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EU-Studie: Deutsche arbeiten zu lange

Mo 15.Sep. 13:13
Arbeitszeit

Die Franzosen arbeiten wöchentlich im Schnitt 37,7 Stunden. Die Italiener 38,4 Stunden. Nur wir Deutsche arbeiten deutlich mehr. Im Schnitt 41,1 Stunden in der Woche und der Trend ist steigend. Nun fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund kürzere Arbeitszeiten. Der Trend zu immer längeren Arbeitszeiten muss gestoppt werden. Er wirkt sich nicht nur auf die Familien, sondern auch auf den Arbeitsmarkt insgesamt negativ aus. Denn wenn die Arbeit auf mehrere Personen verteilt wird, haben mehr Menschen eine Chance auf einen Arbeitsplatz. Auch aus Sicht des Gesundheitssystem wären kürzere Arbeitszeiten durchaus sinnvoll. Nur die Arbeitgeber könnten von einer Reduzierung der Wochenarbeitszeit wenig profitieren. Aber man bedenke: ein glücklicher, gesunder und zufriedener Arbeitnehmer leistet bessere Arbeit - auch in kürzerer Zeit. 

Reden Sie mit: Arbeiten Sie zu lange oder sind Sie der Meinung, dass Ihre Entlohnung auch eine gewisse Leistung voraussetzt? Könnte das wirtschaftliche System auch bei kürzeren Arbeitszeiten bestehen? Wünschen Sie sich mehr Zeit für Ihre Familie?

Kommentare1 - 30 von 39

  1. Das Problem is nicht die laengere Arbeitszeit, und die Antwort ist auch nicht eine verringerte Arbeitszeit um mehr Leute einzustellen - oder zu behalten, das Problem ist ein Mangel von vollzeit Arbeitsplaetzen. Saemtliche Firmen stellen mehr und mehr Teilzeitkraefte ein, und zwingen Ihre Arbeiter somit mehr als einen Beruf zu haben, bloss um zu ueberleben. Das hat nichts mehr mit Arbeitsstunden zu tun, sondern damit, dass das System "kaputt" ist. Zu viele Jobs gehen ins Ausland, die Unionen verlangen hoehere und hoehere Gehaelter (verbunden mit verringerter Arbeitszeit)und nur ein Teil der Deutschen hat nach wie vor einen "normalen" Job (40 STuden die Woche - bei einer Firma). Dieses, verbunden mit immer hoeheren Kosten (Lebensmittel, Versicherung, Benzin, Steuern) ist das "Uebel" das Leute krank macht...

    spyrchalla Gepostet von spyrchalla on Mo 15.Sep. 15:55

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  2. Nicht die Deutschen machen zu wenige Wochenarbeitsstunden, sondern wir in Italien leisten zu wenige Stunden. Das ist das Problem. Auch bei uns werden die Gewerkschaften immer schwächer und die Unternehmerlobby immer mächtiger. Somit ist es eine Frage der Zeit, bis auch bei uns die Wochenstunden erhöht werden.

    hoila56 Gepostet von hoila56 on Mo 15.Sep. 16:02

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  3. Nein, bin nicht der Meinung, dass wir tgl. zu lange arbeiten.
    Wir arbeiten zu viele Jahre. Eine Arbeitszeit von max 45 vollen Jahren bei voller Auszahlung der Rentengelder müsste meiner Meinung nach genügen!
    Eine Wochenarbeitszeit von 38 - 40 Stunden ist da schon noch in Ordnung!

    monika_keiner Gepostet von monika_keiner on Mo 15.Sep. 16:04

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  4. Also ich bin der Meinung, dass man gegen die Macht der/s Industrie/Kapitals insgesamt vorgehen muss. Das Problem dabei ist schlicht das "wie", denn es gibt keine einfache Lösung und die Radikalste, der Kommunismus scheitert aus bekannten Gründen und ist deshalb letztlich doch keine. Eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit wäre sicherlich für die Gesellschaft (denn auch Ehrenamt und Co leiden unter dem Zeitmangel der arbeitenden Bevölkerung) und letztlich auch für die Wirtschaft ein guter Weg, denn wie beschrieben arbeiten Mitarbeiter, die sich fair behandelt und bezahlt fühlen in der verkürzten Zeit genausoviel, wie in der verlängerten. Ich weis aus eigener Erfahrung, dass in Ausbeuterbetrieben oftmals die Meinung vorherrscht, dass man dem Unternehmen zumindest die Mehrarbeitszeit durch langsameres Arbeiten oder vermehrte Schwätzchen wieder nehmen muss. Dabei wird jedoch oft überkompensiert sprich, die "Gesamtleistung" der Person sinkt insgesamt.

    aius_locutius2003 Gepostet von aius_locutius2003 on Mo 15.Sep. 16:07

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  5. Wenn ich mir anschaue wieviele der Stunden in der Raucherpause im Raucherraum oder an der Kaffeemaschine beim quatschen verbracht werden, wundere ich mich nicht.

    dreineuntel Gepostet von dreineuntel on Mo 15.Sep. 16:07

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  6. Viele Arbeitgeber in ihrer maßlosen Gier schmeißen die Hälfte der Mitarbeiter raus, die Verbleibenden müssen doppelte Arbeit leisten, werden bis zum Zusammenbruch ausgequetscht.
    Ein anderes Problem ist, dass viele Menschen die Teilzeit arbeiten möchten, nicht die Gelegenheit dazu bekommen, es werden viel zu wenig Teilzeitarbeitsplätze angeboten. Um die Arbeitslosigeit zu reduzieren muss die Arbeit gerechter verteilt werden.

    alejandrolei Gepostet von alejandrolei on Mo 15.Sep. 16:07

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  7. Das System ist kaputt. Da gebe ich der Vorrednerin recht. Man muß aber auch die Leute berücksichtigen, die gerne Überstunden machen um bei der Geschäftsleitung gut dazustehen - die begrüßen das natürlich (GL). Der Deutsche ist leider vorwiegend ein "Duckmäuser" und nur die wenigsten haben dabei ein gutes Gewissen pünktlich zu gehen.
    So wird man diese Zustände nie ändern können. Hinzu kommt noch die Angst angesprochen zu werden wenn man pünktlich geht. Das erweckt schnell den Eindruck man hätte nichts zu tun - und in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit könnte das schnell den Job kosten - also weiter so - nur geduckt !

    hausersabine Gepostet von hausersabine on Mo 15.Sep. 16:11

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  8. 40 Std. in der Woche sind nicht das Problem sondern, wie in meinem Fall 3 Schichten zu arbeiten, Nachtbereitschaften leisten, für die es keine Stunden gibt ( da kommen locker 60Std. am Arbeitsplatz zusammen!) und vor alllem die Arbeitsbedingungen bei der Arbeit mit geistig behinderten Menschen (Heilerziehungspfleger) ist menschenunwürdig, aber sozial,ne. Mir braucht kein Möchtegernpolitiker erklären, wir müssten mehr leisten für die Allgemeinheit. Es gäbe viel zu schreiben, doch es ist es egal, da machtpolitische Interssen im Vordergrund stehen, die Wirtschaft eben. Das war aber schon immer so, bleibt fast zu hoffen, das sich endlich der Drache in den Schwanz beißt (wie Marx schon erwähnte) und die Menschheit kappiert, dass das Ausbeuten so eben nicht funktioniert. In diesem Sinne, (ein Mensch im sozialen Beruf tätig)

    fionamanni Gepostet von fionamanni on Mo 15.Sep. 16:13

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  9. Die deutschen arbeiten genauso lange wie die anderen Völker überall in der Welt sind 40 Stunden ein Mass für die Arbeitszeit nur die Arbeitgeber in Deutschland kürzen trotz dicke Gewinne die Arbeitsplätze so ein Mitarbeiter muss in vielen Firmen Mädchen für alles sein dass geht auf Kosten für Qualität, Service, Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit, die Fluktuation im Unternehmen kann klein sein aber nicht aus lauter Zufriedenheit sondern aus Angst (hier sollte etwas gemacht werden!!! Liebe Politiker )

    askinfill Gepostet von askinfill on Mo 15.Sep. 16:13

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  10. Das ganze ist eine schwachsinige Diskussion. Der Durchschnitt ist egal. Man muss sich aber die Frage stellen nach der Arbeitszeit der einzelnen Berufsgruppen. Ein Land mit einer hohen Schwerindustriedichte wird weniger Stunden pro Woche haben als ein Land mit einer hohen Dienstleistungssektor. Ich habe einen 40 Stundenvertrag und ich kann nicht sagen das dies zu viel ist da ich im Büro arbeite und auch viel unterwegs bin. Wohingehend jemand der in der Fabrik arbeitet 40 Stunden definitiv zu viel ist

    loewe7887 Gepostet von loewe7887 on Mo 15.Sep. 16:19

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  11. Deutsche leben in der Regel NUR zum arbeiten- komische 'Lebenseinstellung'

    trsilverboerg Gepostet von trsilverboerg on Mo 15.Sep. 16:29

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  12. Leider ist es so: Arbeite ich weniger Wochenstunden, bekomme ich auch weniger Geld.
    Es ist einfach auch ein starker finanzieller Aspekt, der uns in Deutschland zwingt, mehr zu arbeiten, damit unter dem Strich mehr für alltägliche Ausgaben und letztendlich auch für die Rente übrig bleibt.
    Und für umgerechnet ca. 10-15 Stunden die man in der Woche weniger arbeiten würde, lohnt es sich für viele kleine Betriebe nicht, einen weiteren Angestellten zu beschäftigen. Es würde vielleicht sogar dem Betrieb mehr Schaden als Nutzen einbringen, da kann ein zufriedener Mitarbeiter noch so gewinnbringend arbeiten, wenn ein weiterer Angestellter diesen durch seine Lohnforderung wieder wett macht...
    Unternehmen werden also diese Lösung eher scheuen.
    Mir persönlich wäre es auch lieber, ein paar Wochenstunden weniger zu arbeiten. Meine Ärzte hätten dann allerdings auch nicht mehr so viel Arbeit mit mir und könnten dadurch weniger Rezepte ausstellen. Dennoch: Ich wäre zufriedener, hätte mehr Freizeit und könnte mich frischer wieder an meine Aufgaben machen.
    Aber wem ist das denn wirklich wichtig, wenn jeder nur an seinen eigenen Profit denkt?
    Niemand, kein Arbeitgeber wird sich freudig auf eine Regelung zur Arbeitszeitverkürzung einlassen. In Deutschland ist das sicher nicht umsetzbar, wo das System so verdreht ist, daß der der wenig hat immer noch tiefer in die Tasche greifen muß...

    stubentiger76 Gepostet von stubentiger76 on Mo 15.Sep. 16:33

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  13. Je mehr gearbeitet wird, um so hoeher ist die Wirtschaftsleistung und der Wohlstand einer Gesellschaft. Nur bei hohen Produktivitaeststeigerungen kann die Arbeitszeit sinnvoll verkuerzt werden.

    bornemex Gepostet von bornemex on Mo 15.Sep. 16:37

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  14. Ich habe seit März einen neuen Arbeitgeber und einen 41 Stunden-Wochen-Vertrag.Bei meinem letzten Arbeitgeber hatte ich eine 37,5 Stunden-Woche. Das Gehalt ist ungefähr dasselbe, nur auf 12 Gehälter verteilt. Im Arbeitsvertrag steht drin, dass die Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind. Abgesehen davon, dass ich kaum welche habe, aber dieses Passus ist arbeitsrechtlich nicht korrekt und kann angefochten werden.

    kati242003 Gepostet von kati242003 on Mo 15.Sep. 16:46

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  15. Naja, das kenne ich auch. Da werden die Leute entlassen und die restl. Belegschaft macht Überstunden (tlw. UNBEZAHLT!). Um die Arbeitslosenzahlen nicht noch weiter steigen zu lassen (wir haben in der Realität ca. 6-7 Mio. Arbeitslose ohen Statistiktricks!) ist eine Verkürzung der Arbeitszeit tatsächlich die einzige Möglichkeit die ich sehe: Was soll das: Der eine Teil arbeitet sich kaputt und Millionen machen gar nichts (o. 1€ Jobs). So kann es nicht weitergehen !

    spliteffect Gepostet von spliteffect on Mo 15.Sep. 16:47

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  16. Es ist nicht das Problem länger zu arbeiten, das Problem ist dafür gerecht bezahlt zu werden....Es kann doch nicht wahr sein dass die meisten Arbeitgeber heutzutage nur noch durch Zeitarbeit Firmen ihre Mitarbeiter einstellen und sich von jeglicher soziale Verantwortung distanzieren...Diese Geiz Mentalität macht Deutschland kaputt und wirtschaftlich am Ende.Dumping Löhne sind das Zeugnis der Zeitarbeit Firmen und die mache ich verantwortlich für die Arbeitslosigkeit in vielen Fällen.Jeder würde mehr arbeiten wenn er das könnte, denn das Luxusleben wie früher ist vorbei!Ackern und Ackern bis der Arzt kommt, oder bis zum Tod (Rente mit 67..kann ich nur lachen!) es sei denn man gewinnt im Lotto!!!

    sevinunu Gepostet von sevinunu on Mo 15.Sep. 16:50

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  17. Also off. waren es auf meiner letzten Firma 40h, aber unoffiziell oftmals 50h....38-40h halte ich für okay. Aber was darüber geht ist definitiv zu lang. Insbes. wenn man an die vielen Arbeitslosen denkt...

    Aber der Trend geht ja andersrum, das Kapital und die Politiker werden wohl genau das Gegenteil machen :(

    spliteffect Gepostet von spliteffect on Mo 15.Sep. 16:54

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  18. Seit über 5 Jahren bin ich als Unternehmensberater selbständig ohne Mitarbeiter und arbeite weit mehr als 60 Stunden. Ich kenne persönlich sehr viele andere Selbständige, denen es ganz genauso geht. Mit meinem Powereinsatz komme ich gerade so über die Runden. Urlaub gibt es nicht. Schätzen Sie sich glücklich, wenn Sie so etwas Ähnliches wie eine "feste" Anstellung haben. Das wird nämlich immer weniger! Der Mittelständler, der sich auf Kosten seiner Mitarbeiter "bereichert" indem er sie bis zum Umfallen schuften läßt, ist so eine Vorstellung, die mir persönlich nur äußerst selten begegnet ist. Mitarbeiter sind immer dann sowieso zu genau denselben Leistungen motiviert wie der Unternehmer, wenn Sie am Gewinn und Verlust sehr stark beteiligt sind. Stunden sind in solchen nicht so seltenen Fällen bestimmt kein Thema. Leider wird das auch dann von Gewerkschaften bekämpft wenn es gerecht und fair zugeht und sich alle reinhängen.

    henri_hgh Gepostet von henri_hgh on Mo 15.Sep. 16:56

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  19. Nun müssen wir alle nur noch Politiker werden .
    Die Arbeitnehmer alle ausnehmen mit unsinnigen Steuern die Euros in die eigenen Diäten stecken einen kleinen Teil davon für Deutschland in die Industrie das auch die anderen Reichen Reicher werden Hunderte von ins Millionen fürs Ausland stecken das man beim Rest der Welt als guter Politiker dasteht sollte dann wer etwas merken lässt man sich versetzen in einen Aufsichtsrat und kassiert Kräftig fürs gewesene den nach 4 Jahren Politik steht das einem schon zu das man hier mit 7500 Euros Diätenrente als Manager weiter anwesend ist und weitere zigtausend Euros nebenbei erhält .Von den 20 - 30 nebenjobs . Nun geh ich als Politiker nach 4 bis 5 Jahren in den Politikerruhestand ! Ein Arbeitnehmer nach 40 - 45 Jahren Arbeit 1500 Euros . Also ihr kleinen D..... Deutschen seid weiter still und macht was wir da oben wollen :-))

    clowni8 Gepostet von clowni8 on Mo 15.Sep. 16:59

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  20. x

    erwinphilippzig Gepostet von erwinphilippzig on Mo 15.Sep. 17:01

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  21. Seit über 5 Jahren bin ich als Unternehmensberater selbständig ohne Mitarbeiter und arbeite weit mehr als 60 Stunden. Ich kenne persönlich sehr viele andere Selbständige, denen es ganz genauso geht. Mit meinem Powereinsatz komme ich gerade so über die Runden. Urlaub gibt es nicht. Schätzen Sie sich glücklich, wenn Sie so etwas Ähnliches wie eine "feste" Anstellung haben. Das wird nämlich immer weniger! Der Mittelständler, der sich auf Kosten seiner Mitarbeiter "bereichert" indem er sie bis zum Umfallen schuften läßt, ist so eine Vorstellung, die mir persönlich nur äußerst selten begegnet ist. Mitarbeiter sind immer dann sowieso zu genau denselben Leistungen motiviert wie der Unternehmer, wenn Sie am Gewinn und Verlust sehr stark beteiligt sind. Stunden sind in solchen nicht so seltenen Fällen bestimmt kein Thema. Leider wird das auch dann von Gewerkschaften bekämpft wenn es gerecht und fair zugeht und sich alle reinhängen.

    henri_hgh Gepostet von henri_hgh on Mo 15.Sep. 17:03

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  22. Tja bornemex... Wenn es mal so wäre... Meine Arbeitszeit war im Sommer von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Im Winter von 7 - 20 Uhr. Bei festem Gehalt. Jetzt wurde ich entlassen. Mein Ex Chef verdient mehr wenn er Subunternehmer beschäftigt.Und er sich endlich seinen Porsche kaufen kann (stimmts Gellert?). Nee nee , 8 Stunden pro Tag 5 x die Woche muß reichen. Dann kommt die Familie nicht zu kurz und das Geld sollte auch stimmen.

    otto1708 Gepostet von otto1708 on Mo 15.Sep. 17:11

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  23. Ich kann das sozialistige Gejammere der Gewerkschaften nicht mehr hören. Die versuchen nur, Leute aufzuhetzen und gaugeln den Leuten vor, daß man mit weniger Arbeitsstunden auch gut leben kann. Was ist denn mit allen Selbständigen in diesem Lande. Diese fleißen Leute tragen die meiste Last und keiner fragt nach ihren Arbeitsstunden. Wenn jemand einen guten Arbeitsplatz hat und gerne zur Arbeit geht,ist es ihm egal ob er 38 oder 40 Stunden arbeitet. Es meckern doch in der Regel nur die,die von Grund auf weniger gelernt haben und eine wenig attraktive Arbeit mißmutig ausführen.Es gibt natürlich einige Berufe, für die eine kürzere Wochen - und Lebensarbeitszeit unbedingt notwendig ist.

    hpb38 Gepostet von hpb38 on Mo 15.Sep. 17:22

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  24. Natürlich muss das die Gewerkschaft kolportieren, sonst wird sie noch unglaubwürdiger und verliert noch mehr Mitglieder; aber es ist falsch - irgend wo ist eine Grenze und die scheint bei ca 40 Stunden pro Woche zu liegen.
    Das ist gut machbar; das Problem ist, dass die Arbeitnehmer für die 40 oder 42 Stunden zu schlecht bezahlt werden und die Politiker zu träge und/oder naiv sind für die Schaffung von 40-Stunden -Arbeitsplätzen zu sorgen.
    Und dann kommen noch immer so Pfriemel wie der Westerwelle und Stoiber, die sich für die Größten in der Wirtschaftspolitik halten, nur weil sie wissen wie Wirtschaft geschrieben wird.

    oldgerman38 Gepostet von oldgerman38 on Mo 15.Sep. 17:23

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  25. Das Problem ist doch nicht wieviel Stunden in der Woche gearbeitet wird sondern was am Ende Netto auf dem Lohnschein steht. Eine wochenarbeitszeit von ca. 40 - 42 Stunden sind glaub ich für niemanden ein Problem aber ein Rentenalter mit 67 ist problematischer weil die Leistungskraft sinkt.

    olafkirste1 Gepostet von olafkirste1 on Mo 15.Sep. 17:28

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  26. Hallo!
    Sehr schwieriges Thema.Würde mir eine Wochenarbeitzeit von 3Tagen (24 Stunden )wünschen.Der Lohn muß aber dabei stimmen.In Kanada würde mir der Lohn
    persönlich von 3 Tagen reichen.(Facharbeiter-Lohn vorrausgestetzt)In Deutschland verdient mann allerdingst nur 1/3 von dem im Metallbereich.
    War aber auch mal Selbständig in Deutschland.Für 3Tage Arbeit, hatte ich ein
    Facharbeiterlohn raus.Dank vieler Aufträge hatte ich aber 70 bis 80 Stunden pro Woche gearbeitet.Fest steht von nichts kommt nichts.Kanada hat sich über
    Jahrzehnte besser entwickelt und politisch wird aus meiner eigenen Erfahrung
    weitaus mehr für die Allgemeinheit gemacht.Alle Politiker und Firmeninhaber hin dort zur Nachschulung schicken.Vielleicht hilfs.

    uwe.ladwig Gepostet von uwe.ladwig on Mo 15.Sep. 17:41

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  27. Im internationalen Wettbewerb stehen u.a. auch Arbeitsplätze und - inhalte. Wir täten gut daran, die "Arbeit" nicht als Last, sondern als den Mittelpunkt des Lebens zu begreifen, eben VOR Freizeit und Familie. Wer sich einmal zu diesem Grundsatz durchgerungen hat, dem fällt das eine oder andere "Mehr" an Zeitaufwand eben nicht schwer; der Erfolg stellt sich dann ohnehin ein (wie bei mir).

    goldherz_2000 Gepostet von goldherz_2000 on Mo 15.Sep. 17:42

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  28. Naja...ich kanns nur bestätigen. ich habe arbeitszeiten von 40-50h pro woche. aber einen ganz normalen 35h- vertrag. Das problem ist eher, das die Firmen die leute entlassen und durch leiharbeiter ersetzen. kommt sie viel billiger...

    sijaulung Gepostet von sijaulung on Mo 15.Sep. 17:43

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  29. Ich finde, 60 Stunden die Woche und Rente mit 80 Jahren am besten. Und da man froh sein muß, Arbeit zu haben, muß der Arbeitnehmer noch Geld mitbringen, da die meisten Arbeitgeber am Hungertuch nagen. Und dann schreibt noch jemand, Arbeit als Mittelpunkt vor die Famlie zu stellen, das ist schon sehr krank.

    marga200300 Gepostet von marga200300 on Mo 15.Sep. 17:53

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  30. Nach Jahrelanger Lohnkürzung z.b im Sicherheits und Wachgewerbe sind viele Kollegen
    bereits jetzt gezwungen weit mehr als 200 Stunden im Monat zu Arbeiten .
    Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld sind seit langem kein Thema mehr und Zulagen
    werden in wenigen Firmen gezahlt.
    Das ist der Politik seit langem bekannt es werden aber immer weiter Arbeitslose in
    das Gewerbe geschickt . Das der Tariflohn 5,25 ohne Zulagen ( Brutto ) ist wissen wenige.
    12 Stunden Dienst ist der Normalfall geworden und hat viele Beziehungen und Familien zerstört.
    Jeder der Kollegen wäre froh etwas mehr Zeit zu haben dazu müßte er aber mehr Stundenlohn
    bekommen was aber die Politik und der Druck der Unternehmen verhindert.
    Solange die Unternehmen auf Billigarbeitnehmer zugreifen können wird sich nichts ändern .
    Dazu gesagt es ist nur eine Sparte es gibt hunderte wo es genauso läuft .

    michisuess65 Gepostet von michisuess65 on Mo 15.Sep. 17:54

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