

    elsnermatthias Gepostet von elsnermatthias on Do 28.Mai. 17:36

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  8. Bei einer Geiselnahme in einem Krisengebiet sollte die entführte Person selbst zahlen. Wenn in Deutschland Personen entführt werden springt auch nicht der Staat ein. Warum also sollte differenziert werden?

    marcraven Gepostet von marcraven on Do 28.Mai. 17:36

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  9. Wenn das AA vor Aufenthalten in Krisengebieten warnt, dann ist doch jeder, der solche
    Warnungen ignoriert,logischerweise ganz allein und niemand sonst verantwortlich für
    alles was dann in der Folge geschieht und viel kostet, wie Lösegeldforderungen,Rück-
    transport und, und.....

    d.jonas75 Gepostet von d.jonas75 on Do 28.Mai. 17:38

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  10. Stefan_Sprungk trifft den Nagel auf den Kopf!!! Diejenigen welche aus beruflichen Gründen (wir sind nach wie vor Exportnation Nr.1) in verschiedene Länder fahren müssen, Steuern bezahlen und den Export zum Großteil ermöglichen (weitere Einnahmen für den Staat), kann man nicht mit Leute auf eine Stufe stellen, welche nur am Stammtisch erzählen wollen wo und wie sie unter welchen Gefahren Abenteuerurlaub gemacht haben. Abgesehen davon, dass diese sogenannten Abenteuerurlauber meistens kaum Deutschland oder nähergelegene sichere Länder kennen!

    dzwies Gepostet von dzwies on Do 28.Mai. 17:39

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  11. @kraut_64: Es geht nicht darum, ob man hilft oder nicht. Geholfen wird den Geiseln auf jeden Fall. Aber hinterher sollen sie einen Teil (nur einen TEIL) des meist nicht ganz billigen Einsatzes bezahlen. Das wird man von mündigen Bürgern wohl auch erwarten können, oder?

    karina_adler Gepostet von karina_adler on Do 28.Mai. 17:40

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  12. Soso, dann schlage ich vor das die Anti Piraten Mission sofort abgebrochen wird, die Reedereien sind ja selbst schuld, die können ja diese Passage mit verzögerung umfahren.

    Ach ja als nächstes sollte die Bundesregierung dann auch gleich aus dem Irak und wo wir uns sonst noch auf der Erde rumtreiben sämmtliche Soldaten abziehen ( die wir in Gefahr bringen obwohl sie eigendlich nur alles was innerhalb der deutschen Grenze liegt sichern sollen) , daswäre dann doch nicht unser Problem was da bei einem Fremden Volk abgeht wenn wir nicht mal unseren eigenen Bürgern in einer Notlage helfen wollen.

    atheistenflorian Gepostet von atheistenflorian on Do 28.Mai. 17:42

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  13. Sollte Ich während desEimersaufens beim Ballermann von der ETA entführt werden erwarte ich Selbstverständlich eine kostenlose Rückführung in den brd Bereich... aber nur von den KSK Streitkräften.
    Im Ernst: Tausende brd Bürger toben in allen Ecken der Welt umher und sind sich in ihrer Urlaubsromantik nicht im Klaren über den Alltag in ihrenTraumzielen. Individualtouristen sind ausgenommen, die wissen was sie tun.
    Entführungen sind in bestimmten Regionen leider alltäglich - Eine Radtour innerhalb der brd während der Idiotentage (Vatertag, Maifeiertag usw. ) kan einem angesichts der motorisierten Vollidioten auch das Fürchten lehren.

    endzeit86 Gepostet von endzeit86 on Do 28.Mai. 17:43

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  14. Wozu brauche ich dann eigentlich überhaupt noch eine Regiereung?

    radopunk Gepostet von radopunk on Do 28.Mai. 17:45

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  15. Ich finde es ganz richtig, das die Geiseln für ihre Abenteuerlust geradestehen müssen. Wenn man trotz Warnung in diese Gebiete fahren, um Urlaub zu machen oder um sich selber zu bereichen, bringt auch andere in Gefahr. Die Geiselnehmer wissen, dass sie da Geld holen können und machen es weiter. Wenn die Geiseln die Kosten selbst tragen müssen, denken sie sicherlich dreimal darüber nach, ob si sich es leisten können. So werden es auch weniger Fälle geben. Wenn man in solche Gebiete reist, um sich zu verwirklichen oder zu bereichen, soll auch dafür die Risiken tragen. "Profite nehme ich, Verlust tragen andere." so geht das nicht!

    wongfoonhung Gepostet von wongfoonhung on Do 28.Mai. 17:48

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  16. Typisch deutsch.Selber schuld, selber bezahlen..Atheistenflorian ist der einzige der das hier richtig sieht.
    Wozu zahlt man denn Steuern?Auch der entführte Deutsche hat Steuern gezahlt.Das jeder hier immer denkt er leistet als einziger..Ekelhaft.

    alonsolagos69 Gepostet von alonsolagos69 on Do 28.Mai. 17:49

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  17. finde ich absolut richtig , warum sollte der steuerzahler für die kosten aufkommen wenn leute ihre abenteuerlust und das dann auch noh in krisengebiete austoben

    irmeyer2000 Gepostet von irmeyer2000 on Do 28.Mai. 17:51

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  18. Da sieht man mal was wir dem Staat wert sind... Jetzt wird schon in unverschuldeten Notlagen abkassiert. Die Politiker sollten sich mal um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, statt immer neue Wege zu suchen dem Steuerzahler noch den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen... Armes Deutschland..

    justjr28 Gepostet von justjr28 on Do 28.Mai. 17:54

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  19. Also wenn ich diese Kommentare schon lese...
    Solange ich als Reisender nicht ueber eine moegliche Befreiung selber entscheiden kann, oder die Bundesregierung von solchen selbstauferlegenen "Pflichten" mir gegenueber befreien kann sehe ich es nicht ein die Kosten fuer unerbetene Hilfe zu tragen. Wenn ich mich in Kriesengebiete begebe tuhe ich es in vollem Bewusstsein eines Erwachsenen Menschen und nehme alle Risiken in Kauf. Alle. Ich wurde in der Vergangenheit bereits entfuehrt und als Geisselfestgehalten. Meine Groesste sorge war das ich befreit werden koennte!! Ich wurde eventuell freigelassen als es klar wurde das aus mir nix zu holen war. In der Tat sehe ich meine Deutsche Staatsangehoerigkeit in dieser Hinnsicht eher als einen Nachteil an. Denn als normale Person bin ich den Geiselnehmern wertloss. Erst durch die Verhandlungsbereitschaft von Regierungen kommt Interesse auf.
    Meine Antwort zu der falschen Frage ist: Keine Verhandlungen und keine Geldzahlungen. Wer sich in Gefahr begibt ist selber Schuld! Und wenn das alles nichts wirkt moechte ich wenigstens sagen koenne: Haltet Euch da raus!!! Solange ich dazu kein Recht habe sollte ich auch nicht Zahlen muessen wenn jemand anderes fuermich entscheidet.

    Carlos

    jcpopelka Gepostet von jcpopelka on Do 28.Mai. 17:54

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  20. hei... ich arbeite im reisebüro und ich erlebe so oft, dass kunden zu uns kommen und nach flugtickets in krisengebiete fragen, denn da sei es ja "günstig".
    es kommen wöchtenlich unzählige reisewarnungen des auswärtigen-amtes rein, dass man sich teilweise doch echt an den kopf greift, wenn man hört, wohin so manche leute fliegen.
    ich bin der meinung, dass die gefälligst selbst für ihr freilassung zu zahlen haben und nicht dem steuerzahlen zur last fallen, denn unsereiner fliegt aus vernunft nicht in solche gebiete, also haben wir auch nicht dafür gerade zu stehen, wenn andere das tun.
    man kann immer mal in eine notlage im ausland geraten und dann ist man froh, wenn einem geholfen wird - aber es ist ein unterschied, ob ich direkt weiß, dass es sich um ein krisengebiet handelt und die entführer dann mit unserem (eh schon viel zu hohen) steuergeld, andere üble typen mit geld versorgen, die dafür waffen kaufen und schon geht das ganze nämlich von vorne los.
    zahlt ihr mal schön selbst für eure leichtsinnigkeit! das ist jedenfalls meine meinung. der staat kann und soll nicht immer für jeden mist aufkommen, der ausserhalb der grenzen so passiert - denn wir sind NICHT die verschulder des ganzen. aber helfen "müssen" oder tun wir immer. das kann ja auch nicht sein...

    danielh_sp Gepostet von danielh_sp on Do 28.Mai. 17:58

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  21. karina_adler wie gesagt die wirkliche anzahl von deutschen die sich wissentlich und absichtlicht in lebensgefahr bringen ist so minimal das es ein witz ist. Ich kann mich an die entfuehrung der Landshut von der Lufthansa erinnern. Zur der zeit waren so einige flugzeug entfuehrungen. Haetten die passagiere der Landshut auch fuer den einsatz der GSG9 zahlen sollen?????? Von mir haetten die jungs der GSG9 des einsatzes mindestens 10 jahre keine steuern bezahlen muessen waere ich Bundeskanzler gewesen.

    kraut_64 Gepostet von kraut_64 on Do 28.Mai. 17:59

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  22. Es ist wirklich lächerlich - wenn irgendwo auf der Welt ein Sack Reis umfällt, dann spendet Frau Merkel und Ihre geldvernichtenden Genossen locker drauf los - je mehr umso besser. Wenn es aber DEUTSCHE BUNDESBÜRGER betrifft - nein da hat man kein Geld mehr übrig !

    Wenn unsere Politiker nicht so verschwenderisch wären würde ich ja sagen jeder trägt seine Last alleine aber bei der horrenden Verschwendungssucht unserer Politker ist es nur zu erwarten dass für solche, ungewollte Unglücke der Staat aufkommt (jetzt muss ich selbst lachen denn für uns Deutsche gibt der Deutsche Staat am wenigsten aus).

    claudiapappon Gepostet von claudiapappon on Do 28.Mai. 17:59

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  23. Hallo wolllte mal meinen senf dazu geben.aber ich les schon das viele meiner meinung sind.wer sich bewußt unter mißachtung aller warnungen für nen "abenteuerurlaub" in bekannte krisengebiete begibt muß mit den gefahren rechnen.was anderes ist wenn es sich dabei um leute von hilfsorganisationen handelt.aufbauhelfer,rotkreuz usw die sich der gefahren bewußt sind.

    romanlist@rocketmail.com Gepostet von romanlist@rocketmail.com on Do 28.Mai. 18:02

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  24. Endlich mal ein richtiges Urteil

    hjpolzin Gepostet von hjpolzin on Do 28.Mai. 18:07

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  25. Werden Beamte dafür etwa extra bezahlt? Sind durch den Bund nicht genug Hubschrauber pp. vorhanden? Müssen die extra für den Einzelfall angefertigt werden? Es ist doch ganz schrecklich, was eine Geisel psychisch ihr Leben lang mit sich trägt, da sollte der Staat genauso dahinter stehen wie wenn jemand von jemand anderen auf andere Art und Weise bedroht wird. Wenn sich jemand aus Sensationstourismus absichtlich in Gefahr begibt, so ist das auf jeden Fall zu prüfen.

    rf_frizzi Gepostet von rf_frizzi on Do 28.Mai. 18:14

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  26. Das Geld was für die Rettung anfällt, kann aus der staatlichen Portokasse bezahlt werden: Soviel Solidarität muss sein...

    selafischer Gepostet von selafischer on Do 28.Mai. 18:16

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  27. Also ich glaub es baggert?
    Jeder, egal wohin er reist, sollte, falls er verschleppt wird nichts zahlen müssen, falls er überhaupt jemals wieder freikommt...

    Wenn es um eure Familienmitglieder und Freunde gehen würde, würdet ihr dann immer noch solche Wallungen machen? Ich glaube nicht!

    ryukusanagi Gepostet von ryukusanagi on Do 28.Mai. 18:24

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  28. Ich finde es richtig, wenn sich "Abenteurer" in Gefahr begeben, müssen sie die Folgen und damit auch die
    Kosten zu ihrer Befreiung selber tragen. Das alte Sprichwort: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um"
    hat noch immer Gültigkeit. Warum müssen Steuerzahler für solchen Leichtsinn zahlen?

    jgesheim1 Gepostet von jgesheim1 on Do 28.Mai. 18:25

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  29. Für was brauchen wir eigentlich diesen Staat noch, den wir unser ganzes Leben mit Steuern füttern, die an der Gegenleistung gemessen, zu den höchsten der Welt zählen. Hoffentlich müssen wir eines Tages nicht noch für die Staatshörigkeit, wie sie hier in vielen Antworten zu Tage tritt, eine Demutssteuer entrichten.

    Wer sich leichtfertig in Gefahr begibt, der soll die Kosten für eine Befreiung tragen, sofern durch das auswärtige Amt eindeutig vor Reisen in dieses Gebiet gewarnt wurde. Dies kann aber nicht für Reisen in Länder oder Orte gelten, die als unbedenklich anzusehen sind oder die aus beruflichen Gründen aufgesucht werden, denn schließlich scheut sich ein Finanzminister auch nicht, vom Verdienst entsprechend abzukassieren.

    Wann werden wir dafür bezahlen müssen, wenn unsere 6-jährige Tochter entführt und missbraucht und in einer aufwendigen, kostenträchtigen Suchaktion ausfindig gemacht und anschließend in einem Großeinsatz der Polizei befreit wird, wo zwei Beamte zu Tode kommen?

    Müssen dann die Hinterbliebenen auch noch die Witwenrenten bezahlen? Mir kann dieser Staat immer mehr gestohlen bleiben und ich bin gerade sehr am überlegen, ob ich meinen Wohnsitz mit Bezug meiner Rente, wieder in dieses Sklavenhaltungs- und Schröpfparadies, zurückverlegen soll.

    habitatengo Gepostet von habitatengo on Do 28.Mai. 18:25

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  30. Das ist mal wieder typisch deutsch! Einerseits wird über eine Haftung oder Erstattung nicht mal ansatzweise drüber nachgedacht wenn es darum geht den ja "unverschuldet in Not" geratenen Bankenwelt mit Milliardenkrediten und Staatsbürgschaften aus der Patsche zu helfen.
    Aber wenn es darum geht eine Deutsche aus den Fängen von Entführern zu befreien dann wird das bis zum Bundesverfassungsgericht durchgeklagt.
    Außerdem hat sie meines Wissens den Rückflug nach Deutschland selbst bezahlt. Es ging nur um den Flug den die Entführer verlangt haben.

    Da kann ich nur sagen ...Armes Deutschland!

    trion1105de Gepostet von trion1105de on Do 28.Mai. 18:26

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